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Mittwoch, 9. September 2026

Hamburg Ballett

A Cinderella Story eröffnet die Spielzeit 2026/27 

Anna Laudere und Edvin Revazov als Cinderella und Ein Prinz © Kiran West 

Wiederaufnahme am Sonntag, 13. September 2026, 18:00 Uhr, Großes Haus – mit Charlotte Larzelere und Callum Linnane in den Hauptrollen.


Wenn sich am 13. September der Vorhang hebt, beginnt nicht nur ein Märchen, sondern auch eine neue Spielzeit. Mit John Neumeiers A Cinderella Story eröffnet das Hamburg Ballett die Saison 2026/27 und bringt nach neun Jahren ein Werk zurück auf die Bühne, das Fantasie und Wirklichkeit ineinander übergehen lässt.

Mehr als ein Märchen

Neumeiers 1992 uraufgeführte Fassung folgt dem Aschenputtel-Märchen der Brüder Grimm, das mit der Krankheit und dem Tod der Mutter beginnt. Nach der Wiederheirat ihres Vaters wächst Cinderella in einer lieblosen, feindlichen Atmosphäre auf. Der Prinz, der sich eigentlich nach künstlerischem Ausdruck sehnt, fühlt sich im höfischen Protokoll gefangen. Beide träumen von einem anderen Leben – und finden in der Begegnung miteinander den Weg zu sich selbst. 

Zu Sergej Prokofjews Musik entfaltet sich eine Geschichte über das Erwachsenwerden, über Sehnsucht und Hoffnung und über die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt. Bühnenbild und Kostüme stammen von Jürgen Rose, das Lichtdesign von Max Keller. Am Pult des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg stehen Simon Hewett und Roc Fargas.

Ein neues Hauptpaar zur Wiederaufnahme

Die Wiederaufnahme am 13. September bringt ein neues Hauptpaar zusammen: Charlotte Larzelere, die ab dieser Spielzeit als Erste Solistin tanzt, verkörpert Cinderella; an ihrer Seite steht Callum Linnane, der aus Australien an das Hamburg Ballett gewechselte neue Erste Solist, als Ein Prinz. Das ehemalige Hauptpaar Anna Laudere und Edvin Revazov übernimmt die Rollen von Cinderellas Mutter und Vater. Die Solistin Futaba Ishizaki tanzt die Stiefmutter, deren Töchter werden von der ebenfalls neuen Ersten Solistin Olivia Betteridge und der Solistin Ana Torrequebrada getanzt.

Zweite Besetzung am 17. September

Vier Tage später verschiebt sich die Perspektive: Olivia Betteridge, zur Wiederaufnahme noch als Stiefschwester zu sehen, tanzt die Titelrolle, Caspar Sasse Ein Prinz. Ida Praetorius und Pepijn Gelderman sind Cinderellas Mutter und Vater, Futaba Ishizaki erneut die Stiefmutter, Greta Jörgens und Paula Iniesta deren Töchter. Wer beide Abende sieht, erlebt dasselbe Stück in zwei Handschriften.

Termine im Überblick

Wiederaufnahme: So 13. September 2026, 18:00 Uhr (A-Besetzung)
Di 15. September 2026, 19:30 Uhr
Do 17. September 2026, 19:30 Uhr (B-Besetzung)
Fr 18. September 2026, 19:30 Uhr
Mi 14., Do 15. und Fr 16. Oktober 2026, jeweils 19:30 Uhr

Alle Vorstellungen im Großen Haus der Hamburgischen Staatsoper.
www.hamburgballett.de

Donnerstag, 18. Juni 2026

Hamburger Ballett-Tage

Glanzvoller Saisonabschluss: Die 51. Nijinsky-Gala feiert „Living Legacies“ zum Finale der Hamburger Ballett-Tage

© Kiran West
Mit der traditionsreichen Nijinsky-Gala Ll am 5. Juli 2026 steuern die 51. Hamburger Ballett-Tage auf ihren glanzvollen Höhepunkt zu. Getreu dem diesjährigen Motto „Living Legacies“ präsentiert das Hamburg Ballett ein hochkarätiges, rund fünfstündiges Programm, das prägende choreografische Handschriften zelebriert. Der Bogen spannt sich dabei von den zukunftsweisenden Schöpfungen lebender Künstler:innen bis hin zu historischen Meisterwerken, deren künstlerische Strahlkraft bis heute unvermindert nachwirkt. Zum krönenden Abschluss der Spielzeit 2025/26 versammelt der Abend internationale Starkünstler und das gesamte Ensemble für ein Fest des Tanzes auf der Bühne.

Tradition im Dialog: Von Martha Graham bis George Balanchine

Ein besonderes Highlight im Zeichen der Tanzgeschichte widmet sich dem 100-jährigen Jubiläum der Martha Graham Company: Die Ausnahmetänzerin Anne Souder interpretiert die ikonischen Soli Lamentation (1930) und Satyric Festival Song (1932). Den lebendigen Dialog der tanzhistorischen Traditionen führen Futaba Ishizaki, Charlotte Kragh und Francesco Cortese fort, die im Pas de Trois aus August Bournonvilles La Ventana zu erleben sind. Zudem präsentieren Ana Torrequebrada und Louis Musin George Balanchines virtuose Tarantella.

Zeitgenössische Perspektiven und internationale Star-Gäste

Die Gala richtet den Blick ebenso auf aktuelle, innovative Strömungen des zeitgenössischen Tanzes. Mit Heather Ogden und Emma Ouellet vom National Ballet of Canada sind zwei herausragende Tänzerinnen in Emma Portners Stück Islands in Hamburg zu Gast. Die gefeierte Avantgarde-Choreografin Xie Xin kehrt nach ihrem Erfolg von The Moon In the Ocean bei der Premierenreihe von FAST FORWARD zurück und interpretiert gemeinsam mit Liu Xue ihr tiefgründiges
Duett + & PLUS. Als aufstrebende Stimme der nächsten Generation stellt sich zudem Neshama Nashman mit ihrer Kreation And So Am I vor – sie wird auch in der kommenden Spielzeit an der mit Spannung erwarteten Premierenproduktion MITTSU beteiligt sein.

John Neumeiers Vermächtnis: Ein Blick in die Zukunft

Ein tragendes Fundament des Abends bleibt das weltberühmte Repertoire des Hamburg Ballett selbst. Gezeigt werden zentrale Ausschnitte aus den großen Meisterwerken John Neumeiers, darunter Anna Karenina und Epilog. Gleichzeitig wirft die Compagnie einen exklusiven Blick voraus: Mit Auszügen aus A Cinderella Story stimmt das Ensemble das Publikum auf die Produktion ein, mit der die kommende Spielzeit feierlich eröffnet wird. Mit einem mitreißenden Ausschnitt aus Shall We Dance? findet die fünfstündige Reise schließlich ihr energetisches Finale – und beschließt damit offiziell die erfolgreiche Spielzeit 2025/26.

Weitere Informationen zu den Terminen und Stücken der 51. Hamburger Ballett-Tage hier: https://hamburgballett.die-hamburgische-staatsoper.de/de/ballett




Freitag, 6. Februar 2026

Hamburg Ballett

FAST FORWARD – Neuer Ballettabend mit Werken von George Balanchine, Marcos Morau, Angelin Preljocaj und Xie Xin
Premiere: 22. Februar 2026 | Hamburgische Staatsoper 

© Kiran West

Mit dem Ballettabend FAST FORWARD präsentiert das Hamburg Ballett am 22. Februar 2026 in der Hamburgischen Staatsoper ein hochkarätiges Programm, das Tanzgeschichte und zeitgenössische Positionen eindrucksvoll miteinander verbindet. Vier Werke spannen einen Bogen über 90 Jahre Tanzgeschichte: von einem epochalen Klassiker des 20. Jahrhunderts bis zu einer Uraufführung einer der bedeutendsten zeitgenössischen Choreografinnen unserer Zeit.

Den Auftakt bildet Serenade von George Balanchine, uraufgeführt 1935 in New York. Das ikonische Werk gilt als Meilenstein des neoklassischen Balletts und war Balanchines erste Choreografie in den USA. Zur Musik von Peter Tschaikowskys Serenade für Streicher entfaltet sich ein hochromantisches Ballett für 20 Tänzerinnen und sechs Tänzer, das bis heute nichts von seiner Strahlkraft verloren hat. Für die Einstudierung ist die ehemalige Primaballerina des New York City Ballet und langjährige Balanchine-Tänzerin Judith Fugate zu Gast in Hamburg.

Marcos Morau, mehrfach als Choreograf des Jahres ausgezeichneter Künstler und Kopf der spanischen Compagnie La Veronal, die im vergangenen Sommer das Gastspiel der Ballett-Tage bestritt, zeigt eine Neufassung von Totentanz. Das Werk für eine Tänzerin und zwei Tänzer wurde 2023 bei der Triennale in Mailand uraufgeführt. Der katalanische Choreograf erschafft darin bildgewaltige, theatralische Szenen zwischen Sinnlichkeit und existenzieller Tiefe. Die Musik von Clara Aguilar, Ghédaila Tazartés, The Bulgarian Voices Angelite und Harry Escott verstärkt die suggestive Kraft des Werkes. Der Tänzer und Performer Valentin Goniot ist für die Einstudierung und Adaption der Choreografie in Hamburg anwesend.

Mit Annonciation von Angelin Preljocaj ist eines der eindringlichsten Pas de Deux der zeitgenössischen Tanzgeschichte zu erleben. In diesem 1995 entstandenen Werk für zwei Frauen setzt sich Preljocaj mit dem Moment der Verkündigung auseinander und hinterfragt tradierte Bilder und Erwartungen. Musikalisch entsteht ein intensiver Kontrast zwischen Antonio Vivaldis Magnificat und der elektronischen Klangwelt von Stéphane Roy. Für Annonciation arbeitet Preljocaj erstmals mit dem Hamburg Ballett zusammen. Die Einstudierung leitet Claudia De Smet vom Ballet Preljocaj.

Den Abschluss des Abends bildet die Uraufführung The Moon in the Ocean der chinesischen Choreografin Xie Xin. Bekannt für ihre fließende, dynamische Bewegungssprache, entwickelt Xie Xin gemeinsam mit den Tänzer:innen des Hamburg Ballett ein neues Werk, das Mond und Ozean als Metapher für das menschliche Herz nutzt – für unsere Beziehungen zu anderen und zur Welt um uns herum. Ein traumartiger Sog aus Bewegung und Rhythmus lässt den Abend in einer zeitgenössischen Vision von Tanz ausklingen.

Mit Fast Forward setzt das Hamburg Ballett ein starkes Zeichen für die Kontinuität und Erneuerung der Tanzkunst – und führt den Dialog zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Balletts eindrucksvoll fort.

A-Premiere: 22. Februar 2026, 18.00 Uhr
B-Premiere: 25. Februar 2026, 19.30 Uhr
Aufführungen: 27. / 28. Februar 2026, 6././10./11. März 2026
25. Juni 2026, jeweils 19.30 Uhr
8. März 2026, 18.00 Uhr



 

Montag, 24. November 2025

Hamburg Ballett: Romantic Evolution/s

PREMIERE ROMANTIC EVOLUTION/S

© Kiran West

Am Sonntag, dem 7. Dezember 2025, feiert das Hamburg Ballett die erste Premiere der laufenden Spielzeit. Mit dem zweiteiligen Ballettabend ROMANTIC EVOLUTION/S begegnen sich Vergangenheit und Gegenwart in einem poetischen Dialog: Der Abend spannt den Bogen vom ältesten überlieferten Ballett der Tanzgeschichte bis zu einer zeitgenössischen Uraufführung. Mit der Erstaufführung von August Bournonvilles La Sylphide und der neuen Kreation Äther von Erstem Solisten und Choreografen Aleix Martínez setzt das Hamburg Ballett ein künstlerisches Zeichen für die fortwährende Erneuerung der Kunstform Tanz und erinnert an eine Evolution, die seit fast zwei Jahrhunderten durch Neukreationen lebendig bleibt. So verbindet ROMANTIC EVOLUTION/S den Ursprung und die Gegenwart einer Kunstform, die sich durch stetige, kreative Impulse immer wieder selbst erneuert.

Die Wurzel des Romantischen Balletts
Eröffnet wird der Abend mit La Sylphide, dem ältesten vollständig erhaltenen Ballettwerk und einem der bedeutendsten Klassiker der Tanzgeschichte. Seit ihrer Uraufführung im Jahr 1836 gilt August Bournonvilles Choreografie als Inbegriff des romantischen Balletts. Die Geschichte des schottischen Bauern James, der sich am Tag seiner Hochzeit in eine geheimnisvolle Sylphide verliebt und ihr in den Wald folgt, ist eine zeitlose Erzählung über Sehnsucht, Versuchung und Verlust. Zwischen Mensch und Natur, Realität und Traum entfaltet sich eine symbolische Welt, in der die feenhaften Sylphiden – Sinnbilder für Leichtigkeit und Geistigkeit – die Bühne in schwebende Poesie verwandeln. Die klassische Ästhetik und die ikonisch weiß-luftigen Kostümen der Sylphiden haben nicht nur den romantischen Stil der Kunstform Ballett maßgeblich geprägt, sondern begeistern bis heute das Publikum weltweit. 

Die Einstudierung des Ballettklassikers übernehmen Frank Andersen, ehemaliger Direktor des Königlich Dänischen Balletts, gemeinsam mit Eva Kloborg. Beide zählen zu den führenden international anerkannten Spezialisten für das Werk Bournonvilles. Andersen und Kloborg haben den unverwechselbaren Stil aus direkter tänzerischer Überlieferung erlernt: von Künstler:innen, die selbst von jenen ausgebildet wurden, die einst mit Bournonville gearbeitet und seine Rollen getanzt haben. Auf Einladung von Lloyd Riggins, selbst ehemaliger Erster Solist des Königlich Dänischen Balletts, geben Andersen und Kloborg diese lebendige Tradition nun an die Tänzer:innen des Hamburg Ballett weiter, damit die Hamburger Erstaufführung dem fast 200 Jahre alten Original so authentisch wie möglich begegnet.

Zeitgenössisches Echo
Der zweite Teil des Abends präsentiert Äther, eine Uraufführung von Aleix Martínez. Im Auftrag von Ballettdirektor Lloyd Riggins, reflektiert Martínez über diverse Themen in Zusammenhang mit La Sylphide und setzt seine Überlegungen in einer neuen, zeitgenössischen Schöpfung um: 

„Dieses Werk ist im Wesentlichen eine Hommage an die Natur, eine Reflexion über die Beziehung der Menschheit zu ihrer Heimat, Mutter Erde, und unsere Traditionen, Ritualen, Fabeln und Geschichten, die damit verbunden sind. Wir alle sind Wanderer auf diesem Planeten, aber derzeit zerstören wir ihn,“ sagt der katalanische Choreograf. 

Die Musik von Pēteris Vasks und Arvo Pärt verleiht dem Werk eine spirituell-zeitlose Atmosphäre. Auch das poetische und sinnbildliche Bühnenbild stammt von Aleix Martínez, die Kostüme entstehen in Zusammenarbeit mit Lennart Radtke. Radtke, der seine Ausbildung an der Ballettschule des Hamburg Ballett absolvierte, später acht Jahre in der Compagnie tanzte und anschließend beim Ballet de Monte Carlo engagiert war, arbeitet heute erfolgreich als Designer für Brautmode in Nizza. Seine Kreationen verbinden Eleganz, Leichtigkeit und eine tiefe Verbundenheit mit der Welt des Tanzes. Für das Hamburg Ballett gestaltet er erstmals Kostüme – und schlägt damit eine ästhetische Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart.   

ROMANTIC EVOLUTION/S
Ballettabend mit Werken von August Bournonville und Aleix Martínez

La Sylphide – Erstaufführung
Choreografie: August Bournonville
Musik: Herman Severin Løvenskjold
Inszenierung und Einstudierung: Frank Andersen, Eva Kloborg
Bühne und Kostüme: Mikael Melbye
Licht: Jesper Kongshaug
Ballettmeister: Sebastian Kloborg
Ballettmeisterin: Anne-Marie Vessel-Schlüter

Äther – Uraufführung
Choreografie: Aleix Martínez
Musik: Pēteris Vasks, Arvo Pärt
Bühnenbild: Aleix Martínez
Kostüme: Lennart Radtke

A-Premiere
7. Dezember 2025, 18.00 Uhr

B-Premiere
9. Dezember 2025, 19.30 Uhr

Aufführungen
12., 16., 17. Dezember 2025, jeweils 19.30 Uhr
sowie 8., 9. Januar, 5., 6., 12. Februar 2026, jeweils 19.30 Uhr
und 4. Juli 2026, 20.00 Uhr

Solist:innen und Ensemble des Hamburg Ballett
Musikalische Leitung: Markus Lehtinen
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

Freitag, 26. September 2025

Hamburg Ballett

DAS HAMBURG BALLETT STARTET IN DIE NEUE SPIELZEIT 2025/26

© Kiran West
Neue Interimsleitung | Auftaktwochenende und Spielzeiteröffnung mit „Die Möwe“ (21.9.) | Neue Ballettpremiere „ROMANTIC EVOLUTION/S“ am 7. Dezember 2025

Neue Interimsleitung für das Hamburg Ballett

Mit zwei vertrauten Gesichtern in neuen Positionen startet das Hamburg Ballett am Wochenende in die neue Spielzeit 2025/26: Nicolas Hartmann und Lloyd Riggins wurden bereits Ende Juli 2025 vom Aufsichtsrat der Hamburgischen Staatsoper als neues Interimsduo des Hamburg Ballett zunächst für die kommende Spielzeit ins Amt berufen.

Dabei wird Nicolas Hartmann interimistisch die Position des Geschäftsführenden Ballettbetriebsdirektors übernehmen und komplettiert damit gleichzeitig an der Seite von Tobias Kratzer und Jürgen Braasch das Triumvirat der Geschäftsführung der Hamburgischen Staatsoper in dieser Spielzeit. Lloyd Riggins leitet als künstlerischer Ballettdirektor fortan die künstlerischen Geschicke der Compagnie. Zu seinen Aufgaben zählt u.a. die künstlerische Ausrichtung des Hamburg Ballett und das Kuratieren des Spielplans. Zudem ist Riggins, der seit 1995 Teil des Hamburg Ballett ist – erst als langjähriger Erster Solist, seit 2006 auch als Ballettmeister und ab 2015 stellvertretender Ballettdirektor – weiterhin für die Einstudierung der Neumeier-Werke verantwortlich. Riggins zeichnet sich durch seine tänzerische Exzellenz, eine präzise Ensemblearbeit und seine umfassende Kenntnis des Repertoires von John Neumeier aus.

Nicolas Hartmann, der seit 2007 beim Hamburg Ballett arbeitet, bringt als profilierter Betriebsdirektor weitere Perspektiven in die Programmgestaltung ein und verantwortet sowohl die gesamten unternehmerischen Abläufe, als auch die administrativen und künstlerisch-betrieblichen Prozesse. Als Team wollen beide gemeinsam die Compagnie mit Erfahrung und Ruhe in die Zukunft führen und eine inspirierende Brücke zwischen der Neumeier-Ära und einer zukünftigen Neuausrichtung schlagen. Beide sind dem Haus seit vielen Jahren eng verbunden und genießen großes Vertrauen innerhalb des Ensembles, des Hauses und beim Publikum.

Für die Ballettschule des Hamburg Ballett wird Gigi Hyatt als interimistische Ballettschuldirektorin gemeinsam mit Nicolas Hartmann die leitende Verantwortung übernehmen. Auch Gigi Hyatt, die viele Jahre als Erste Solistin mit dem Hamburg Ballett tanzte und bereits seit 2013 als pädagogische Leiterin und stellvertretende Direktorin die Ausrichtung der Ballettschule mitverantwortet, bringt ihre umfassende Erfahrung und pädagogische Expertise nun in die übergeordnete Leitung ein. Sie steht für Kontinuität, Qualität und eine inspirierende Nachwuchsförderung im Sinne der Neumeier-Tradition.

Spielzeiteröffnung 2025/26 mit John Neumeiers Ballett „Die Möwe“
Die offizielle Spielzeiteröffnung 2025/26 mit der Wiederaufnahme von John Neumeiers „Die Möwe“ fand am 21. September statt. Das Ballett, das zuletzt vor über sieben Jahren auf dem Spielplan des Hamburg Ballett stand, zeigt einmal mehr John Neumeiers beeindruckende Kunst tief in die Darstellung von komplexen menschlichen Figuren einzutauchen. Inspiriert von Anton Tschechows gleichnamigem Drama, begegnen sich auf einem abgelegenen Landgut mehrere Generationen, verbunden durch die ewige Spannung zwischen Kunst und Liebe. Neumeier verlegt die Handlung in die Welt des Tanzes und verleiht jeder Figur einen repräsentativen Tanzstil. Die Choreografie stellt dabei die innere Zerrissenheit und die unerfüllten Wünsche der Charaktere in den Mittelpunkt und erweckt die subtilen Gefühle und die Tragik der Geschichte zum Leben. So entsteht ein vielschichtiges Porträt innerer Konflikte, unerfüllter Sehnsüchte und großer Lebensfragen. Bei der Wiederaufnahme präsentiert das Ensemble das Ballett in komplett neuer Besetzung mit vielen spannenden Rollendebüts:

Der Solist Louis Musin (16.10.) und Caspar Sasse debütieren in der Rolle des Konstantin Trepljow, an seiner Seite tanzen die Solistin Anna Torrequebrada (16.10.) und Francesca Harvey (28.9., 25.10.) zum ersten Mal die Rolle der Nina Saretschnaja. Ihr Debüt geben auch der Erste Solist Matias Oberlin (16.10.) und Solist Daniele Bonelli (28.9., 25.10.) in der Rolle des Choreografen Trigorin, ebenso wie Joaquin Angelucci (16.10.) und Solist Florian Pohl (28.9., 25.10.) als Arzt Dorn und Lennard Giesenberg (16.10.) sowie Javier Monreal (28.9., 25.10.) als Lehrer Medwedenko. Die Primaballerina Arkadina wird von den Ersten Solistinnen Anna Laudere (16.10.) und Ida Praetorius (28.9., 25.10.) verkörpert, ihr Bruder Sorin wird von Alexandre Riabko (16.10.) und Louis Haslach (28.9., 25.10.) interpretiert und die Erste Solistin Xue Lin (16.10.) sowie erstmalig Solistin Charlotte Larzelere (28.9., 25.10.) sind als Mascha zu erleben.

© Kiran West

Premiere am 7. Dezember 2025: „ROMANTIC EVOLUTION/S“ -
August Bournonvilles „La Sylphide“ und eine Neukreation von Aleix Martínez

Als neue interimistische Leitung des Hamburg Ballett haben Nicolas Hartmann und Lloyd Riggins ein neues Programm für die Ballettpremiere am 7. Dezember 2025 kuratiert: Mit „ROMANTIC EVOLUTION/S“ präsentiert das Hamburg Ballett einen besonderen Abend zwischen Tradition und zeitgenössischer Interpretation. Auf dem Programm steht zum einen August Bournonvilles Klassiker „La Sylphide“, ein Meilenstein des Romantischen Balletts, zum anderen eine Uraufführung von Aleix Martínez, Erster Solist des Hamburg Ballett und Choreograf.

Bournonvilles 1836 entstandene Choreografie zu „La Sylphide“ erzählt die tragische Geschichte des Bauern James, der sich am Tag seiner Hochzeit in ein überirdisches Wesen verliebt. Das Ballett, das vor allem für seine einzigartige Choreografie mit grazilen, schwebenden Sylphiden und folkloristisch-pittoresken Tanzeinlagen weltberühmt wurde, stellt eine poetische Reflexion über Sehnsucht, Verführung und Verlust dar. Mit zeitlosen Themen wie der Beziehung zwischen Mensch und Natur, der Faszination für das Übernatürliche und dem Kontrast von irdischem Leben und der spirituellen Welt fasziniert die Inszenierung seit beinahe zwei Jahrhunderten.

Die Einstudierung des Ballettklassikers in Hamburg übernimmt Frank Andersen, einst Direktor des Königlich Dänischen Balletts und einer der weltweit führenden Bournonville-Spezialisten. Auf Einladung von Lloyd Riggins – der selbst auch Erster Solist des Königlich Dänischen Balletts war - wird Andersen den besonderen Stil und Charme von Bournonvilles weltberühmtem Ballett den Tänzer:innen des Hamburg Balletts beibringen.

Im zweiten Teil des Abends widmet sich Aleix Martínez in einer neuen Choreografie Themen und Motiven aus „La Sylphide“. Seine Kreation, die in Zusammenarbeit mit dem Ensemble des Hamburg Ballett entsteht, versteht sich als zeitgenössische Reflexion auf das Romantische Ballett, inspiriert vom Geist des Originals.

Aleix Martínez tanzt seit über 15 Jahren beim Hamburg Ballett und wurde 2021 zum Ersten Solisten befördert. Seine ersten choreografischen Schritte kreierte er im Rahmen des von John Neumeier ins Leben gerufenen, jährlich stattfindenden Formats „Junge Choreograf:innen“ des Hamburg Ballett. Mittlerweile ist Martínez international als Choreograf in verschiedenen Häusern und Projekten tätig.

Der Ballettabend „ROMANTIC EVOLUTION/S” ersetzt die ursprünglich geplante Premiere von „Surrogate Cities“ und alle Folgevorstellungen der Serie.

Dienstag, 10. Juni 2025

Hamburg Ballett

Aufsichtsrat der Hamburgischen Staatsoper und Demis Volpi einigen sich einvernehmlich auf Auflösungsvertrag

Neuigkeiten vom Hamburg Ballett und der Hamburgischen Staatsoper: Der Aufsichtsrat der Hamburgischen Staatsoper hat heute der vorzeitigen Auflösung des Vertrages mit dem Ballettintendanten Demis Volpi zugestimmt. Beide Seiten haben sich in den letzten Tagen einvernehmlich auf einen Auflösungsvertrag zum Ende der Spielzeit und auf eine sofortige Freistellung verständigt. Eine gemeinschaftliche Interimsleitung der Compagnie als Sparte der Hamburgischen Staatsoper wird angestrebt.

Demis Volpi: „Meine Vision – sowohl in künstlerischer Hinsicht als auch im Hinblick auf eine zeitgemäße Struktur, die offene und verantwortungsvolle Zusammenarbeit innerhalb einer Ballettcompagnie ermöglicht – ließ sich trotz intensiver Bemühungen unter den aktuellen Rahmenbedingungen am Hamburg Ballett nicht weiter verwirklichen. Im Sinne aller Beteiligten haben wir uns daher auf eine einvernehmliche Beendigung meiner Intendanz verständigt.“

Aufsichtsrat der Hamburgischen Staatsoper: „Wir bedauern, dass es nicht gelungen ist, eine gemeinsame Grundlage für eine weitere Zusammenarbeit im Hamburg Ballett zu schaffen und wir haben uns mit Demis Volpi deshalb auf die Auflösung des Vertrages zum Ende der Spielzeit und die Freistellung von seinen vertraglichen Verpflichtungen als Ballettdirektor vom heutigen Tage (10. Juni 2025) verständigt. Der Aufsichtsratsvorsitzende dankt Demis Volpi für seine künstlerischen Impulse und seinen engagierten Einsatz für die Weiterentwicklung des künstlerischen Profils der Compagnie. Er wünscht ihm alles Gute für den weiteren beruflichen Weg.“

Der Aufsichtsrat der Hamburgischen Staatsoper hat heute in einer Sondersitzung beschlossen, dass eine gemeinschaftliche Interimsleitung des Hamburg Ballett als Sparte der Hamburgischen Staatsoper bis zum Ende der Spielzeit 2025/2026 angestrebt wird. Dazu finden aktuell Gespräche mit dem stellvertretenden Ballettintendanten Lloyd Riggins, dem Ballettbetriebsdirektor Nicolas Hartmann und der stellvertretenden Direktorin der Ballettschule Gigi Hyatt statt. Zudem laufen mit dem Ballettbetriebsdirektor Nicolas Hartmann Verhandlungen über die interimistische Übernahme der Position des Geschäftsführers.

Der Aufsichtsrat hat den Vorsitzenden und seinen Vertreter gebeten, in Abstimmung mit dem Betriebsrat einen extern moderierten Prozess mit der Compagnie einzuleiten, in dem unter anderem Maßgaben für die künftige Zusammenarbeit in der Compagnie sowie die Anforderungen der Compagnie an eine künftige Ballettdirektion erarbeitet werden. Diese fließen in einen im Anschluss zu gestaltenden Findungsprozess ein.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien und Aufsichtsratsvorsitzender der Hamburgischen Staatsoper: „Ich bedaure, dass es nicht gelungen ist, eine gemeinsame Grundlage für eine weitere Zusammenarbeit im Hamburg Ballett zu schaffen. Wir werden nun zunächst die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen. Die Interimsleitung soll die Arbeit im Sinne der bisherigen Planungen und damit die Weiterentwicklung des Hamburg Ballett zwischen Tradition und Moderne fortführen. Parallel werden die Voraussetzungen für eine langfristige Nachfolge sorgfältig geschaffen.“

Mittwoch, 28. Mai 2025

Hamburg Ballett

Programmänderung "Demian" – "Surrogate Cities"
 

Das Hamburg Ballett befindet sich momentan in einer Phase des Wandels in eine neue Ära. Im Zuge dieses Neubeginns kommt es naturgemäß zu Veränderungen und intensiven Auseinandersetzungen mit bestehenden Strukturen.

Ziel ist es, dem angestoßenen Prozess und den damit verbundenen Fragestellungen die Zeit und Aufmerksamkeit zu widmen, die ihnen gebührt, um aus diesem Prozess gestärkt hervorzugehen. Dieser Weg erfordert Zeit, Dialog und einen verantwortungsvollen Umgang. Gleichzeitig gilt es, den hohen künstlerischen Anspruch des Choreografen, des Ensembles und des Publikums zu erfüllen sowie dem Engagement aller Mitwirkenden an die Neukreation „Demian“ gerecht zu werden.

Daher hat sich Demis Volpi für eine Programmänderung entschieden und verlegt die für den 6. Juli 2025 geplante Uraufführung von "Demian" auf den 7. Dezember 2025. Stattdessen erwartet das Publikum als neue Produktion zur Eröffnung der 50. Hamburger Ballett-Tage am 6. Juli 2025 die vorgezogene Premiere von "Surrogate Cities", die ursprünglich als erste Premierenproduktion der Spielzeit 2025/26 angesetzt war.


Das Ballett in der Choreografie von Demis Volpi, das sich ganz um den vibrierenden Kosmos Stadt dreht, feierte im April 2024 Premiere beim Ballett am Rhein. Basierend auf Heiner Goebbels' gleichnamiger Komposition fand das Werk gerade durch seine gewaltige und vielschichtige Musik, die abwechslungsreiche Choreografie und bildgewaltige visuelle Gestaltung beim Publikum großen Anklang.

Demis Volpi über die Programmänderung:
„Ich bedauere es sehr, die Arbeit an „Demian“ unterbrechen zu müssen – insbesondere nach den zahlreichen positiven Rückmeldungen des Publikums am vergangenen Sonntag bei der Ballett-Werkstatt. Dennoch ist es in der aktuellen Situation die richtige Entscheidung. Der Wechsel zur bereits bestehenden Produktion „Surrogate Cities“ erlaubt es mir, mehr Zeit und Kapazitäten für die Klärung der aktuellen Themen zu haben. Die Tänzerinnen, Tänzer und das gesamte Team haben großartige Arbeit an „Demian“ geleistet, wofür ich sehr dankbar bin. Ich freue mich schon jetzt darauf, im Herbst daran anzuknüpfen und das Werk im Dezember zur Uraufführung zu bringen.“

Karteninhaber*innen, die bereits Tickets für „Demian“ oder „Surrogate Cities“ erworben haben, werden zeitnah vom Kartenservice der Hamburgischen Staatsoper kontaktiert und müssen aktuell nichts weiter tun. Trotz der Produktionsänderung behalten die Karten ihre Gültigkeit für den jeweiligen Vorstellungstag. Die Tickethotline der Hamburgischen Staatsoper ist erreichbar unter +49 (0)40 35 68 68.

„Surrogate Cities“
Ballett von Demis Volpi
Premiere am 6. Juli 2025, um 18.00 Uhr
Weitere Vorstellungen am 8. und 16. Juli, jeweils 19.30 Uhr sowie am 19. Juli um 20.00 Uhr

Samstag, 30. November 2024

Hamburg Ballett

Premiere "Slow Burn"

© Kiran West

Am Sonntag, dem 8. Dezember 2024, feiert das Hamburg Ballett die zweite Premiere der Spielzeit. Mit dem zweiteiligen Ballettabend „Slow Burn“, der sowohl eine Uraufführung von Aszure Barton als auch eine Deutschlandpremiere von William Forsythe umfasst, präsentiert das Hamburg Ballett zwei ganz unterschiedliche, aber gleichermaßen tiefgehende Auseinandersetzungen mit der emotionalen Ausdruckskraft des Tanzes. Der englische Begriff „slow burn“ beschreibt dabei das langsame, aber stetige Heranreifen intensiver Gefühle und spiegelt die zentrale Thematik dieses Balletts wider: die Erkundung der unterschiedlichen Facetten von Körperlichkeit, Bewegung und Gefühlen.

Ambivalenz von Emotionen

Der Abend beginnt mit der ersten Neukreation für das Hamburg Ballett nach dem Ende der Ära John Neumeier. Für diese Uraufführung hat Demis Volpi die kanadische Choreografin Aszure Barton eingeladen, die seit einigen Wochen intensiv mit den Tänzer*innen des Hamburg Ballett arbeitet. „Slow Burn“ thematisiert die Vielschichtigkeit von Gefühlen, insbesondere die Wechselwirkung von purer Freude und der Kehrseite des Schmerzes. Besonders im Fokus in Aszure Bartons Kreation steht die Auseinandersetzung mit der Lebensweisheit älterer Frauen, die für die Choreografin einen wesentlichen, oft nicht beachteten Erfahrungsschatz der Gesellschaft darstellt. Barton, die in den rund 30 Jahren ihres Schaffens mit zahlreichen renommierten Tanzcompagnien wie unter anderem dem American Ballet Theatre, dem Nederlands Dans Theater, dem Bayerischen Staatsballett, dem Mailänder Teatro alla Scala und dem Ballett am Rhein gearbeitet hat, beschreibt in ihren Worten: „Ich bin inspiriert von älteren Frauen, Frauen, die viel weiser sind als ich. Ich möchte ihre Kraft, Weisheit, Stärke und Geduld ehren, all das, was so oft unsichtbar bleibt."

Die Musik stammt von Ambrose Akinmusire, dessen poetisch-atmosphärische Auftragskomposition dem Werk eine intensive, filmisch anmutende Klangfarbe verleiht. Den Jazzmusiker und -komponisten und die Choreografin verbindet eine langjährige künstlerische Partnerschaft. Das monumentale Orchesterwerk wird vom Philharmonischen Staatsorchester unter der Leitung von Simon Hewett interpretiert.

Die Kostüme der Designerin Michelle Jank sind in enger Zusammenarbeit mit der Hamburgischen Staatsoper und dem großen Opern- und Ballettfundus entstanden. Ausgehend von dem Gedanken, dass allen Materialien eine Vergangenheit innewohnt, wurden aussortierte Stoffe und Kostüme für „Slow Burn“ umgenäht, neu gefärbt und zu neuem Leben erweckt.

Hommage an die Kunst der Balletttechnik

Der zweite Teil des Abends feiert die Kunst der Ballettsprache und die Freude am puren Tanz. William Forsythe ist einer der prägendsten Choreograf*innen dieser Zeit und gilt weltweit als ein Erneuerer des klassischen Balletts. Wie kaum ein anderer hat er es analysiert, dekonstruiert und für das 21. Jahrhundert neu erfunden. Im Vordergrund steht dabei immer die klassische Linie und Form der Tänzer*innen, die der Choreograf scheinbar ins Unendliche erweitert, biegt und dehnt. In „Blake Works V (The Barre Project)“ lässt Forsythe die Tänzer*innen mit einer Leidenschaft und Eleganz tanzen, die die Freude an der Bewegung förmlich spüren lässt. Das Ballett zeigt die Klarheit und Präzision der Form und stellt die Ballettstange als zentrales Objekt der Choreografie in den Fokus. Während der Corona-Pandemie wurde die Ballettstange (englisch „barre“) für viele Tänzer*innen zur wichtigsten Trainingshilfe – ein Motiv, das Forsythe nun in „Blake Works V (The Barre Project)“ künstlerisch verarbeitet hat. Zu den atmosphärischen Klängen des britischen Elektro-Pop-Künstlers James Blake und mit einer ganzen neuen Dimension der Präzision und Geschwindigkeit vereint das Werk die zeitlose Schönheit des klassischen Balletts mit modernen, innovativen Elementen, die eine ungezügelte Freude am Tanz ausstrahlen.

Nach der Uraufführung an der Mailänder Scala im Mai 2023 kommt das Stück nun erstmals nach Hamburg und feiert hier seine Deutschlandpremiere.

"Slow Burn"
Ballettabend mit Werken von Aszure Barton und William Forsythe

A-Premiere
8. Dezember 2024, 18.00 Uhr

B-Premiere
10. Dezember 2024, 19.30 Uhr

Aufführungen
11., 13., 18., 19. Dezember 2024, jeweils 19.30 Uhr
sowie am 7., 10., 11. Januar 2025, jeweils 19.30 Uhr
und am 18. Juli 2025, 19.30 Uhr

Slow Burn
URAUFFÜHRUNG

Choreografie: Aszure Barton
Musik: Ambrose Akinmusire
Bühnenbild: Aszure Barton, Michelle Jank, Tanja Rühl
Kostüme: Michelle Jank
Licht: Tanja Rühl
Dramaturgie: Carmen Kovacs
Musikalische Leitung: Simon Hewett

Orchester: Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

Blake Works V (The Barre Project)
Choreografie: William Forsythe
Musik: James Blake
Bühnenbild: William Forsythe
Kostüme: William Forsythe, Howard Merlin
Licht: Tanja Rühl nach dem Original von Brandon Stirling Baker
Musik vom Tonträger

Solist*innen und Ensemble des Hamburg Ballett