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Mittwoch, 29. November 2023

Hamburgische Staatsoper 2023

Adventskalender der Hamburgischen Staatsoper 2023 - Spenden für UNICEF Hamburg „Deutschland Kinderrechte“

Heute stelle ich Euch eine engagierte, karitative Initiative vor: Die Hamburgische Staatsoper öffnet in diesem Jahr wieder die Türchen des Literarisch-Musikalischen Adventskalenders. Start ist am Freitag, 1. Dezember 2023, um 16.30 Uhr im Eingangsfoyer der Hamburgischen Staatsoper. Der Eintritt ist frei, es wird in diesem Jahr für UNICEF Hamburg und den Spendenzweck „Deutschland Kinderrechte“ gesammelt.

Vom 1. bis 23. Dezember 2023 wartet im Foyer der Hamburgischen Staatsoper täglich eine kleine künstlerische Überraschung auf die Besucher. Jeweils um 16.30 Uhr (sonntags um 12.00 Uhr, am 16.12. um 17.45 Uhr und am 20.12. um 18.00 Uhr). Mitglieder des Opern-Ensembles, des Internationalen Opernstudios, des Hamburg Ballett, des Bundesjugendballetts, der Ballettschule, des Staatsopernchores, der Alsterspatzen, des Philharmonischen Staatsorchesters sowie Gäste aus Hamburg präsentieren: Geschichten, Gedichte und Lieder – mal bekannte, heitere und besinnliche Weihnachtsklassiker, mal eher Unbekanntes, Ungewöhnliches und Komisches zur Adventszeit. Lassen Sie sich überraschen.

Der Eintritt zum Literarisch-Musikalischen Adventskalender der Hamburgischen Staatsoper ist frei, es wird immer für einen wohltätigen Zweck gesammelt. In diesem Jahr für UNICEF Hamburg und speziell für den Spendenzweck „Deutschland Kinderrechte“. Die UN-Kinderrechtskonvention setzt wesentliche Standards zum Schutz der Kinder weltweit fest und stellt deren Wichtigkeit und Wohlbefinden heraus. Einen nahen Bezug zur Kultur stellt der Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention dar. Der Artikel 31 beschreibt die Beteiligung an Freizeit, kulturellem und künstlerischem Leben und staatlicher Förderung. UNICEF Hamburg setzt sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche Zugang zum kulturellen Leben haben, um ihre Teilhabemöglichkeiten wissen und diese in ihrem direkten Umfeld und in ihrer Stadt wahrnehmen können.

Literarisch-Musikalischer Adventskalender der Hamburgischen Staatsoper

vom 1. - 23. Dezember 2023, um 16.30 Uhr (sonntags 12.00 Uhr, am 16.12. um 17.45 Uhr und am 20.12. um 18.00 Uhr) Foyer Großes Haus

Seid Ihr dabei?

 

Sonntag, 14. November 2021

Hamburgische Staatsoper

Schülervorstellung zum 50-jährigen Nussknacker-Jubiläum

© Kiran West

Rund 1.000 Schülerinnen und Schüler werden am 26. November 2021 in die Hamburgische Staatsoper strömen, um einem unvergesslichen Balletterlebnis beizuwohnen. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von Der Nussknacker präsentiert John Neumeier eine Schülervorstellung, die sich insbesondere an Kinder und Jugendliche richtet, die in Familien mit geringem Einkommen oder unter anderen schwierigen Bedingungen aufwachsen. Die Veranstaltung wurde durch die Kooperation mit der Inge & Georg Nordmann Stiftung, dem KulturLeben Hamburg e.V. sowie der Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper ermöglicht.

© Kiran West
© Kiran West

John Neumeiers Fassung von Marius Petipas Märchenballett zur zeitlosen Musik von Peter I. Tschaikowsky ist eine Hommage an das klassische Ballett des 19. Jahrhunderts, das in Jürgen Roses opulenter Bühnen- und Kostümausstattung den idealen ästhetischen Rahmen findet. Zentrales Motiv der Geschichte ist der Abschied von der Kindheit, "jener ‚zierliche‘ Moment, wo man aufhört, Kind zu sein, und noch nicht erwachsen ist", erläutert John Neumeier. Im Mittelpunkt der Handlung steht die junge Marie, die sich am Abend ihres zwölften Geburtstags, an der Schwelle zwischen Kindheit und Jugend, in die magische Welt des Theaters hineinträumt und den klassischen Tanz sowie die Liebe für sich entdeckt.

© Kiran West

Seit der Uraufführung am 21. Oktober 1971 hat John Neumeiers Neudeutung des beliebten Klassikers Kultstatus erreicht und verzaubert jede Publikumsgeneration aufs Neue. Das Stück wurde ins Repertoire berühmter Ballettcompagnien wie des Ballet de l’Opéra National de Paris übernommen. Internationale Tourneen brachten den Nussknacker bis nach Asien und in den Oman. Als Anregung für diese Schülervorstellung dienten Education-Vorstellungen im Rahmen eines Hamburg Ballett-Gastspiels 2019 in Hongkong.

© Kiran West
© Kiran West

Der Nussknacker Ballett von John Neumeier
Die Schülervorstellung am 26. November 2021, um 15.00 Uhr, ist bereits ausverkauft.

Weitere Aufführungen am 26., 27. und 29. November, jeweils um 19.30 Uhr sowie am 30. November, 3. und 4. Dezember 2021, jeweils um 19.00 Uhr

Musik: Peter I. Tschaikowsky
Choreografie und Inszenierung: John Neumeier
Bühnenbild und Kostüme: Jürgen Rose

Samstag, 11. April 2020

Staatsoper Hamburg - Streaming-Angebote


Streaming-Angebote der Staatsoper Hamburg erweitert
© Bernd Uhlig
Auch die Besuche in der Staatsoper Hamburg vermisse ich. Daher teile ich gern ihr Angebot zu den Streaming-Angeboten auf der Homepage. 

Mit Beginn der Karwoche sind die Produktion La Passione, die Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach in der Bildsprache von Romeo Castellucci und dirigiert von Kent Nagano, verfügbar. Es folgen weitere Produktionen der Staatsoper im Streaming-Angebot. Zudem will die Staatsoper Hamburg gerade in der aktuellen Situation bewusst ihre Archive öffnen und dem interessierten Publikum besondere Schätze aus der Ära Liebermann zum Streaming anbieten, darunter die Uraufführung der Oper Die Teufel von Loudun aus dem Jahr 1969 des kürzlich verstorbenen Komponisten Krzysztof Penderecki. Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Angebot interessant für Euch ist.

Noch bis zum 18. April 2020 ist die Aufzeichnung der Premiere von Falstaff mit Ambrogio Maestri in der Titelpartie als Video-on-Demand im Rahmen der ARTE Opera Season erleben. Zudem wird die Aufzeichnung am 31. Mai 2020 um 00.45 Uhr bei ARTE im TV gezeigt.

In der Karwoche wurde bereits ab dem 6. April für vierzehn Tage die Staatsopernproduktion La Passione, die Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach in der Bildsprache von Romeo Castellucci, auf der Staatsopern-Website zum streaming angeboten. Der italienische Regisseur Romeo Castellucci widersteht dabei der Versuchung, ein „Spektakel“ aufzuführen. Er sucht stattdessen nach einem neuen Sinn von Offenbarung. Die Musikalische Leitung hat der Hamburgische Generalmusikdirektor Kent Nagano. Eine Produktion der Staatsoper Hamburg in Zusammenarbeit mit den Deichtorhallen Hamburg im Rahmen des Internationalen Musikfests Hamburg 2016.

Ein Ostergeschenk an alle Zuschauer und Freunde der Staatsoper Hamburg wird es ab Ostermontag, 13. April, geben. Die Staatsoper Hamburg bietet im April und Mai 2020 jeweils für vierzehn Tage vier Raritäten aus den Archiven der Ära Liebermann auf der Homepage der Staatsoper zum Streaming an. Rolf Liebermanns Intendanzen der Staatsoper Hamburg von 1959-1973 und 1985-1988 gehörten zu den Goldenen Zeiten des Hauses. Weltweit Schlagzeilen machten die Uraufführungen an der Dammtorstraße und sein erstklassiges Hausensemble der Staatsoper. In dieser Zeit entstanden dreizehn erlesene Opernfilme in der Fernseh-Regie von Joachim Hess – vier davon werden nun über das Streaming-Angebot der Staatsoper Hamburg wieder einem breiten Publikum zugänglich sein. 

Start ist am 13. April mit der Uraufführung von Krzysztof Pendereckis Oper Die Teufel von Loudun aus dem Jahr 1969, einer Auftragskomposition der Hamburgischen Staatsoper. Die Teufel von Loudun waren Pendereckis erste Oper. Das Sängerensemble besteht aus Tatiana Troyanos, Andrzej Hiolski, Bernard Ladysz, Kurt Marschner, Heinz Blankenburg, Hans Sotin, Helmut Melchert und Arnold van Mill. Die Musikalische Leitung des Philharmonischen Staatsorchesters in der Studioproduktion hatte Marek Janowski.

Ab dem 20. April ist Ludwig van Beethovens einzige Oper Fidelio aus dem Jahr 1967 im Streaming-Angebot. Es gibt ein Wiedersehen mit Anja Silja, Richard Cassilly, Ernst Wiemann, Theo Adam, Lucia Popp, Erwin Wohlfahrt und Hans Sotin. Die Musikalische Leitung des Philharmonischen Staatsorchesters in der Studioproduktion hatte Leopold Ludwig.

Albert Lortzings komische Oper Zar und Zimmermann aus dem Jahr 1969 steht ab dem 27. April auf der Homepage der Staatsoper Hamburg abrufbereit. In der Titelpartie begegnet man dem seit 1960 für viele Jahre an der Dammtorstraße zu erlebenden Bariton Raymond Wolansky. Als Erster Bass war seit 1964 Hans Sotin im Ensemble und stand 1969 am Anfang einer Weltkarriere. Als Marie in dieser Produktion gibt es ein Wiedersehen mit Lucia Popp. Das Philharmonische Staatsorchester Hamburg wurde von Charles Mackerras geleitet.

Als vierte Liebermann-Oper im Stream ist ab dem 4. Mai Die Zauberflöte von 1971 verfügbar. Die Verfilmung basiert auf der Inszenierung der Staatsoper Hamburg von Peter Ustinov. Die Musikalische Leitung hatte Horst Stein. Zu erleben sind Hans Sotin, Nicolai Gedda, Dietrich Fischer-Dieskau, Cristina Deutekom, Edith Mathis, William Workman, Carol Malone, Franz Grundheber, Helmut Melchert und Kurt Moll.

Streaming-Angebote der Staatsoper Hamburg im April und Mai 2020 im Überblick:

·         Falstaff (2020) noch bis 18. April. Am 31. Mai um 00.45 Uhr bei
      ARTE im TV
·         La Passione (2016) bis 20. April
·         Die Teufel von Loudun (1969) 13. bis 27. April
·         Fidelio (1967) 20. April bis 4. Mai
·         Zar und Zimmermann (1969) 27. April bis 11. Mai
·         Die Zauberflöte (1971) 4. bis 18. Mai
      
 Es werden weitere Produktionen folgen.