Donnerstag, 22. Oktober 2026

Hagenbeck

Suko, Kenji und Chen Lu: Leoparden-Nachwuchs bei Hagenbeck 

© Götz Berlik

Im Tierpark Hagenbeck gibt es besonderen Grund zur Freude. Bereits Anfang August 2026 wurden drei Nordchinesische Leopardenbabies geboren.

Nun haben die drei Leopardenjungtiere ihre Namen bekommen: Suko, Kenji und Chen Lu. Während Tierpflegerin Nele Kolb den Namen Suko selbst ausgesucht hat, konnte auch die Öffentlichkeit mitentscheiden. Unter den Einsendungen der Instagram-Follower von Hagenbeck wurde Kenji für einen der beiden Jungen gewählt. Unter den Vorschlägen der Zuschauer von RTL Nord wurde sich für Chen Lu entschieden, den Namen des kleinen Mädchens.

© Götz Berlik

Bei der Bekanntgabe waren neben Nele Kolb auch Dr. Michael Flügger, Zootierarzt und EEP-Koordinator für Nordchinesische Leoparden sowie Claudia Bombis, Koordinatorin Tierpflege, anwesend. „Es ist immer wieder schön zu erleben, wie sich die Jungtiere entwickeln und ihre Umgebung erkunden. Gleichzeitig sind die drei auch ein wichtiger Teil unserer Arbeit für den Artenschutz“, sagt Dr. Michael Flügger.

Tierpflegerin Nele Kolb ist begeistert über die Namensgebung: „Ich freue mich, dass mein Namensvorschlag ausgewählt wurde und der kleine Leopard jetzt Suko heißt. Es ist schön, dass so viele Menschen Anteil an der Namensfindung genommen haben und wir gemeinsam Namen für die drei Jungtiere gefunden haben.“

© Götz Berlik

Die Leopardenanlage wurde in den letzten Jahren erweitert und auf die Bedürfnisse der Tiere ausgerichtet. Den Leoparden bietet die Anlage zusätzliche Fläche sowie neue Kletter- und Versteckmöglichkeiten. Regelmäßig erkunden die Jungtiere ihr Außengehege und sind für Besucher zu sehen. Falls sie sich doch in ihrer Höhle befinden sollten, können sie auf dem Monitor vor dem Leopardengehege beobachtet werden.

Wertvoller Nachwuchs auf sanften Pfoten © Carlotta Wallraff

Hagenbeck beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP), das die Zucht bedrohter Tierarten in menschlicher Obhut koordiniert. Ziel ist es, gesunde und genetisch vielfältige Populationen zu erhalten und damit einen Beitrag zum langfristigen Schutz der Art zu leisten. Die gezielte Zusammenarbeit zwischen zoologischen Einrichtungen ist dabei besonders wichtig, um die Bestände nachhaltig zu sichern. Der Leopardennachwuchs ist daher ganz besonders wichtig.

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