FAST FORWARD – Neuer
Ballettabend mit Werken von George Balanchine, Marcos Morau, Angelin Preljocaj
und Xie Xin
Premiere: 22. Februar 2026 | Hamburgische Staatsoper
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| © Kiran West |
Mit dem Ballettabend FAST FORWARD präsentiert das Hamburg Ballett am 22. Februar 2026 in der Hamburgischen Staatsoper ein hochkarätiges Programm, das Tanzgeschichte und zeitgenössische Positionen eindrucksvoll miteinander verbindet. Vier Werke spannen einen Bogen über 90 Jahre Tanzgeschichte: von einem epochalen Klassiker des 20. Jahrhunderts bis zu einer Uraufführung einer der bedeutendsten zeitgenössischen Choreografinnen unserer Zeit.
Den Auftakt bildet Serenade von George Balanchine, uraufgeführt 1935 in New York. Das ikonische Werk gilt als Meilenstein des neoklassischen Balletts und war Balanchines erste Choreografie in den USA. Zur Musik von Peter Tschaikowskys Serenade für Streicher entfaltet sich ein hochromantisches Ballett für 20 Tänzerinnen und sechs Tänzer, das bis heute nichts von seiner Strahlkraft verloren hat. Für die Einstudierung ist die ehemalige Primaballerina des New York City Ballet und langjährige Balanchine-Tänzerin Judith Fugate zu Gast in Hamburg.
Marcos Morau, mehrfach als Choreograf des Jahres ausgezeichneter Künstler und Kopf der spanischen Compagnie La Veronal, die im vergangenen Sommer das Gastspiel der Ballett-Tage bestritt, zeigt eine Neufassung von Totentanz. Das Werk für eine Tänzerin und zwei Tänzer wurde 2023 bei der Triennale in Mailand uraufgeführt. Der katalanische Choreograf erschafft darin bildgewaltige, theatralische Szenen zwischen Sinnlichkeit und existenzieller Tiefe. Die Musik von Clara Aguilar, Ghédaila Tazartés, The Bulgarian Voices Angelite und Harry Escott verstärkt die suggestive Kraft des Werkes. Der Tänzer und Performer Valentin Goniot ist für die Einstudierung und Adaption der Choreografie in Hamburg anwesend.
Mit Annonciation von Angelin Preljocaj ist eines der eindringlichsten Pas de Deux der zeitgenössischen Tanzgeschichte zu erleben. In diesem 1995 entstandenen Werk für zwei Frauen setzt sich Preljocaj mit dem Moment der Verkündigung auseinander und hinterfragt tradierte Bilder und Erwartungen. Musikalisch entsteht ein intensiver Kontrast zwischen Antonio Vivaldis Magnificat und der elektronischen Klangwelt von Stéphane Roy. Für Annonciation arbeitet Preljocaj erstmals mit dem Hamburg Ballett zusammen. Die Einstudierung leitet Claudia De Smet vom Ballet Preljocaj.
Den Abschluss des Abends bildet die Uraufführung The Moon in the Ocean der chinesischen Choreografin Xie Xin. Bekannt für ihre fließende, dynamische Bewegungssprache, entwickelt Xie Xin gemeinsam mit den Tänzer:innen des Hamburg Ballett ein neues Werk, das Mond und Ozean als Metapher für das menschliche Herz nutzt – für unsere Beziehungen zu anderen und zur Welt um uns herum. Ein traumartiger Sog aus Bewegung und Rhythmus lässt den Abend in einer zeitgenössischen Vision von Tanz ausklingen.
Mit Fast Forward setzt das Hamburg Ballett ein starkes Zeichen für die Kontinuität und Erneuerung der Tanzkunst – und führt den Dialog zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Balletts eindrucksvoll fort.
A-Premiere: 22. Februar 2026, 18.00 Uhr
B-Premiere: 25. Februar 2026, 19.30 Uhr
Aufführungen: 27. / 28. Februar 2026, 6././10./11. März 2026
25. Juni 2026, jeweils 19.30 Uhr
8. März 2026, 18.00 Uhr

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