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Mittwoch, 3. Juni 2026

STADTRADELN

STADTRADELN 2026 startet – Hamburg tritt in die Pedale!

KI-generiert

Zum neunten Mal nimmt Hamburg beim STADTRADELN im internationalen Wettbewerb um die meisten Fahrradkilometer teil, um ein Zeichen für den Klimaschutz und die Mobilitätswende zu setzen. Dieses Jahr findet die Aktion im Zeitraum vom 4. bis zum 24. Juni statt. Bereits heute gaben Umweltsenatorin Katharina Fegebank und ADFC-Vorstandsmitglied Florian Mallok zusammen mit Schülerinnen und Schülern des Emilie-Wüstenfeld-Gymnasiums das Startsignal für den morgen beginnenden Wettbewerb.

Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft und Schirmfrau des STADTRADELN 2026: „Vom 4. bis zum 24. Juni 2026 zählt jeder Kilometer – und vor allem der Spaß am gemeinsamen Radeln. Egal, ob mit Freunden, unter Kollegen oder als gesamte Stadt: Das Wir-Gefühl dieser Aktion steht im Vordergrund. Ganz nebenbei tun wir damit etwas richtig Gutes fürs Klima, machen die Stadt leiser, sauberer und entdecken Hamburg mit seinen vielen grünen Routen von den schönsten Seiten. Jede Strecke im Alltag zählt, per App wird sie sichtbar und fließt direkt in den Hamburger Kilometerstand ein. Ich freue mich über jeden Hamburger und jede Hamburgerin, die mitmachen! Lassen Sie uns auch 2026 gemeinsam zeigen, wie viel Fahrrad-Power in unserer Stadt steckt. Ich freue mich sehr, dass ich nun schon zum zweiten Mal die Schirmherrschaft für das STADTRADELN in Hamburg übernehmen kann.“

Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende: „Wenn das STADTRADELN startet, kommt Hamburg in Bewegung. Tausende Menschen holen das Rad in den Alltag, entdecken ihre Stadt neu und merken dabei: Das macht nicht nur Freude, sondern ist auch gesund. Über 350 Kilometer neue und modernisierte Radwege haben wir seit 2020 auf die Straße gebracht und wir arbeiten weiter daran, die Infrastruktur für Radler kontinuierlich zu verbessern. Der STADTRADELN-Rekord von 2025, bei dem die Hamburgerinnen und Hamburger gemeinsam über 4 Millionen Kilometer erradelt haben, zeigt: Wir können ordentlich in die Pedale treten. Ich bin überzeugt, dass wir das 2026 noch toppen. Ich freue mich auf alle, die dabei sind, ob auf bekannten Strecken oder beim Entdecken neuer Wege.“

Florian Mallok, Vorstandsmitglied des ADFC Hamburg: „In diesem Jahr bieten sich viele Gelegenheiten, um mit dem STADTRADELN Klimaschutz im Alltag ganz praktisch zu erfahren. So ist auch in diesem Jahr die Sternfahrt am 21. Juni wieder während des STADTRADELN-Aktionszeitraums und wir bieten mit An- und Abradeln, unserer Stempelkartenaktion und der Neuwerk-Challenge des Betriebssportverbandes ganz unterschiedliche Anreize, um Kilometer für das STADTRADELN zu sammeln. Jeder gefahrene Kilometer zeigt, wie groß der Bedarf an guten Radwegen ist. Machen Sie mit, setzen Sie ein Zeichen.“  

Hintergrund
Das Stadtradeln in Hamburg ist in den vergangenen Jahren immer bekannter und beliebter geworden. In 2025 fuhren 19.471 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 925 Teams insgesamt über 4 Millionen Kilometer. „STADTRADELN – Radeln für ein gutes Klima“ ist eine Kampagne des Klima-Bündnis und wird in Hamburg vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) im Auftrag der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) veranstaltet. 

Unter https://www.stadtradeln.de/hamburgkann einem bestehenden Team beigetreten oder ein eigenes Team gegründet werden. Die App zum Tracken der Kilometer findet sich im App Store oder bei Google Play unter dem Titel STADTRADELN. In den Sozialen Medien ist die Aktion unter dem Hashtag #stadtradelnhamburg zu finden. Mitmachen können alle, die in Hamburg wohnen, arbeiten, eine (Hoch-)Schule besuchen oder in einem Verein aktiv sind. Es zählt jeder Kilometer.

Montag, 31. März 2025

Alsterschwäne

Alsterschwäne zurück aus dem Winterquartier

Seit vergangener Woche schwimmen sie wieder auf der Alster - Hamburgs beliebte Alsterschwäne. Am 25. März haben die Tiere die Winterpause beendet. Schwanenvater Olaf Nieß entließ die Schwäne mit seinem Team am vergangenen Dienstag am Eppendorfer Mühlenteich in die Freiheit. Von dort aus wurden sie mit Booten über die Krugkoppelbrücke bis zum AlsterCliff geleitet.

Jahreszeitbedingt werden die Alsterschwäne nun ihre angestammten Brutplätze einnehmen - so kann die diesjährige Alsterschwan-Nachkommenschaft gesichert werden.


 

Samstag, 25. Januar 2025

Hamburg räumt auf!

Hamburg räumt auf! –
Anmeldestart zur Cleanup-Aktion am 27. Januar


Vom 28. Februar bis 9. März 2025 findet wieder die große Müllsammelaktion „Hamburg räumt auf!“ statt. Ab Montag, dem 27. Januar, ist die Anmeldung für die Aktion auf der Website www.hamburg-raeumt-auf.de möglich. Im vergangenen Jahr wurde mit mehr als 100.000 Teilnehmenden ein absoluter Rekord aufgestellt. Kann Hamburg das in diesem Jahr noch toppen?

2025 startet „Hamburg räumt auf!“ nicht nur in eine neue Runde, sondern zeigt sich auch im komplett neuen Look. Den freundlich dreinblickenden Michel hat ein modernes Logo in der SRH-Farbe Orange abgelöst. Darin vereint sich eine zeitgemäße Schrift mit Symbolen, die sowohl für Hamburg als auch die Aktion selbst stehen. Doch die Mission hinter „Hamburg räumt auf!“ bleibt dieselbe: eine saubere Stadt und mehr Umweltbewusstsein.

Interessierte können mit Nachbar:innen, Freund:innen, Schulklasse, Familie oder Verein ein Aufräumteam bilden und sich unter www.hamburg-raeumt-auf.de anmelden. Die Stadtreinigung Hamburg (SRH) freut sich auf viele Freiwillige, stellt ihnen kostenlos Handschuhe und Müllsäcke zur Verfügung und kümmert sich um die umweltgerechte Verwertung und Entsorgung des gesammelten Abfalls. Unter allen Aufräumteams verlost die SRH Sach- und Erlebnispreise zahlreicher Unternehmen aus Hamburg und Umgebung. Eine Übersicht darüber gibt es ebenfalls auf der Aktionswebsite. „Hamburg räumt auf!“ ist eine Gemeinschaftsaktion der SRH und der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) mit Unterstützung des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), Landesverband Hamburg e. V.

Im Jahr 2025 gibt es bei „Hamburg räumt auf!“ erstmals ein großes Abschlussevent im Stadtpark. Gestartet wird mit einem Sternlauf, bei dem man sich einer von zehn geführten Stadttouren − inklusive Müll sammeln – anschließen kann. Im Ziel erwarten alle Teilnehmenden und ihre Familien tolle Mitmach-Aktionen. Wer beim Lauf dabei sein möchte, kann sich ab dem 27. Januar auf der Aktionswebsite dafür anmelden.

Freitag, 17. Mai 2024

GreenKayak

Paddelnd Hamburgs Gewässer sauber halten: GreenKayak geht in der Hansestadt in die sechste Saison

© GreenKayak

Habt Ihr Lust mitzuhelfen, die Alster vom Müll zu befreien? Dann habe ich heute einen heißen Tipp für Euch!

Über fünf Tonnen Müll konnten mit Hilfe der grünen Boote der dänischen NGO GreenKayak im vergangenen Jahr von Freiwilligen in Hamburg gesammelt werden. Ab dem 20. Mai 2024 stehen sie an fünf Verleihstationen rund um Alster, Kanäle, Gose-Elbe und Bille wieder kostenlos zur Verfügung und warten auf ihren Einsatz. Die GreenKayaks werden inzwischen zum sechsten Mal von der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) gefördert.

Jens Kerstan, Senator für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Viele Hamburgerinnen und Hamburger zieht es bei dem nun wärmer und schöner werdenden Wetter aufs Wasser - ob Tretboot, Kanu oder Standup-Paddling. Das GreenKayak ist seit bereits 5 Jahren eine tolle, kostenfreie Angebotsergänzung, das den Spaß auf dem Wasser mit einem wertvollen Dienst an der Natur verbindet. Das Sammeln von Müll schützt unsere Gewässer und deren Ökosysteme. Wer mit dem GreenKayak unterwegs ist, der macht nicht nur einen schönen Hamburg-Ausflug, sondern leistet auch einen großen Beitrag zum Naturschutz. Ich freue mich, dass mit den grünen Booten jetzt wieder losgepaddelt und aufgeräumt werden kann.“

Oke Carstensen, Mitgründer der NGO GreenKayak: „Wir freuen uns riesig dieses Jahr wieder in Hamburg an den Start zu gehen. Dank der Umweltbehörde können wir nun bereits den sechsten Sommer in Folge Hamburgerinnen und Hamburger gratis in unseren Kajaks paddeln lassen, eine saubere Sache für Hamburg. Im Hinblick auf die Brut- und Setzzeit der Tierwelt in der Hansestadt beginnen wir ab dieser Saison ab Mitte Mai mit unserem Angebot. Wir hoffen, dass wir trotz der verkürzten Saison noch mehr Menschen als in den vorherigen Jahren für den Umweltschutz begeistern können.“

Die grünen Kajaks sind seit April 2019 im Dienst für Hamburgs saubere Gewässer. In der letzten Saison wurden rund fünf Tonnen Müll gesammelt. Gegründet wurde GreenKayak 2017 mit großem Erfolg in Dänemark, über 100 Tonnen Müll wurden bisher von über 66.000 Paddlerinnen und Paddlern aus Gewässern gefischt. Hamburg war der erste Standort der NGO außerhalb Dänemarks. Inzwischen liegen die grünen Kajaks auch in zahlreichen anderen Städten wie Dublin, Bergen, Oslo, Stockholm und Berlin.

Um die Gewässer vom Müll zu befreien und dabei die Natur zu schützen, ist mit den Kajaks möglichst ein Abstand von fünf Metern zu Biotopen, Flachwasserzonen, Nistplätzen und naturnahen Uferanlagen einzuhalten. Im Frühjahr brüten viele besonders geschützte Wasservögel, wie Teichhuhn, Haubentaucher, Stockente oder Höckerschwan, auf der Alster. Außerdem kommen hier ebenfalls geschützte Libellen wie die Braune Mosaikjungfer vor. Auch auf geschützte Pflanzen, wie z. B. Seerosen und Schwertlilien, die sich in Flachwasserzonen wohlfühlen, sollte Rücksicht genommen werden.

In Hamburg stehen die Kajaks an diesen fünf Verleihstationen rund um Alster, Kanäle, Gose-Elbe und Bille zur Verfügung:

  • Zur Gondel, Kaemmererufer 25
  • SUP CLUB Hamburg, Isekai 1
  • Bootshaus Bergedorf, Schillerufer 41
  • Paddel-Meier, Heinrich-Osterath-Straße 256
  • Seehaus Hamburg, An der Alster 10A

Die Kajaks können für zwei Stunden kostenlos ausgeliehen und ohne Vorerfahrung genutzt werden. Die Buchung geht ganz einfach online oder per App. Im Gegenzug sammeln die Paddlerinnen und Paddler Abfall aus dem Wasser und teilen ihre Erlebnisse unter dem Hashtag #greenkayak. An Bord sind neben zwei Schwimmwesten, einem Eimer und zwei Müllgreifern auch eine Gewässerkarte und ein Infoflyer mit Hinweisen, welche Bereiche nicht befahren werden sollten, um Vögel oder sensible Pflanzen zu schützen. Nach der Tour wird die gesammelte Müllmenge gewogen und registriert.

Hier könnt Ihr die Kajaks buchen

Dienstag, 16. Mai 2023

GreenKayak

Saisonstart für GreenKayak: Gratis paddeln für die Umwelt – das fünfte Jahr Müllsammeln mit Kajaks

Bereits seit dem 1. Mai können wir wieder mit den grünen Booten der dänischen NGO GreenKayak kostenlos paddeln und den Müll aus Hamburgs Gewässern fischen. Paddeln für die Umwelt, das gefällt mir. An fünf Verleihstationen rund um Alster, Kanäle, Gose-Elbe und Bille stehen insgesamt acht GreenKayaks für Gratis-Touren auf dem Wasser bereit. Gemeinsamer Paddelspaß im Einklang mit der Natur und Hamburgs Gewässer vom Müll befreien - das ist doch eine gelungene Kombination, findet Ihr nicht auch? Die Umweltbehörde fördert die grünen Kajaks der dänischen NGO nun im fünften Jahr. Bis jetzt wurden insgesamt rund 21 Tonnen Müll aus Hamburgs Gewässern gesammelt.

Jens Kerstan, Senator für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Mit GreenKayak lassen sich Freizeit, Natur und Bürgerengagement perfekt verbinden. Ich freue mich, dass wir nun in die fünfte Saison starten und bin sicher, dass auch in diesem Jahr wieder viele Paddlerinnen und Paddler in den grünen Booten unterwegs sein werden. Müll gehört nicht ins Wasser und es ist wichtig, dass wir die Natur schützen. Das bedeutet auch, dass wir beim Paddeln Rücksicht auf Tiere und Pflanzen nehmen, denn für sie sind die Alster und Kanäle wichtige Lebensräume. Ab nächster Woche heißt es also: ab ins Kajak, lospaddeln, die Natur schützen und Müll sammeln!“.

Oke Carstensen, Mitgründer der NGO GreenKayak: „Ab diesem Jahr können die Kajaks über die neue GreenKayak App gebucht werden. Dies wird den Paddler:innen ein noch besseres Buchungserlebnis bringen. Der gesammelte Müll kann bequem über die App registriert und Bilder von der Tour geteilt werden. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit der Umweltbehörde Hamburg sauber zu halten!“.

Seit April 2019 gibt es GreenKayak in Hamburg, seitdem wurden 20.858,5 Kilogramm Müll von 7.602 Personen aus den Hamburger Gewässern gefischt. In der letzten Saison kamen rund acht Tonnen Müll zusammen. Gegründet wurde GreenKayak 2017 mit großem Erfolg in Dänemark. Hamburg war der erste Standort der NGO außerhalb Dänemarks. Inzwischen liegen die grünen Kajaks auch in zahlreichen anderen europäischen Städten wie Dublin, Bergen, Oslo, Stockholm und Berlin.

Um die Gewässer vom Müll zu befreien und dabei die Natur zu schützen, ist mit den Kajaks möglichst ein Abstand von fünf Metern zu Biotopen, Flachwasserzonen, Nistplätzen und naturnahen Uferanlagen einzuhalten. Im Frühjahr brüten viele besonders geschützte Wasservögel auf der Alster, wie Teichhuhn, Blessralle, Haubentaucher, Stockente oder Höckerschwan. Außerdem trifft man auf ebenfalls geschützte Libellen wie die Braune Mosaikjungfer. Auch auf geschützte Pflanzen wie z. B. Seerosen und Schwertlilien, die sich in Flachwasserzonen wohlfühlen, sollte Rücksicht genommen werden.

In Hamburg stehen die Kajaks an fünf Verleihstationen rund um Alster, Kanäle, Gose-Elbe und Bille zur Verfügung: Zur Gondel, Kaemmererufer 25; SUP CLUB Hamburg, Isekai 1; Bootshaus Bergedorf, Schillerufer 41; Paddel-Meier, Heinrich-Osterath-Straße 256; Seehaus Hamburg, An der Alster 10A. Sie können für zwei Stunden kostenlos ausgeliehen und ohne Vorerfahrung genutzt werden. Die Buchung geht ganz einfach online oder per App. Im Gegenzug sammeln die Paddlerinnen und Paddler Abfall aus dem Wasser und teilen ihre Erlebnisse unter den Hashtags #greenkayak. An Bord sind neben zwei Schwimmwesten, einem Eimer und zwei Müllgreifern auch eine Gewässerkarte und ein Infoflyer mit Tipps, welche Bereiche nicht befahren werden sollten, um Vögel oder sensible Pflanzen zu schützen. Nach der Tour wird die gesammelte Müllmenge gewogen und registriert.

Buchungen sind möglich unter https://bookings.greenkayak.org oder über die App „GreenKayak“ (erhältlich in den üblichen App-Stores).

Fotos: GreenKayak

Montag, 23. Mai 2022

Hamburg - Alster

#AlsterFürAlle
Kampagne für rücksichtsvolles Verhalten startet

Die Temperaturen steigen und mit ihnen das Bedürfnis der Hamburger*innen, wieder mehr Zeit an und auf der Alster zu verbringen. Damit alle sicher und entspannt durch die warme Jahreszeit kommen, informieren Innenbehörde, Polizei Hamburg und Umweltbehörde dieses Jahr gemeinsam mit der Kampagne #AlsterFürAlle zu rücksichtsvollem Verhalten auf dem Wasser.

Die Sommermonate der letzten Jahre haben gezeigt, dass sich die Alster zunehmender Beliebtheit bei den Hamburgerinnen und Hamburgern erfreut. Ob mit SUPs, Kanus, Segel-, Tret- oder Ruderbooten – die Menschen nutzen verstärkt die Möglichkeiten, die ein solches Gewässer mitten in der Stadt bietet. 

Um Freizeitsportler wie Berufsschifffahrt gleichermaßen anzusprechen, wurde in Abstimmung mit der Innenbehörde, der Wasserschutzpolizei sowie in Kooperation mit der Hamburger Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) die Kampagne #AlsterFürAlle entwickelt und heute an der Außenstelle der Polizei an der Alster vorgestellt. Plakate rund um die Alster weisen künftig auf einige der wichtigsten Verhaltensregeln hin.  


Innensenator Andy Grote: „Mit der Alster und ihren Kanälen verfügt die Active City über ein einzigartiges, höchst attraktives Wassersportrevier, in dem Vereins- und Freizeitsportler vom Anfänger bis zum Profi beste Bedingungen vorfinden. Wenn wir wollen, dass die Alster weiterhin von allen genutzt werden kann, dann müssen sich auch alle an einige grundlegende Regeln halten. Hier setzen wir künftig auf deutlich mehr Aufklärung. Mit der jetzt gestarteten Kampagne wollen wir für gegenseitige Rücksichtnahme werben, aber auch ganz klar an die geltenden Regeln erinnern, damit alle sicher auf der Alster unterwegs sein können.“

Umweltsenator Jens Kerstan: „Auf der Alster und ihren Kanäle werden besonders im Sommer die Natur in der Stadt und das Leben am Wasser zelebriert. Die Alster ist dabei nicht nur Erholungsraum für uns Hamburgerinnen und Hamburger, sondern auch wertvoller Lebensraum für Wasservögel und Heimat von schützenswerten Pflanzen. Dass wir die Alster so nutzen können, wie wir es aktuell tun, ist ein großes Privileg. Wir sollten alles daran setzen, diesen besonderen Raum mit seiner Natur durch unser Verhalten zu schützen, damit wir auch in Zukunft den Alltag mitten in der Stadt hinter uns lassen und die Natur auf dem Wasser genießen können.“

Leiter der Wasserschutzpolizei Olaf Frankowski: „Analog zum Straßenverkehr gibt es auf dem Wasser Verhaltens- und Verkehrsregeln, die der Sicherheit dienen, für ein gutes Miteinander sorgen und den Schutz der von uns so geschätzten Pflanzen- und Tierwelt auf, an und in der Alster gewährleisten.
Gegenseitige Rücksichtnahme, vorausschauendes Verhalten und das Befolgen der Verkehrsregeln gehören zu den wichtigsten Grundprinzipien aller Bürgerinnen und Bürger, die auf unterschiedlichste Art und Weise die Alster nutzen wollen. Dies ist zugleich eine Kernbotschaft der Kampagne. Sie gilt gleichermaßen gegenüber Verkehrsteilnehmern sowie in Bezug auf die Tier- und Pflanzenwelt. Über die geltenden Regeln wie das Rechtsfahrgebot, die Vorfahrts- und Ausweichregeln können Sie sich nun unkompliziert mit Hilfe des QR-Codes informieren und vertraut machen."

Weitere Informationen: www.hamburg.de/alsterfueralle   

Alle Fotos: Marina Moje

 

Sonntag, 1. Mai 2022

GreenKayak

GreenKayak-Saison startet
Paddeln für die Umwelt – Gratis-Kajaks zum Müllsammeln


Der Winter ist überstanden und es heißt wieder raus aufs Wasser. Ab dem 1. Mai stehen die GreenKayaks für Gratis-Paddeltouren bereit. Die einzige Bedingung: beim gemeinsamen Paddelspaß das Wasser vom Müll befreien. Im vierten Jahr fördert die Umweltbehörde bereits die grünen Kajaks der dänischen NGOs, die schon über 18 Tonnen Müll aus Hamburgs Gewässern gefischt haben.


Jens Kerstan, Senator für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft:
„Nach nun bereits drei Jahren erfolgreichem Müllsammeln, freue ich mich, dass die GreenKayak Saison in Hamburg bald in die vierte Runde startet. Es ist toll, dass wir in Hamburg u. a. durch die Alster die Möglichkeit haben, Wassersport und Freizeit mitten in der Stadt zu ermöglichen. Umso wichtiger ist es mir als Umweltsenator, dass unsere Gewässer sauber bleiben. Dafür stellen die GreenKayaks eine großartige Möglichkeit da. In den letzten Jahren haben bereits über 5.000 Menschen das Angebot genutzt. Ich wünsche mir, dass sich auch dieses Jahr wieder ganz viele Menschen ins Kajak setzen, lospaddeln und Müll sammeln.“


Oke Carstensen, Mitgründer der NGO GreenKayak:
„Die Umweltbehörde Hamburg war unser erster internationaler Partner und unterstützt GreenKayak seit 2019. Gemeinsam haben wir zigtausende Hamburger:innen für den Umweltschutz gewinnen können. Wir freuen uns sehr, dass diese erfolgreiche Zusammenarbeit nun verlängert wird.“

Seit April 2019 gibt es GreenKayak in Hamburg, seitdem wurden über 18.600 kg Müll von mehr als 5.000 Menschen aus den Hamburger Gewässern gefischt. In der letzten Saison 2021 kamen dabei rund 5,6 kg Müll pro Tour zusammen. Gegründet wurde GreenKayak 2017 mit großem Erfolg in Dänemark, Hamburg war der erste Standort der NGO außerhalb Dänemarks. Inzwischen liegen die grünen Kajaks auch in zahlreiche anderen Städten wie Dublin, Bergen, Oslo, Stockholm und Berlin. Gemeinsam haben die GreenKayak-Standorte bereits mehr als 60 Tonnen Müll aus den Flüssen, Seen und Häfen gesammelt und so einen beachtlichen Teil zum Umweltschutz beigetragen.

Hamburg besitzt fünf Verleihstationen in verschiedenen Ecken der Stadt. Dabei kann sowohl auf der Alster und in den anliegenden Kanälen gesammelt werden, als auch auf der Gose-Elbe und der Bille. Bei folgenden Vermietungen in Hamburg können die insgesamt acht Kajaks ab dem 1. Mai ausgeliehen werden: Zur Gondel, Kaemmererufer 25; SUP CLUB Hamburg, Isekai 1, Seehaus Hamburg, An der Alster 10A, Bootshaus Bergedorf, Schillerufer 41 und Paddel-Meier, Heinrich-Osterath-Straße 256.

Die robusten grünen Zwei-Personen-Boote können ohne Vorerfahrung genutzt werden. An Bord sind neben zwei Schwimmwesten, einem Eimer und zwei Müllgreifern auch eine Gewässerkarte und ein Infoflyer mit Tipps, welche Bereiche nicht befahren werden sollten, um Vögel oder sensible Pflanzen zu schützen. Nach der Tour wird die gesammelte Müllmenge gewogen und registriert.

Unter dem Hashtag #greenkayak sollen in den Sozialen Medien Fotos und Berichte von den Paddeltouren geteilt werden.

Buchungen sind ab sofort möglich unter https://bookings.greenkayak.org

Weitere Informationen unter www.hamburg.de/greenkayak

Mittwoch, 6. April 2022

Digitalstrategie für Hamburg

digital.hamburg.de
Neuer Webauftritt informiert über die Digitalisierung der Stadt

Neues zum Thema Digitalisierung in Hamburg: Mit der Webseite digital.hamburg.de werden erstmals Informationen zu einer Vielzahl von Hamburger Digitalisierungsprojekten und -prozessen gebündelt präsentiert. In Zusammenarbeit mit allen Hamburger Fachbehörden bietet die informative und übersichtliche Seite in responsivem und barrierefreiem Design Vieles zu entdecken.

Christian Pfromm, Hamburgs Chief Digital Officer und Leiter des Amtes für IT und Digitalisierung: „Digitalisierung entfaltet ihren Einfluss in nahezu allen Lebens- und Gesellschaftsbereichen der Stadt. Genau das wollen wir auf digital.hamburg.de zeigen und neugierig auf die Digitalisierung der Hansestadt machen. Der Webauftritt unterstreicht einmal mehr, dass Digitalisierung einen Nutzen stiftet, der sich auf alle Bereiche auswirkt und die Kraft hat, die Gesellschaft zu verbinden.“

Ein Highlight von digital.hamburg.de ist die Darstellung der vielfältigen städtischen Projekte, die die Digitalisierung in Hamburg vorantreiben. Das Spektrum ist breit gefächert und wird in den sieben sogenannten Digitalen Räumen abgebildet: Urbanes Leben, Mobilität und Energie, Wirtschaft und Arbeitswelten, Sicherheit und Rechtswesen, Wissen und Bildung, Kultur, Sport und Freizeit sowie Gesundheit und Soziales. Die digitalen Räume orientieren sich an der Digitalstrategie für Hamburg und bilden alle Lebensbereiche in der Hansestadt ab.

Neben den Digitalisierungsprojekten finden sich zahlreiche Informationen und Erklärvideos zu Hamburgs Rolle im bundesweiten Kontext der Digitalisierung. Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes ist in diesem Jahr im Fokus und trägt auch bundesweit die Handschrift der Hansestadt. Bei der Umsetzung arbeiten Verwaltungen länderübergreifend nach dem „Einer für alle“-Prinzip zusammen. Hamburg entwickelt beispielsweise einen Onlinedienst für die sogenannte elektronische Wohnsitzanmeldung, also die digitale An- oder Ummeldung nach einem Umzug, der perspektivisch in der gesamten Bunderepublik zur Verfügung stehen soll.

Erstellt und betreut wird die Webseite vom Amt für Digitalisierung (ITD) in der Senatskanzlei in Zusammenarbeit mit den Hamburger Fachbehörden und städtischen Unternehmen. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürgern aber auch interessiertem Fachpublikum einen Überblick über die Digitalisierungsaktivitäten der Stadt Hamburg zu ermöglichen.

Hier gelangt Ihr zur neuen Website: Digitale Stadt Hamburg - Wir machen Hamburg digital!

Donnerstag, 26. August 2021

Stadtradeln

Countdown zum Stadtradeln 2021
Zwei Millionen Kilometer sind das Ziel - Jetzt anmelden!

© Kay Brockmann ADFCHH
In die Pedale, fertig los! Vom 1. bis 21. September läuft die Aktion STADTRADELN. Hamburg ist zum vierten Mal dabei beim deutschlandweiten Wettbewerb um die meisten geradelten Fahrrad-Kilometer. Die Umweltbehörde und die Verkehrsbehörde sowie die UmweltPartnerschaft und der ADFC rufen gemeinsam zur Teilnahme auf. Die Zielmarke lautet: Zwei Millionen Kilometer (nach 1,77 Mio im vergangenen Jahr). 617 Teams hatten sich bis heute Morgen bereits angemeldet – das sind schon jetzt mehr Teams als 2020. Damals hatten sich 592 Teams mit 8.500 Aktiven beteiligt.

© Kay Brockmann ADFCHH

Jens Kerstan
, Umweltsenator und aktiver Stadtradler: "Die Aktion Stadtradeln ist ein perfektes Beispiel dafür, dass Klimaschutz Spaß machen kann. Wir wollen in diesem Jahr einen neuen Kilometerrekord knacken: Zwei Millionen Kilometer in drei Wochen. Der Weg zum Job, zur U-Bahn, zum Einkauf oder zum Sportverein – jeder Kilometer zählt. Die Anmeldung ist einfach: App runterladen und registrieren. Wir können und wollen zeigen, dass Hamburg schon jetzt eine Fahrradstadt ist. Denn es geht hier nicht allein um Spaß: Wir wollen als Stadt unsere Klimaziele erreichen, und dafür ist die Mobilitätswende mit einem wachsenden Fahrradanteil ein wichtiger Baustein. Neu ist in diesem Jahr, dass die über 1.500 Unternehmen der UmweltPartnerschaft aktiv einbezogen und angesprochen werden – ich hoffe auf eine rege Beteiligung bei den Belegschaften. Ich freue mich auf die Aktion und habe mein eigenes Rad schon startklar." 

Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende: "2020 stieg der Anteil der Radfahrenden um rund 30 Prozent. Das zeigt, dass viele Hamburgerinnen und Hamburger das Rad gern als schnelles, praktisches, aber auch gesundes und klimafreundliches Fortbewegungsmittel in der alltäglichen Mobilität nutzen und sich ihre Stadt gern erradeln. Auch die letztjährigen Zahlen beim Stadtradeln unterstreichen das: Insgesamt wurden 1,7 Millionen Kilometer zusammengefahren. Das wollen wir in diesem Jahr noch steigern und die 2 Mio.-Marke knacken. Ich freue mich, dass mit dem Stadtradeln Menschen motiviert werden, regelmäßiger das Fahrrad zu nutzen und so zu einer Entlastung des Straßenverkehrs in Hamburg beitragen. Um noch mehr Menschen für das Fahrradfahren zu begeistern und zu gewinnen, wollen wir die Bedingungen Jahr für Jahr verbessern, das Radverkehrsnetz ausbauen und dort, wo es noch keine Radwege gibt, nachlegen. Dafür haben wir als Stadt 2020 rund 82 Mio. Euro in den Radverkehr investiert – das entspricht 46 Euro pro Kopf. 2019 waren es noch 29 Euro. Damit können wir uns auch im internationalen Vergleich mehr als sehen lassen."

© Kay Brockmann ADFCHH

Samina Mir,
Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) Hamburg: "Das STADTRADELN liegt dem ADFC Hamburg besonders am Herzen, da die Aktion zeigt, dass Klimaschutz durch Radfahren mühelos in den Alltag integriert werden kann. Jeder Kilometer, der mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurückgelegt wird, leistet durch das vermiedene CO2 sehr anschaulich einen Beitrag zum Klimaschutz. Je mehr Menschen den Spaß am Radfahren für sich entdecken und das Fahrrad dauerhaft in den Alltag integrieren, desto sicherer werden die Straßen für alle Verkehrsteilnehmer*innen. So fördert das STADTRADELN auch das Hauptziele des ADFC: die Stärkung und Sicherheit des Radverkehrs."

Unter www.stadtradeln.de/hamburg
kann man einem schon bestehenden Team beitreten oder ein eigenes gründen. Jeder gefahrene Rad-Kilometer, ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder zur Schule wird gezählt. Die Registrierung dauert nur wenige Minuten. Mitmachen können alle, die in Hamburg wohnen, arbeiten, eine (Hoch-)Schule besuchen oder in einem Verein aktiv sind. Organisiert wird das STADTRADELN erneut vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), Landesverband Hamburg, im Auftrag der Behörde für Umwelt, Energie, Klima und Agrarwirtschaft (BUKEA).

Im vergangenen Jahr konnte Hamburg einen neuen Rekord mit 1,77 Millionen gefahrenen Kilometern aufstellen – eine halbe Million Kilometer mehr als noch im Jahr zuvor. Angemeldet waren 8519 Radfahrende aus 592 Teams. 2021 soll ein neuer Rekord von 2 Mio. Kilometern erreicht werden.

"STADTRADELN - Radeln für ein gutes Klima" ist eine internationale Kampagne, initiiert vom Klima-Bündnis
, dem nach eigenen Angaben größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas. Ihm gehören rund 1.700 Mitglieder in 26 Ländern Europas an. Aktionszeitraum sind immer drei zusammenhängende Wochen zwischen dem 1. Mai und 30. September.

Der Hauptgewinn in diesem Jahr ist ein Fahrrad der Firma bonvelo. Zudem gibt es Fahrradbücher und Fahrradtouren. Die Gewinne werden am Ende unter allen aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlost.

Montag, 29. März 2021

Libellen-Atlas 2020: Hälfte der Arten in Hamburg gilt als gefährdet 

A.cyanea M. Wulmstorfer Heide © Frank Röbbelen

Libellen sind schön. Naturbegeisterte Menschen wie ich lieben sie für ihre Anmut. Sie leben in der Nähe von Gewässern und gelten als Indikator-Art für den ökologischen Zustand von Torfmooren, natürlichen Bachläufen und Gartenteichen. Mit dem jetzt erschienen Libellenatlas 2020 liegt eine aktuelle Darstellung zum Vorkommen und dem Gefährdungsstatus der Libellen in Hamburg vor. Die Hälfte aller in der Hansestadt nachgewiesenen Arten gilt als gefährdet.

A.mixta M. Kirchwerder Wiesen © Frank Röbbelen

In Deutschland wurden bislang 81 Libellenarten nachgewiesen. Für den Hamburger Libellen-Atlas konnten 62 Arten beschrieben werden, die in den letzten Jahren auch auf Hamburger Stadtgebiet beobachtet wurden. Von den 62 bewerteten Arten gelten 20 noch ungefährdet, während für 30 Arten eine Gefährdung unterschiedlichen Ausmaßes angenommen wird. Sechs weitere Arten gelten als verschollen und bei sechs Arten reichten die Daten zur Einstufung nicht aus. Seit der letzten Roten Liste 2008 ist der die Art "Kleiner Blaupfeil" nach langer Zeit wieder in Hamburg aufgetaucht, möglicherweise in Folge der Erderwärmung.

O. coerulescens M. © Frank Röbbelen

Der Libellen-Atlas stellt fest, dass der Klimawandel insbesondere für Libellen eine große Herausforderung darstellt. Nordische Arten wie die Moorlibelle weichen zurück, da sie meist auf Sonderstandorte wie Moore angewiesen sind. Südliche, mediterrane Arten wie die Frühe Heidelibelle wandern in Hamburg ein.

Umweltsenator Jens Kerstan erklärt: "Wir arbeiten daran, die Lebensbedingungen in Hamburg für Libellen und andere Insekten zu verbessern. Wir weisen weitere Naturschutzgebiete aus und setzen neue Pflege- und Entwicklungspläne um. Nur mit einem funktionierenden Biotopverbund mit ausreichenden und unterschiedlichen Gewässern zwischen den Schutzgebieten, den Parks und Grünanlagen bis in die Stadt hinein, können sich seltene Libellen-Arten halten und bestenfalls auch wieder in Hamburg ausbreiten."

Insgesamt standen für die Auswertungen im Artenkataster mehr als 43.000 Datensätze von Libellen aus den Jahren 1900 bis 2018 zur Verfügung. Besorgniserregend ist der Rückgang der gefleckten Heidelibelle. In der letzten Roten Liste von 2008 galt sie noch als ungefährdet. Die vorzeitige und langandauernde Austrocknung ihrer Fortpflanzungsgewässer, kleine und flache Gewässer und Überschwemmungsbereiche, ist ein Grund für den starken Rückgang der Art. Als besonders artenreich erwiesen sich die Schutzgebiete mit einem hohen und diversen Wasseranteil wie z. B. mit Teichen, Bächen und Mooren wie u. a. im Duvenstedter Brook, im Moorgürtel und in den Vier- und Marschlanden. Die Naturschutzgebiete dienen seltenen Arten wie der Grünen Mosaikjungfer als Rückzugsräume, in denen spezielle Maßnahmen umgesetzt werden.

Rote Listen

Rote Listen dienen als Instrument zur Beschreibung der Situation von Tieren und Pflanzen, sollen Gefährdungen und auch Schutzmaßnahmen beschreiben. Das Vorkommen von Arten lässt Aussagen zum Zustand der Lebensräume zu und wird oft im Rahmen von Natur- und Landschaftsplanung genutzt. Es ist nach 1989 und 2008 die dritte Fassung der Roten Liste der Libellen in Hamburg. Der Bund und die Länder sind verpflichtet, den Zustand der Natur fortlaufend zu ermitteln und zu bewerten, dies erfolgt unter anderem durch die regelmäßige Erstellung von Roten Listen. Sie sind ein wichtiges und bewährtes Instrument im Arten- und Naturschutz, sowie in der Landschaftsplanung. Sie dienen den Behörden als Grundlage für ihr Handeln in Bezug auf den Natur- und Umweltschutz. Dies setzt voraus, dass sie regelmäßig aktualisiert werden.

 

Freitag, 11. September 2020

Kulinarische Schnitzeljagd

Kulinarische Schnitzeljagd durch Hamburg:

Kleine Gastronomie-Perlen per Rad erkunden

 
Am vergangenen Wochenende war ich mit Freunden zu einer "Kulinarischen Schnitzeljagd" durch Hamburg verabredet. Per Rad erkundeten wir hauptsächlich inhabergeführte Restaurants, Cafés und Feinkostläden. Die Tour konnten wir uns unter einer Auswahl an vorgegebenen Gastronomie-Stationen selbst zusammenstellen. Es hat viel Spaß gemacht, in einer kleinen Gruppe gemeinsam unterwegs zu sein und neue Läden in Hamburg zu entdecken. Allerdings gab es auch überraschende und enttäuschende Erlebnisse. Aber dazu später mehr.

Die Vorgeschichte: In den vergangenen Wochen waren alle Läden geschlossen und ihre einzige Möglichkeit, Verluste möglichst gering zu halten, war der Verkauf von Take-Away-Gerichten oder Gutscheinen. Inzwischen dürfen viele Gastronomien unter Einhaltung vorgegebener Hygiene-Maßnahmen wieder öffnen.
 
Die Genusstour bringt jedem Laden innerhalb eines Tages bis zu 400 Kunden. So können die teilnehmenden Läden auf sich aufmerksam machen und neue Interessenten gewinnen. Die Teilnehmer wiederum lernen neue Geschäfte kennen und können somit ihren kulinarischen Horizont erweitern.

Den Neustart konnten wir durch die Buchung der "Kulinarischen Schnitzeljagd" mit unterstützen.
 
Unsere Tour begann in Eppendorf bei "Violas" - dort wurden wir mit leckeren Kleinigkeiten wie Schafskäse, angerichtet mit Violas Schafskäse-Gewürzmischung, und Pasta all'arrabiata empfangen. Ein gelungener Auftakt! 

 











 
Weiter ging es zum Heimatjuwel in den Stellinger Weg - ein kleines, nettes Restaurant, das ich vorher noch nicht kannte. Anschließend führte uns die Route zu "Viani" in den Heußweg 41. Überraschung! Ein super Geschäft mit meist italienischen Delikatessen - hier findet man auch viele kleine kulinarische Mitbringsel für Freunde, Familie & Co. Und das Beste: Viani eröffnet am kommenden Wochenende, also übermorgen, auch in Eppendorf! (Eppendorfer Landstraße, Ecke Schrammsweg). Da gehe ich auf jeden Fall wieder hin!






Rauf auf's Rad, weiter ging die Tour: Zum treats in die Grindelallee (Küche aus Sri Lanka, Wein gibt's für stolze 8,- Euro pro Glas!). Kurz eine Kleinigkeit genießen und dann weiter ins Kochkontor - Kochfans kennen den Laden - er ist bekannt für seine ausgezeichnete Auswahl an Kochbüchern. Und wir haben "Banana Bread" genossen.
Die Hafencity war nicht weit weg, also per Bike weiter zum Bootshaus - nette Location mit ansprechendem Interieur. Hier war ich nicht zum letzten Mal! 
Als vorletzte  Station stand dann das Foodlab in der Nachbarschaft an: In der Überseeallee 10 können sich Gastronomien kurzfristig als Start-ups niederlassen und hier ihre neuen Konzepte für mindestens vier Wochen ausprobieren. Klasse Idee! Und sicherlich auch eine ausgezeichnete Feier-Location (kannte ich vorher auch nicht).




Last but not least - doch - LEAST: Wir radelten weiter in die Brandstwiete 4 zum Beets and Roots. Volle Katastrophe: Die Tour erlaubte uns, bis 18.00 Uhr in die Locations einzukehren. Wir waren um 17.55 Uhr dort - und wurden von einer pampigen Servicekraft undfreundlich abserviert ("hier gibt es jetzt nichts mehr!!") und einfach vor die Tür gesetzt (Tür wurde hinter uns zugeknallt). Na sowas! Das gibt es doch gar nicht! Ein Laden will mit dieser Tour Werbung für sich machen und neue Kunden gewinnen - und empfängt potenzielle neue Kunden so unfreundlich??? Ich glaub' es nicht!
 
Abgehakt - hier muss man wirklich nicht wieder hin. Einmal und nie wieder!
 
Fazit:
Kulinarische Schnitzeljagd - eine klasse Idee. Kleine, bisher eher unbekannte Läden können auf sich aufmerksam machen, mit gastronomischen Kleinigkeiten und Nettigkeit punkten und so neue potenzielle Kunden gewinnen.

Die kulinarischen Köstlichkeiten mit einer Radtour durch die Stadt zu verbinden, hat Spaß gemacht.
 
Schade, dass der Abschluss so negativ war - aber das sollte mich nicht hindern, diese Tour einmal wieder mit Freunden zu organisieren.
 
Nett war's allemal - und wir alle hatten Spaß! Man sollte sich aber ausreichend Zeit lassen, um jede Location intensiv zu erkunden. Denn: Es gibt einiges zu entdecken - vom Kochbuch bis hin zu italienischen Gourmetprodukten.
 
Urteil: Empfehlenswert!