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Dienstag, 15. Oktober 2024

Tag der Pilze

15. Oktober: Heute feiern wir den "Tag der Pilze"

Heute begehen die USA den "National Mushroom Day". Warum sollten wir nicht mitfeiern? Denn gerade bei meinen ausgedehnten Wochenend-Spaziergängen an der Küste und im Wald entdecke ich immer wieder interessante Pilze, die herrlich aussehen (und auch schmecken? Wohl nicht alle...).

Shirt von Sieh an!

Hier eine Auswahl meiner Fundstücke für Euch:




 

Samstag, 20. Mai 2023

Weltbienentag

 Jedem (Wild-)Bienchen ein Blümchen

Foto: NABU, © Helge May

NABU fordert zum Weltbienentag mehr Aufmerksamkeit für den Schutz von Wildbienen / Konkurrenz zur Honigbiene bedroht Nahrungsspezialisten

Buckel-Seidenbiene © Stefan Köttgen

Der Weltbienentag am 20. Mai lenkt die Aufmerksamkeit auf die kleinen fleißigen Helferlein. Während mittlerweile vor allem Honigbienen stärker öffentlich wahrgenommen werden, geht es mit den Beständen der Wildbienen rasant bergab. Dabei erfüllen Wildbienen ebenfalls wichtige Bestäubungsleistungen, sind aber leider durch viele Faktoren bedroht – vor allem durch Lebensraumverluste aufgrund von Flächeninanspruchnahmen und die Intensivierung der Landwirtschaft. Dazu kann sich auch die stark zunehmende Konkurrenz durch die Honigbiene in einem Gebiet negativ auf Wildbienen auswirken, wie zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen. Der NABU Hamburg fordert, dass dem Schutz von Wildbienen mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Frühlings-Pelzbiene © Stefan Köttgen

„Laut einer aktuellen Senatsanfrage ist dem Senat das Problem der Konkurrenz zwischen Honigbienen und Wildbienen sehr wohl bewusst. Daher fordert der NABU, dass neben dem Verbot der Honigbienenhaltung in Naturschutzgebieten unbedingt weitere konkrete Schutzmaßnahmen ergriffen werden, um Wildbienen und andere Insekten zu fördern. Das kann durchaus strengere Abstandsregelungen oder eine Einschränkung der Haltung von Honigbienen auf öffentlichen Flächen bedeuten. Mehr Wildblumenwiesen anzulegen oder Parks und Grünanlagen naturnah zu gestalten, sind Beispiele für eine konkrete Förderung von urbaner Artenvielfalt, die am Ende beiden Bienenarten zugutekommt“, sagt Malte Siegert, Vorsitzender des NABU Hamburg.

Zweifarbige Sandbiene © Stefan Köttgen

Viele Wildbienenarten sind auf einzelne Nahrungsquellen spezialisiert und besuchen nur wenige bestimmte Pflanzenarten. Im Gegensatz dazu sind Honigbienen sogenannte Generalisten. Sie bevorzugen keine bestimmten Pflanzenarten, sondern finden überall Nahrung. Honigbienen können dadurch eine ernsthafte Konkurrenz für Wildbienen darstellen – besonders im urbanen Raum, wo das Nahrungsangebot ohnehin eingeschränkt ist. Denn in Hamburg gibt es immer mehr Honigbienen, da die Stadtimkerei zunimmt. Mit der Hamburger Bienenstrategie wird die Haltung von Honigbienen in Hamburg gestärkt.

Laut der Antwort auf eine Schriftliche Kleine Anfrage des Abgeordneten Stephan Jersch (Drs. 22/11689) leben in Hamburg 7.664 angemeldete Honigbienenvölker, also im Mittel gut zehn Honigbienenvölker pro Quadratkilometer. Innerhalb von nur zehn Jahren hat sich die Zahl damit fast verdreifacht (2013: 2.616 Völker). Dabei gibt es laut der SKA keine Obergrenzen, der Senat sieht keine Möglichkeit der Regulierung der Zahl der Bienenvölker.

„Ein zunehmender Honigbienenbestand kann einen stärkeren Druck auf die Wildbienenarten ausüben und negative Auswirkungen haben. Schon rein zahlenmäßig zeigt sich ein starkes Übergewicht der Honigbienen: ein Bienenstock hat bis zu 60.000 Individuen, Wildbienen am gleichen Standort höchstens 1.000. Durch ihre Nahrungsspezialisierung können viele Wildbienenarten nicht ohne weiteres auf andere Pflanzenarten ausweichen. Außerdem können sie geringere Flugstrecken zurücklegen als Honigbienen, daher ist auch ein räumliches Ausweichen schwierig“, erläutert Stefan Köttgen, Wildbienen-Experte beim NABU Hamburg.

Wildbienen leben im Gegensatz zu Honigbienen (als Nutztiere) nicht in Abhängigkeit des Menschen. Im Gegenzug sind auch viele Pflanzenarten auf die Bestäubung durch „ihre“ Wildbienen angewiesen, die beispielsweise anatomisch an die Blüten angepasst sind. Ein Rückgang von Wildbienenarten und deren Aussterben kann große Auswirkungen auf die Bestäubung und Fruchtbildung haben. Der konsequente Schutz von Wildbienen trägt also zum Erhalt der gesamten Biodiversität bei.


 

Donnerstag, 26. August 2021

NABU: Umwelt/Fledermäuse

Zur Batnight: NABU gibt vier Tipps für einen fledermausfreundlichen Garten

Am 28. und 29. August findet die 25. europaweite Nacht der Fledermäuse statt

Braunes Langohr © Dietmar Nill

Vampire, Halloween und Horrorfilme: Bei Fledermäusen denken viele Menschen an Unheimliches. Dabei sind die Fledertiere alles andere als gruselig. Zur 25. Batnight am 28. und 29. August 2021 kann man die Tiere bei rund 100 regionalen NABU-Veranstaltungen erleben und ihre faszinierenden Flugkünste in der Dämmerung beobachten.

Braunes Langohr im Flug © Dietmar Nill

Die europaweite Batnight soll hartnäckige Vorurteile gegenüber den "Kobolden der Nacht" abbauen und auf deren schwierige Situation aufmerksam machen. "Unsere heimischen Fledermäuse beißen nicht und saugen kein Blut – sie fressen ausschließlich Insekten", sagt Sebastian Kolberg, NABU-Artenschutzexperte. "Probleme bereitet ihnen das Insektensterben, das sich negativ auf die Bestände auswirken könnte. Sie leiden außerdem stark unter Wohnungsnot." Durch die Sanierung alter Gebäude und das Abholzen von alten Bäumen fänden Fledermäuse immer weniger Unterschlupf, so Kolberg. 

Braunes Langohr © Grimmberger
Von den 25 in Deutschland heimischen Arten sind drei akut vom Aussterben bedroht. Vier Arten gelten als stark gefährdet und weitere fünf stehen auf der Vorwarnliste. Kolberg: "Umso wichtiger ist es, mit Aktionen wie der Batnight über die Tiere aufzuklären und zu vermitteln, wie ihnen geholfen werden kann. Etwa, indem man seinen Garten fledermausfreundlich gestaltet." 

 

Mausohren © Karl-Heinz Bickmeier

Der NABU gibt dazu vier Tipps:

 

Ein Beet als Büffet: Nachtblühende, nektarreiche Blütenpflanzen, zum Beispiel Leimkraut, Seifenkraut und Wegwarte, sind ein Feinschmeckerlokal für die Tiere. Durch ihren intensiven Duft locken die Pflanzen Nachfalter an, die Lieblingsspeise vieler Fledermausarten. Je artenreicher der Garten, desto mehr Insekten tummeln sich dort.

 

Ein Haus für die Fledermaus: Höhlen und Spalten in und an alten Bäumen, am Gebäude, in Kellern oder Kartoffelmieten werden gern als Quartier genutzt. Wo es das nicht gibt, kann Wohnraum geschaffen werden. Ein Fledermausbrett oder ein Flachkasten an der Giebelwand sowie Höhlenkästen werden von den Tieren gerne angenommen. Viele Kästen lassen sich auch in Bäumen anbringen. Geeignete Fledermauskästen gibt es im Fachhandel – oder man baut sie einfach selbst.

 

Einen Teich anlegen: Wasser zieht viele Insekten an – und bietet Fledermäusen so einen reich gedeckten Tisch.

 

Garten ohne Gift: Herbizide und Kunstdünger haben in einem naturnahen Garten nichts verloren. Wer Fledermäusen helfen will, setzt auf giftfreies Gärtnern.

 

Gärtnerinnen und Gärtner, die diese Tipps beherzigen, können besonders jetzt im Spätsommer die Flugkünste von Zwergfledermaus, Großem Abendsegler & Co. am Abendhimmel bewundern.

Alle Termine auf einen Blick:
www.nabu.de/aktionenundprojekte/batnight/termine

Mehr Informationen zu Fledermäusen: www.NABU.de/Fledermaus

Mittwoch, 19. Mai 2021

NABU

Stunde der Gartenvögel:
Blaumeise erholt, Haussperling und Amsel ganz oben

© Fotonatur
In vielen Regionen Deutschlands ist der Vatertag ins Wasser gefallen. Doch Naturfreundinnen und -freunde haben sich von Regen und Fröstel-Temperaturen am langen Wochenende kaum abschrecken lassen. Mindestens 112.000 Menschen  haben an der "Stunde der Gartenvögel" vom 13. bis 16. Mai teilgenommen. Aus über 77.000 Gärten und Parks wurden dem NABU und dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) über 2,5 Millionen Vögel gemeldet. Die Zahlen werden noch steigen, denn Beobachtungen kann man noch bis zum 24. Mai dem NABU melden.

© F. Hecker

„Das derzeitige sehr wechselhafte und kühle Wetter macht unseren Vögeln wenig aus“, so NABU Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Einige Arten profitieren sogar. Etwa die Amsel, sie kommt bei feuchtem Wetter viel besser an ihre Leibspeise – Regenwürmer.“ Der schwarze Vogel belegt nach dem Haussperling wie bisher in jedem Jahr seit dem Beginn der Aktion 2005 Platz zwei der am häufigsten gemeldeten Gartenvögel. Dabei ist er auch der zuverlässigste Gartenbesucher und konnte in über 92 Prozent aller Zählungen entdeckt werden.

© F. Hecker

Mit Spannung erwartet wurden die Zählergebnisse der Blaumeise. Bei der kleinen Meise mit dem blauen Köpfchen hatte im Frühjahr 2020 ein bakterieller Erreger namens Suttonella ornithocola erstmals zu einem Massensterben in vielen Teilen Deutschlands geführt. Dort, wo es grassierte, hatten die Sichtungen bei der Vorjahreszählung deutlich abgenommen, wie eine Analyse nach Postleitzahlen zeigen konnte. Eine Welle verstorbener Blaumeisen war zwar auch in diesem Frühjahr wieder festzustellen, sie war jedoch deutlich kleiner. „Die Blaumeise hat sich vom Einbruch im vergangenen Jahr gut erholt“, so Miller. "Auch wenn sie ihren normalen Durchschnittswert wohl nicht ganz erreichen wird. Offenbar konnten erfolgreiche Bruten die Verluste weitgehend ausgleichen."

 

Insgesamt konnten pro Garten mit 32,5 Individuen wieder deutlich mehr Vögel als im Vorjahr entdeckt werden. Während die Gesamtzahl der Vögel im Siedlungsraum im Gegensatz zu den Beständen in der Agrarlandschaft damit weiterhin weitgehend konstant bleibt, gibt es doch für viele Vogelarten besorgniserregende Entwicklungen: So verharren die Sorgenkinder Mauersegler, Mehlschwalbe, Grünfink und Zaunkönig auf Höhe der schlechten Ergebnisse aus den Vorjahren. Miller: „Eine Trendwende ist bei ihnen weiter nicht in Sicht.“  

© Fotonatur

Interessant sind auch die Ergebnisse bei den beiden Rotschwanzarten. Der eigentlich viel häufigere Hausrotschwanz nimmt seit vielen Jahren kontinuierlich ab. Inzwischen wird im Vergleich zum Beginn der Aktion vor 16 Jahren nur noch die Hälfte an Vögeln seiner Art gemeldet. Der seltenere Gartenrotschwanz hält sich dagegen stabil. Miller: „Diese Entwicklung beim Hausrotschwanz ist besorgniserregend. Vermutlich leidet er als Gebäudebrüter am Verlust von möglichen Brutnischen und als Insektenfresser an fehlender Nahrung.“

 

Positiv entwickeln sich weiterhin die Gartenbestände von eigentlichen Waldvögeln wie Ringeltaube und Buntspecht. Ein besonderer Gewinner der aktuellen Zählung ist offensichtlich der Stieglitz. Die gemeldeten Zahlen dieses farbenfrohen Finkenvogels machten einen Sprung: In diesem Jahr konnte er in 16 Prozent aller Gärten mit 0,43 Vögeln pro Garten entdeckt werden. Beide Werte sind doppelt so hoch wie noch zu Beginn der Zählungen. Die Besonderheit dieser Art ist, dass er als einer von ganz wenigen Singvögeln seine Jungen nicht mit Insekten, sondern vegetarisch ernährt.

 

Aktuelle Zwischenstände und erste Ergebnisse sind unter www.stundedergartenvoegel.de abrufbar und können mit vergangenen Jahren verglichen werden. Mit einem Endergebnis wird Ende Mai gerechnet.

 

Die nächste Mitmachaktion des NABU läuft vom 4. bis 13. Juni. Dann werden beim "Insektensommer" wieder Sechsbeiner gezählt und gemeldet.

Dienstag, 11. Mai 2021

NABU: Stunde der Gartenvögel

NABU: Vögel zählen am Vatertag

Die "Stunde der Gartenvögel" lädt wieder deutschlandweit zum Mitmachen ein

 

© Rita Priemer

Statt Schnapsdrossel und Schluckspecht lieber Amsel, Blaumeise und Co. zählen: Ab Vatertag ruft der NABU wieder zur "Stunde der Gartenvögel" auf. Am langen Wochenende vom 13. bis 16. Mai sollen deutschlandweit Vögel in Gärten und Park gezählt und dem NABU gemeldet werden.

 

"Unsere Mitmachaktion erfreut sich stark gestiegener Teilnehmendenzahlen", freut sich NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. "2020 haben mit über 161.000 Menschen mehr als doppelt so viele mitgemacht wie im Jahr zuvor. Das zeigt: die Natur vor der Haustür liegt immer mehr Menschen am Herzen."

 

© F. Hecker

Erkenntnisse könnte die Zählung über das im vergangenen Jahr erstmals in Deutschland aufgetretene Blaumeisensterben liefern. Miller: "Es deutet sich an, dass in diesem Jahr der Erreger in weiter nördlichen Region aktiv ist." Die Zählung könne nun Hinweise liefern, ob sich der Blaumeisenbestand erholt habe. Gute Chancen gibt es, den ersten öffentlich gewählten Vogel des Jahres, das Rotkehlchen, zu sichten. Es wurde bei vorangegangenen Zählungen in jedem zweiten Garten entdeckt.

© F. Hecker

Und so macht man mit: Von einem ruhigen Plätzchen im Garten, Park, auf dem Balkon oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig beobachtet werden konnte. Die Beobachtungen können am besten online unterwww.stundedergartenvoegel.de gemeldet werden, aber auch per Post oder Telefon – kostenlose Rufnummer am 15. Mai von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115. Gemeldet werden kann auch mit der kostenlosen NABU-Vogelwelt-App, erhältlich unter www.NABU.de/vogelwelt.  Meldeschluss ist der 24. Mai.

 

Wer zuvor noch etwas üben möchte, findet viele Infos unter  www.stundedergartenvoegel.de, darunter Portraits der 40 häufigsten Gartenvögel, einen Vogeltrainer und Vergleichskarten der am häufigsten verwechselten Vogelarten.

 

Aktuelle Zwischenstände und erste Ergebnisse sind ab dem ersten Zähltag auf der Kampagnenseite abrufbar und können mit vergangenen Jahren verglichen werden.

 

Infos zur Aktion: www.stundedergartenvoegel.de

 

Sonntag, 2. Mai 2021

Vogelpark Niendorf

Prachtvolle Vogelwelt: Flamingos, Pelikane und Eulen im Vogelpark Niendorf

Alle Fotos: © Marina Moje

Ab an die Ostsee - Wetter ist schön, und auch sonst. Lang ist's her, seitdem ich das letzte Mal im Vogelpark Niendorf gewesen bin. Also nix wie hin! Der Vogelpark liegt ganz in der Nähe des Niendorfer Hafens im Naturschutzgebiet Aalbeek Niederung, ganz in der Nähe vom Timmendorfer Strand. Schilfflächen, kleine Teiche und reetgedeckte Tierhäuser bestimmen die Landschaft des 70.000 m² großen Parks. Hier leben mehr als 1.100 Vögel, etwa 250 Arten. Ein Rundgang durch den Park lohnt sich! 


Zunächst begrüßen mich Flamingos ganz in der Nähe des Parkeingangs. Das Farbspiel der eleganten Tiere reicht von zart Rosé bis Apricot! Sie empfangen mich mit aufgeregtem Geschnatter.

Welch Glück, dass die Pfaue gerade in der Balzzeit sind! So konnte ich mehrere Tiere in ihrer ganzen Pracht mit geschlagenem Rad bewundern! Schaut selbst!







Der Rundgang durch den Park führt mich weiter an Störchen, Kranichen, Pelikanen, Papageien und Tukanen vorbei.








Super auch die vielen Eulen, Adler und Geier im hinteren Bereich des Parks. Für alle Vögel kann man übrigens einjährige Futter-Patenschaften übernehmen, um den Parkbetreibern in diesen schwierigen Zeiten zu helfen. Ein schönes, sinnvolles Geschenk.


Wenn Ihr Zeit und Lust auf einen Ausflug nach Niendorf habt, dann laden Euch diese Impressionen schon einmal ein:












www.vogelpark-niendorf.de