Dienstag, 19. Februar 2019

Hamburgische Staatsoper

Le Nozze di Figaro steht wieder auf dem Spielplan der Staatsoper -
Georg Nigl als Figaro und Elbenita Kajtazi als Susanna erstmals zu erleben

© Forster

Hier kommt wieder ein Veranstaltungs-Tipp für Opernfans: Stefan Herheims beeindruckende Inszenierung von Mozarts Werk voller Listen und Intrigen Le Nozze di Figaro ist ab dem 23. Februar für vier Vorstellungen zurück an der Dammtorstraße. In der Titelpartie gibt Georg Nigl sein Rollendebüt als Figaro. Ebenso ist Elbenita Kajtazi erstmals als Susanna zu erleben. Unter der Musikalischen Leitung von Volker Krafft sind weiterhin Kartal Karagedik und die amerikanische Sopranistin Nicole Heaston als Graf und Gräfin Almaviva zu erleben. Die Rolle des Cherubino übernimmt Lilly Jørstad; sie gibt damit ihr Debüt an der Hamburgischen Staatsoper.

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Rollendebüt Figaro: Der österreichische Bariton Georg Nigl wurde in Wien geboren und studierte dort bei Kammersängerin Hilde Zadek. 2015 wurde er von der Fachzeitschrift Opernwelt zum Sänger des Jahres ernannt. Er ist u. a. in den Partien des Wozzeck (Wozzeck), Lenz (Jakob Lenz), Orfeo (L‘Orfeo), Papageno (Die Zauberflöte), Don Alfonso (Così fan tutte) auf allen bedeutenden Bühnen zu erleben. So an der Bayerischen Staatsoper, der Staatsoper Unter den Linden, der Wiener Staatsoper, dem Théâtre Royal de La Monnaie, De Nederlandse Opera, dem Bolschoi Theater, der Staatsoper Stuttgart, den Salzburger Festspielen, dem Festival d’Aix en Provence, den Wiener Festwochen, u. a. m. Georg Nigl arbeitet mit Regisseuren wie Andrea Breth, Dmitri Tcherniakov, Hans Neuenfels, Frank Castorf, Claus Guth, Sascha Waltz, Romeo Castellucci, Calixto Bieito, und mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Daniel Barenboim, Kirill Petrenko, Valery Gergiev, Teodor Currentzis, Kent Nagano, René Jacobs, Antonello Manacorda, u. a. zusammen.
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Rollendebüt Susanna: Die Sopranistin Elbenita Kajtazi stammt aus Mitrovica, Kosovo, und ist seit dieser Spielzeit festes Ensemblemitglied der Staatsoper Hamburg. Ihr Studium schloss sie mit summa cum laude an der Musikhochschule in Mitrovica (2009) ab und studierte im Anschluss an der Universität von Prishtina. Elbenita Kajtazi erhielt zahlreiche Auszeichnungen, so den Publikums-Preis und 3. Platz beim ersten Glyndebourne Opera Cup (2018), den ersten Preis und Sonderpreis beim Riccardo Zandonai Wettbewerb (2015), den ersten Preis beim Wettbewerb Spiros Argiris des Sarzana Opera Festival in Italien (2014), war Stipendiatin des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin (2014-2016) und Teilnehmerin des Young Singers Project bei den Salzburger Festspielen (2016). Wichtige Partien sind Adina (L’Elisir d’Amore), Pamina (Die Zauberflöte), Violetta (La Traviata), Liù (Turandot), Gretel (Hänsel und Gretel), Musetta (La Bohème), Crobyle (Thaïs), Kätchen (Werther), Frasquita (Carmen), Anna (Nabucco), Ein junger Hirte (Tannhäuser), Bianca (La Rondine), Frantik und Grasshopper (Das schlaue Füchslein), Gräfin Ceprano (Rigoletto), u. a. Elbenita Kajtazi war bislang an der Deutschen Oper Berlin, der Semperoper Dresden, dem Grand Théâtre de Genève, dem Aalto-Teater Essen, der Philharmonie Essen, u. a. zu erleben. Dort arbeite sie mit Dirigenten wie Tomáš Netopil, Friedrich Haider, Roberto Rizzi Brignoli, Alex Kober, Patrick Fournillier, Donald Runnicles, Nicholas Carter, u. a. zusammen.
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Debüt an der Hamburgischen Staatsoper: Die russische Mezzosopranistin Lilly Jørstad wurde in Astrachan, Russland, geboren. Sie studierte im Aufbaustudium Gesang am Conservatorio di Musica Luigi Cherubini Firenze (2013-2015), hat den Master of Music in Gesang an der Universität Tromsø in Norwegen absolviert (2010-2012), und davor den Bachelor of Music in Gesang am Staatlichen Konservatorium Astrachan in Russland erlangt (2001-2008). Meisterklassen absolvierte sie bei Alberto Zedda, Larisa Gergieva, Barbara Hendricks, Monika Groop, Leo Nucci und Rugero Raimondi. Lilly Jørstad erhielt zahlreiche Auszeichnungen, so den ersten Preis beim Internationalen Portofino Wettbewerb (2016), den dritten Preis beim Concorso Internazionale di Canto Lirico Giacinto Prandelli (2014) und war Semifinalistin beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb (2013). Ihre wichtigsten Partien sind Marchesa Melibea und Modestina (Il viaggio a Reims), Angelina (La Cenerentola), Rosina (Il Barbiere di Siviglia), Siebel (Faust), Smeton (Anna Bolena), Cherubino (Le Nozze di Figaro), Tancredi (Tancredi), Meg Page (Falstaff), u. a. Lilly Jørstad trat bereits an großen Bühnen auf, so am Teatro alla Scala, der Bayerischen Staatsoper, dem Teatro Argentina, der Wiener Staatsoper, der Bergen Nasjonale Opera, dem Opernhaus Zürich, dem Teatro San Carlo, der Italian Opera Taormina, der Opera di Firenze, dem Teatro Nacional de São Carlos, der Staatsoper Stuttgart, dem Concertgebouw, dem Teatro Petruzzelli, dem Théâtre Royal de La Monnaie, dem Teatro di Rossini, u. a. Sie arbeitete bisher mit den Dirigenten Alberto Zedda, Zubin Mehta, Stefano Ranzani, Nayer Nagui, Massimo Zanetti, Paolo Carignani, Makus Stentz, Per Kristian Skalstad, Alessandro Pinzauti, Fabio Mastrangelo, u. a.

Wolfgang Amadeus Mozart
Le Nozze di Figaro

Musikalische Leitung: Volker Krafft
Inszenierung: Stefan Herheim
Bühnenbild: Christof Hetzer
Kostüme: Gesine Völlm
Licht: Phoenix (Andreas Hofer)
Video: fettFilm
Dramaturgie: Alexander Meier-Dörzenbach
Chor: Christian Günther

Mit: Il Conte d'Almaviva Kartal Karagedik, La Contessa d'Almaviva Nicole Heaston, Susanna Elbenita Kajtazi (Rollendebüt), Figaro Georg Nigl (Rollendebüt), Cherubino Lilly Jørstad (Debüt an der Hamburgischen Staatsoper), Marcellina Katja Pieweck, Don Basilio Ks. Jürgen Sacher, Don Curzio Ks. Peter Galliard, Don Bartolo Tigran Martirossian, Antonio Roger Smeets, Barbarina Larissa Wäspy, Chor der Hamburgischen Staatsoper, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Unterstützt durch die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper

Vorstellungen: 23. und 28. Februar 2019, 3. und 5. März 2019, jeweils um 19.00 Uhr



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