Donnerstag, 14. Oktober 2021

Nationaler Tag des Desserts

14. Oktober 2021:
Nationaler Tag des Desserts

Foto: American Peanut Council

Wusstet Ihr, dass heute, am 14. Oktober 2021, in den USA der Nationale Tag
des Desserts gefeiert wird?  Normalerweise isst man das Dessert bei einem mehrgängigen Menü nach einem Hauptgericht. Am Tag des Desserts kann man
aber auch alle Mahlzeiten durch Desserts ersetzen... Yummie!

Heute habt Ihr also einen guten Grund, zu Süßem zu greifen! Und damit Ihr
richtig Appetit bekommt, hier ein Rezept für einen Erdnuss-Toffee-Pie.
Lasst es Euch schmecken!

Und hier das Rezept für den Erdnuss-Toffee-Pie:

Zutaten für 8-10 Stück:

Für den Teig:

80 g Butter
1 Eigelb
40 g Puderzucker
120 g Mehl
1 Prise Salz
Mehl zum Ausrollen
Fett für die Form
Backpapier und getrocknete Hülsenfrüchte zum Blindbacken

Für die Füllung:

60 g Butter
4 Eigelb
125 g heller Kuchensirup
70 g brauner Zucker
50 g Schlagsahne
1 Msp. Vanillemark
150 g USA Erdnüsse 

Zubereitung:

Für den Teig kalte Butter würfeln und rasch mit übrigen Teig-Zutaten verkneten, 1 Stunde kühl stellen. Teig auf wenig Mehl rund ausrollen (ca. 25 cm Ø), eine gefettete Springform  (22 cm Ø) damit auskleiden und einen Rand hochziehen. Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen, mit Backpapier abdecken und getrocknete Hülsenfrüchte zum Blindbacken einfüllen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C 15 Minuten vorbacken. Papier und Hülsenfrüchte entfernen und weitere 10 Minuten vorbacken.

Inzwischen für die Füllung Butter schmelzen, abkühlen lassen. Eigelb mit Sirup, Zucker, Sahne und Vanillemark cremig rühren, Butter zufügen. USA Erdnüsse auf den Tarteboden geben, Sirupmasse darüber gießen und bei gleicher Temperatur weitere 30-35 Minuten backen, dabei eventuell nach 20 Minuten Oberfläche mit Alufolie abdecken, damit die Tarte nicht zu dunkel wird.

Nach Belieben mit Schlagsahne servieren.

Zubereitungszeit:                               75 Minuten (plus Kühl- und Abkühlzeit)
Schwierigkeitsgrad:                           mittel

Nährwerte pro Stück

(bei 10 Stücken):                               ca. 374 kcal

    1563 kJ

    7 g Eiweiß

    24 g Fett

    31 g Kohlenhydrate

 

Samstag, 9. Oktober 2021

Erdnüsse und Peanut Butter - neue Studie

Neue Forschung zeigt, dass der Verzehr von Erdnüssen und Erdnussbutter bei jungen Erwachsenen kognitive Vorteile bringt und Stress reduziert


Gute Nachrichten zum Verzehr von Erdnüssen und Erdnusscreme:
Die Universität Barcelona hat neue Forschungsergebnisse veröffentlicht, die zeigen, dass der Verzehr von Erdnüssen und Erdnussbutter dazu beitragen kann, die kognitiven Funktionen zu verbessern und Stress bei gesunden jungen Erwachsenen zu reduzieren1. Die Forscher weisen auf die Polyphenole in Erdnüssen hin, die wahrscheinlich das Gedächtnis, die Exekutivfunktion und die Verarbeitungsgeschwindigkeit förderten und zu einer Verringerung der Cortisol-, Angst- und Depressionswerte in einer Kontrollgruppe von zumeist College-Studenten führten. Die ARISTOTLE-Studie wurde am 20. September 2021 online in Clinical Nutrition veröffentlicht.

"Die Verbesserung der Gedächtnisfunktion und der Stressreaktion nach dem regelmäßigen Verzehr von Erdnüssen und Erdnussbutter scheint mit den geistigen Gesundheitseffekten bioaktiver Verbindungen wie Resveratrol und p-Cumarsäure, die in Erdnüssen enthalten sind, sowie mit dem erhöhten Gehalt an kurzkettigen Fettsäuren und sehr langkettigen gesättigten Fettsäuren im Plasma und im Kot in Verbindung mit dem Erdnussverzehr zusammenzuhängen", sagt Dr. Rosa M. Lamuela-Raventós, die leitende Forscherin von der Universität Barcelona.

Die dreiarmige, parallel-gruppierte, randomisierte, kontrollierte Studie wurde von November 2019 bis Juni 2020 mit 63 gesunden Teilnehmern (44 Frauen und 19 Männer) im Alter von 18 bis 33 Jahren durchgeführt. Die Teilnehmer, meist Studenten der Universität Barcelona in Spanien, verzehrten entweder 25 Gramm geröstete Erdnüsse mit Schale oder zwei Esslöffel (32 Gramm) Erdnussbutter pro Tag oder zwei Esslöffel (32 Gramm) einer Kontrollbutter pro Tag. Die Kontrolle hatte eine ähnliche Makronährstoffzusammensetzung wie die gerösteten Erdnüsse und die Erdnussbutter, enthielt jedoch keine phenolischen Verbindungen und Ballaststoffe. Der Verzehr der Erdnussprodukte begann nach einer zweiwöchigen erdnussfreien Zeit vor Beginn der Studie.


Die Studienteilnehmer hielten sich an ihre normale Ernährung und verzehrten die Erdnussprodukte zu jeder Tageszeit. Wein, Weintrauben, dunkle Schokolade mit mehr als 70 % Kakaoanteil und Beeren wurden aufgrund ihres hohen Gehalts an Resveratrol, einem in Erdnüssen enthaltenen Antioxidans, von der Ernährung der Teilnehmer ausgeschlossen. Darüber hinaus wurden andere Nüsse von der Ernährung ausgeschlossen.

"Diese neue Studie mit einer Gruppe junger Teilnehmer weist auf mögliche kognitive und geistige Vorteile einer relativ kleinen täglichen Portion Erdnüsse oder Erdnussbutter hin", sagt Dr. Samara Sterling, Ernährungswissenschaftlerin und Forschungsleiterin des Peanut Institute. "Wenn man die Nährstoffstruktur von Erdnüssen aufschlüsselt, enthalten sie eine einzigartige Kombination von Vitaminen, Mineralien und bioaktiven Verbindungen, darunter Resveratrol, Niacin, Vitamin E und Cumarsäuren, die zur kognitiven und geistigen Gesundheit beitragen können."

Zu Beginn und am Ende der Studie bewerteten geschulte Mitarbeiter die kognitiven Funktionen der Teilnehmer, indem sie in einer Standardreihenfolge eine breite Palette validierter neuropsychologischer Tests und Fragebögen zu Stimmungsstörungen verabreichten. Die Tests bewerteten die drei wichtigsten kognitiven Bereiche - Gedächtnis, Exekutivfunktion und Verarbeitungsgeschwindigkeit. Die Hospital Anxiety and Depression Scale, die für die spanische Bevölkerung validiert wurde, wurde ebenfalls verwendet, um Angstzustände und depressive Zustände zu erkennen.

Biologische Proben (Nüchternblut, 24-Stunden-Urin und Fäkalien) wurden vor Beginn der Studie als Ausgangswert und nach sechs Monaten Studienteilnahme entnommen. Die Teilnehmer wurden auch drei Monate nach Beginn der Studie kontaktiert, um sie zu ermutigen, sich weiterhin an die Studienparameter zu halten.

"Diese neue Studie der Universität Barcelona untermauert die zunehmende Bedeutung von"Lebensmitteln als Medizin" und die Vorteile, die eine gesunde Ernährung für Jung und Alt haben kann", so Sterling. "Erdnüsse und Erdnussbutter sind eine erschwingliche und vielseitige Möglichkeit, sich mit Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen, die die kognitive und geistige Gesundheit fördern können."

Die Forschung wurde von Dr. Rosa M. Lamuela-Raventós und ihrem Team an der Universität Barcelona (Abteilung für Ernährung, Lebensmittelwissenschaften und Gastronomie, XIA, Fakultät für Pharmazie und Lebensmittelwissenschaften, INSA-Universität Barcelona und CIBEROBN) durchgeführt.

Diese Forschung wurde mit Mitteln des Peanut Institute 2019, des CICYT [AGL2016- 75329-R], des CIBEROBN des Instituto de Salud Carlos III, des ISCIII des Ministerio de Ciencia, Innovación y Universidades, (AEI/FEDER, UE) und der Generalitat de Catalunya (GC) [2017SGR 196] unterstützt. Keiner der Förderer war an der Planung, Durchführung, Analyse oder Interpretation der Daten oder an der Abfassung des Manuskripts beteiligt.

Die gemeinnützige Organisation mit Sitz in Albany, Georgia, Das Peanut Institute (https://peanut-institute.com/about/) unterstützt die Ernährungsforschung und entwickelt Bildungsprogramme zur Förderung eines gesunden Lebensstils, der Erdnüsse und Erdnussprodukte einschließt. Das Peanut Institute verfolgt seinen Auftrag durch Forschungsprogramme, Bildungsinitiativen und die Förderung eines gesunden Lebensstils bei Verbrauchern aller Altersgruppen. Als unabhängiges Forum ist das Peanut Institute in einer einzigartigen Position, um mit allen Segmenten der Lebensmittelindustrie, der Forschungsgemeinschaft, der Wissenschaft, den Verbraucherorganisationen und den staatlichen Institutionen zusammenzuarbeiten.

Quelle:

1.Parilli-Moser, I., et al., Consumption of peanut products improves memory and stress response in healthy adults from the ARISTOTLE study: Eine 6-monatige randomisierte kontrollierte Studie. Clinical Nutrition, 2021.https://doi.org/10.1016/j.clnu.2021.09.020

Mittwoch, 6. Oktober 2021

NABU und LBV rufen wieder zur Wahl des Vogel des Jahres auf

Aus fünf Arten können alle bis zum 18. November ihren Favoriten bestimmen

Rotkehlchen imageBROKER Rolf Müller

 

Nach der Wahl ist vor der Wahl: Ab dem 6. Oktober lassen der NABU und sein bayerischer Partner, der LBV (Landesbund für Vogelschutz), den Vogel des Jahres zum zweiten Mal öffentlich wählen. Jeder und jede kann unter www.vogeldesjahres.de mitbestimmen, wer der neue Jahresvogel wird.

 

„Bei der ersten öffentlichen Wahl hatten sich über 455.000 Menschen beteiligt und das Rotkehlchen zum Vogel des Jahres 2021 gekürt – eine überwältigende Beteiligung“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller, "Wir freuen uns sehr, dass das Interesse an Naturschutz und der heimischen Vogelwelt so groß ist und legen darum die Vogelwahl auch für die kommenden Jahre in die Hände aller, die mitentscheiden wollen."

 

Haussperling imageBROKER Burkhard Sauskojus
 

In Deutschland leben 307 Vogelarten. Damit die Wahl etwas erleichtert wird, haben die Vogelkundler des NABU fünf Arten ausgesucht, unter denen abgestimmt werden kann. Für den Jahresvogel 2022 ins Rennen gehen: Bluthänfling, Feldsperling, Mehlschwalbe, Steinschmätzer und Wiedehopf.

Haussperling imageBROKER Rolf Nussbaumer

 

"Jeder der fünf Vögel steht für ein Naturschutzthema, das unsere Aufmerksamkeit braucht", so Miller, „So sind mit Mehlschwalbe, Steinschmätzer und Wiedehopf gleich drei Zugvogelarten auf der Wahlliste. Zugvögel leiden besonders stark unter dem Klimawandel, da sie auf intakte Verhältnisse an mehreren Orten der Welt angewiesen sind."

 

Die Mehlschwalbe hat als Insektenfresser und Gebäudebrüter zwei Probleme, die ihren Bestand gefährden: Durch das Insektensterben hat sie weniger Nahrung zur Verfügung. Zudem werden ihre Nistplätze etwa bei Gebäudesanierungen entfernt. Ihr Wahlkampfslogan lautet darum: "Mieterschutz für Vögel!"

 

Der Steinschmätzer ist wie auch die Mehlschwalbe ein Langstreckenzieher und mit 30.000 Kilometern Jahreszugstrecke rekordverdächtig unter den Singvögeln. Miller: „Vom Aussterben bedroht ist diese Art bei uns, weil sie immer weniger Lebensraum zur Verfügung hat. Der Steinschmätzer braucht offenes, vegetationsarmes Gelände." Darum geht er mit dem Slogan "Mut zur Brache!" ins Rennen.

 

Der Wiedehopf ist mit seinem langen Schnabel und seinen orangefarbenen Scheitelfedern der optisch spektakulärste Kandidat. Er lebt ausschließlich in besonders warmen Gegenden in Deutschland, etwa am Kaiserstuhl in Baden-Württemberg. „Die Art wäre deutlich häufiger, wenn es mehr halboffene Landschaften mit vielen Insekten gäbe, wie Weideflächen oder pestizidfreie Weinberge“, so Miller. Der Wahlkampfspruch des Wiedehopfs heißt: "Gift ist keine Lösung!".

 

Den Feldsperling dürfte jeder und jede schon einmal gesehen haben. "Er hat sich wie auch der Haussperling den Menschen angepasst und lebt häufig in unseren Siedlungen. Die Spatzenart hat nach der Brutzeit ein ausgeprägtes Sozialverhalten, die Vögel versammeln sich dann gern in Sträuchern. Der Feldsperling brütet in Baumhöhlen oder Nistkästen und fordert auch deshalb: "Ohne Gehölz, ohne mich!".

 

Sein gruseliger Name täuscht: der Bluthänfling ist kein Greifvogel, sondern eine kleine Finkenart mit roter Brust und einer Vorliebe für vegetarische Kost, wie Körner, Samen und Früchte. Sein Bestand ist gefährdet, weil er in monotonen Ackerlandschaften keine Heimat findet. Er fordert für seinen Brutplatz: „Mehr Hecken zum Verstecken!“

 

Am 6. Oktober wird das virtuelle Wahllokal unter www.vogeldesjahres.de freigeschaltet. Bis zum Vormittag des 18. November kann abgestimmt werden. Noch am selben Tag wird der Sieger bekanntgegeben. Der "Vogel des Jahres" wurde in Deutschland erstmals im Jahr 1971 gekürt. Seit 2021 wird er durch eine öffentliche Wahl bestimmt.

 

 

Mehr Infos und Teilnahme an der Abstimmung: www.vogeldesjahres.de

 

Vogelportraits: www.nabu.de/vogelportraits