Freitag, 25. März 2022

Hagenbeck

Hagenbeck packt an - Aufräumaktion am Elbstrand
Sechs Schulklassen sammelten zusammen mit der
Zooschule im Tierpark Müll am Elbufer

© Sportfoto Gettschat

Unzählige Scherben, Zigarettenstummel, Kohle, eine Eisenstange, ein halber Autositz, Dosen, Kronkorken und jede Menge Styropor – 120 Kinder griffen heute bei strahlendem Sonnenschein zu Handschuhen und Greifer, um den Elbstrand von Unrat zu befreien.

©Sportfoto Gettschat

Eingeladen wurden die Erst- bis Neuntklässler vom Tierpark Hagenbeck, der sich zusammen mit der Zooschule im Tierpark an der Aufräumaktion der Stadtreinigung Hamburg "Hamburg räumt auf" beteiligt. "Gerade der Lebensraum Meer leidet enorm unter den stetig wachsenden Müllmengen. Ob Flüsse, Seen oder Ozeane, nach Schätzungen von Umweltorganisationen befinden sich mittlerweile mehr als 120 Millionen Tonnen Müll in den Weltmeeren", erklärt Dr. Guido Westhoff, Zoologischer Direktor bei Hagenbeck. "Umso wichtiger ist es für uns als Bildungseinrichtung, bereits die Kleinsten für das Thema Umweltschutz zu sensibilisieren. Denn gerade die Elbe als zentraler Ort in Hamburg ist auch das Tor in die Umwelt. Durch Ebbe und Flut wird alles, was im Sand steckt, in die Meere gespült und von Fischen und Vögeln gefressen."

© Hagenbeck

Bei den Kindern kam die Aktion außerhalb der Schule sehr gut an. Nicht nur, weil es knallig gelbe Hagenbeck-Warnwesten als Geschenk gab, sondern auch, weil Hagenbeck-Maskottchen Emma mit vor Ort war und weil ihnen die Aktion sichtlich Freude bereitet hat. Emsig knieten die Schüler im Sand und überboten sich mit "Ich habe was gefunden-Rufen", jeder war darauf bedacht, am Ende den größten Müllberg zu sammeln.

© Hagenbeck

Als kleines Dankeschön für die Teilnahme erhielten alle Schüler eine Hagenbeck-Freikarte für einen Besuch im Tierpark. 

"Wir sind ganz begeistert von der Resonanz der Kinder. Umweltbildung endet nicht an den Grenzen des Tierparks und ich freue mich über die junge Generation, die das Thema Umwelt- und Artenschutz so ernst nimmt und sich bereits jetzt aktiv damit auseinandersetzt", kommentiert Dr. Dirk Albrecht, Geschäftsführer Tierpark Hagenbeck die gemeinsame Aktion zwischen Schulkindern und Hagenbeck.

Donnerstag, 24. März 2022

Elbphilharmonie

28. April bis 1. Mai 2022:
Elbphilharmonie Hamburg wird von "Breaking Waves" erleuchtet

Breaking Waves © moka-studio

Eine spektakuläre Lichtinstallation des Künstlerduos DRIFT aus Amsterdam eröffnet das Internationale Musikfest Hamburg.

Die zum 5. Geburtstag der Elbphilharmonie ursprünglich für den 11. Januar 2022 geplante Lichtinstallation "Breaking Waves" des niederländischen Künstlerduos DRIFT läuft nun am 28. April um 23:00 Uhr sowie vom 29. April bis 1. Mai jeweils um 22:30 Uhr. Hamburger*innen und die Gäste der Stadt können das bewegte Lichtkunst-werk an der Elbphilharmonie kostenlos von überall dort erleben, wo Westspitze und Südflanke des Gebäudes gut einsehbar sind.

Breaking Waves © moka-studio

Architektur und Musik, Wasser und Licht – im Zusammenspiel dieser Elemente liegt die Faszination der Elbphilharmonie. An drei Seiten von Wasser umgeben, erhebt sich das Konzerthaus wie eine gläserne Welle im Strom der Elbe. Hunderte beleuchtete Drohnen werden das markante Gebäude nun umspielen und die Architektur auf faszinierende Weise erweitern. Für die Choreo-grafie des Drohnenschwarms rund um die Elbphilharmonie haben sich Lonneke Gordijn und Ralph Nauta vom 2007 gegründe-ten Studio DRIFT durch den zweiten Satz des Klavierkonzertes von Thomas Adès inspirieren lassen − ein berauschendes Werk zwischen Klassik und Jazz, das im Zentrum des Jubiläums-konzerts am 11. Januar stand. Die Musik ist unter www.elbphilharmonie.de abrufbar, während man die
Lichtinstallation betrachtet.

 
"Wir möchten die Wunder darstellen, die uns in der Natur um-geben«, erklärt Lonneke Gordijn. Weltweit begeistert DRIFT mit bewegten Skulpturen, die Elemente aus der Natur, etwa die Struktur von Löwenzahnsamen oder die Bewegungen riesiger Vogelschwärme, aufgreifen. In "Breaking Waves", einem Auftragswerk der Elbphilharmonie anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens, untersucht das Künstlerduo die Bewegung des die Elbphilharmonie umgebenden Flusswassers und setzt sie in Beziehung zu den Klangwellen, wie sie sich im Inneren des Hauses vollziehen. Die Wechselwirkungen zwischen dem Ge-bäude, dem Wasser und der Musik bilden dabei das
Schlüsselelement im Bestreben der DRIFT-Künstler, die Gäste
mit diesem besonderen Ort in Hamburg auf eine Wellenlänge zu bringen. "Als Menschen sind wir auf vielfältige Art Wellenbewe-gungen unterworfen und können mit der Bewegung verschmelzen", sagt Gordijn.

 
Christoph Lieben-Seutter, Intendant von Elbphilharmonie und Laeiszhalle Hamburg: "Ich freue mich sehr auf diesen künst-lerischen Beitrag, der die Elbphilharmonie auf spektakuläre
Weise in Szene setzt. Architektur und Musik treffen in der
Elbphilharmonie auf besonders inspirierende Weise zusammen. "Breaking Waves" überträgt diese Faszination auf die Fassade des Gebäudes und ist unser Geburtstagsgeschenk an die Hamburger *innen. In der Zusammenarbeit mit DRIFT zeigt sich aufs Neue die Offenheit und Neugier des Hauses auf andere Formen der Kunst über das rein Musikalische hinaus."

 
"Breaking Waves" betont die Mission von DRIFT, Kunst in den öffentlichen Raum zu tragen, damit sie auf ein großes und breit gefächertes Publikum trifft. Es geht den Künstlern im Kern darum, physische Installationen zu schaffen, bei denen das Publikum Kunst mit allen Sinnen erfahren und wahrnehmen kann. Ralph Nauta: "Kunst sollte möglichst vielen Menschen gleichzeitig zugänglich sein. Deshalb haben wir unsere In-stallation für den öffentlichen Raum konzipiert. Gleich zu
Beginn der Zusammenarbeit mit der Elbphilharmonie kamen beide Seiten darin überein, dass wir Musik, wie sie im Inneren des Gebäudes erklingt, außen sichtbar und für die Menschen erlebbar machen sollten."

 
"Breaking Waves" wurde in enger Abstimmung mit dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg geplant, das dem Künstlerduo eine viermonatige Einzelausstellung widmet. Die Ausstellung läuft noch bis zum 8. Mai 2022 ("DRIFT: Moments
of Connection").

 
Die Installation wird vom Freundeskreis Elbphilharmonie + Laeiszhalle e.V. unterstützt. Der Freundeskreis fördert vor allem musikalische Projekte in Elbphilharmonie und Laeiszhalle und ermöglicht seinen Mitgliedern die aktive Teilhabe am Konzertleben.
 
"Breaking Waves" wird zudem in Zusammenarbeit mit Superblue organisiert.

Dienstag, 22. März 2022

Buchtipp

O‘Reilly-Verlag: Mit dem "Social Media Workbook" zu einer überzeugenden Online-Präsenz

Endlich mal kommt ein handfestes Arbeitsbuch zum Thema Social Media auf den Markt. Der Titel richtet sich vor allem an Selbstständige, Kleinunternehmen, mittelständische Firmen sowie Vereine und Institutionen, die erste Schritte im Social Media-Marketing unternehmen möchten.

Die Autorin Miriam Schlaich bietet mit dem Buch eine Hilfestellung für alle, die ihre individuellen Social-Media-Strategien verfolgen möchten. In einer kompakten Einführung werden die relevantesten Plattformen von Facebook, Instagram, TikTok über Twitter bis hin zu YouTube und Pinterest vorgestellt. Mit abwechslungsreichen Aufgaben und Kreativkarten kann dann jeder selbst herausarbeiten, was die individuelle Marke auszeichnet, wer die Zielgruppen sind und wie eine gelungene Positionierung gegenüber den Mitbewerbern aussieht. Gleichzeitig lernen die Leser, wie man attraktive, aufmerksamkeits-starke Posts und einen Redaktionsplan erstellt, damit die eigene Marke sichtbar wird. Rechtliche Aspekte runden den Inhalt ab.

Ein neuer Titel, der auf rund 165 Seiten die wesentlichen Aspekte für erste Schritte im Social Media-Marketing aufzeigt, Übungen dafür anbietet und gleichzeitig viele Tipps und Hilfestellungen dafür gibt, wie man sich im Netz bestmöglich in Szene setzt.

Seid Ihr neugierig geworden? Hier könnt Ihr den Titel für EUR 24,90 bestellen:
https://oreilly.de/produkt/social-media-workbook/

Freitag, 18. März 2022

Italienische Opernwochen

Staatsoper Hamburg:
Italienische Opernwochen 2022

Turandot © Hans Jörg Michel

Noch bis zum 8. April 2022 präsentiert die Staatsoper im Rahmen der

Italienischen Opernwochen 2022 fünf Meisterwerke der beiden populärsten italienischen Komponisten Giacomo Puccini und Giuseppe Verdi:

Die Neuproduktion der Staatsoper ist in diesem Jahr Puccinis letztes Werk Turandot, von Yona Kim inszeniert und von Giacomo Sagripanti dirigiert. In der Titelpartie ist Anna Smirnova (Hausdebüt) zu erleben, als Liù Guanqun Yu und als Calaf Gregory Kunde.

Weiterhin stehen Madame Butterfly, La Traviata, Aida und Luisa Miller auf dem Spielplan. Die Opernwochen werden zum Ort der Wiederbegegnung mit Stars wie Ermonela Jaho, Tatiana Serjan, Violeta Urmana, Nino Machaidze, Pavel Černoch, Franco Vasallo, Vitalij Kowaljow, Joseph Calleja, Franco Vasallo u. a. sowie den lang ersehnten Hamburg-Debüts von u.a. Aida Garifullina, Fabio Sartori (Hausdebüt), Amartuvshin Enkhbat (Hausdebüt) und Elena Maximova (Hausdebüt).

Italienische Opernwochen 2022:

Turarndot © Hans Jörg Michel
Giacomo Puccini
Turandot (Neuproduktion)

Musikalische Leitung: Giacomo Sagripanti
Inszenierung: Yona Kim
Bühnenbild: Christian Schmidt
Kostüme: Falk Bauer
Licht: Reinhard Traub
Video: Philip Bußmann
Bewegungscoach: Ramses Sigl
Dramaturgie: Angela Beuerle
Chor: Eberhard Friedrich
Kinder- und Jugendchor: Luiz de Godoy
Mit: Turandot Anna Smirnova (Hausdebüt), Altoum Ks. Jürgen Sacher, Timur Liang Li, Calaf Gregory Kunde, Liù Guanqun Yu, Ping Bernhard Hansky, Pang Daniel Kluge, Pong Seungwoo Simon Yang, Un Mandarino Chao Deng, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Alsterspatzen – Kinder- und Jugendchor der Hamburgischen Staatsoper 

In italienischer Sprache mit deutschen Übertexten
Unterstützt durch die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper

© Hans Jörg Michel

Ein Schrei hallt durch die Jahrtausende. Er gellt nun in Turandots Seele. Einer Frau wurde einst Gewalt angetan, nun hat Prinzessin Turandot Rache geschworen: Kein Mann soll sie je besitzen. Wer um sie wirbt, muss sterben, wenn er nicht drei Rätsel löst. Viele Prinzen haben es versucht, alle sind tot. Da kommt ein Namenloser auf der Flucht vor Krieg und Tod und wagt die Probe ... Das Märchenhafte der Oper wird hier zum Gewand einer Geschichte von Begehren, Macht und Ohnmacht. Das weibliche Begehren gegen das männliche, die väterliche Macht gegen die der Töchter, die sich aufopfernde gegen die selbstbestimmte Liebe. Wird am Ende, nach so viel Blutvergießen, noch Liebe möglich sein?

Die Oper wurde nicht vollendet, die Frage nicht beantwortet — 1924 stirbt Puccini und sein Zeitalter endet.

Vorstellungen am 19., 23., 26., 29. März und 1. April 2022, jeweils 19.30 Uhr, Großes Haus

Aida © Hans Jörg Michel

Giuseppe Verdi

Aida
© Hans Jörg Michel

Musikalische Leitung: Daniele Callegari
Inszenierung: Guy Joosten

Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Jorge Jara
Licht: Davy Cunningham
Dramaturgie: Luc Joosten
Chor: Eberhard Friedrich
Mit: Il Re Romano Dal Zovo, Amneris Violeta Urmana, Aida Tatiana Serjan, Radamès Fabio Sartori (Hausdebüt), Ramfis Alexander Roslavets, Amonasro Amartuvshin Enkhbat (Hausdebüt), Un Messagero Seungwoo Simon Yang, Una Sacerdotessa Marie-Dominique Ryckmanns, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Chor der Hamburgischen Staatsoper
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Unterstützt durch die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper

© Hans Jörg Michel
Unter Verwendung von szenischen Elementen aus der Inszenierung von Guy Joosten wurde eine Version erarbeitet, die die Beachtung der aktuellen Abstands- und Hygieneregeln auf und hinter der Bühne erlaubt.

Im Land der Pharaonen spielt die Oper „Aida“, eine der bekanntesten Opern Giuseppe Verdis. Die schöne Tochter des äthiopischen Königs, Aida, wird nach Ägypten verschleppt. Dort verliert sie ihr Herz an den tapferen Feldherrn Radames, der jedoch gegen ihr Heimatland in den Krieg zieht. Die Unglückliche muss sich zwischen ihren äthiopischen Wurzeln und ihrer Liebe zu Radames entscheiden. Als Auftragswerk der Kairoer Oper wurde „Aida“ 1871 in der ägyptischen Hauptstadt uraufgeführt und eroberte von dort aus die Bühnen der Welt.

Vorstellungen am 22., 25. und 30. März sowie und 8. April, jeweils um 19.00 Uhr und am 3. April 2022 um 16.00 Uhr, Großes Haus

Luisa Miller© Monika Rittershaus

Giuseppe Verdi
Luisa Miller

© Monika Rittershaus

Musikalische Leitung: Paolo Arrivabeni
Inszenierung: Andreas Homoki
Bühnenbild: Paul Zoller
Kostüme: Gideon Davey
Licht: Franck Evin
Chor: Eberhard Friedrich
Mit: Il Conte di Walter Vitalij Kowaljow, Rodolfo Charles Castronovo, Miller Franco Vassallo, Luisa Nino Machaidze, Wurm Alexander Roslavets, Federica Elena Maximova (Hausdebüt), Laura Kady Evanyshyn, Un Contadino Collin André Schöning, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Chor der Hamburgischen Staatsoper
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Unterstützt durch die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper

© Monika Rittershaus

„Luisa Miller“ ist Giuseppe Verdis dritte Vertonung eines Stückes von Friedrich Schiller. „Es ist ein großartiges Drama, voller Leidenschaft und theatralisch sehr effektvoll“, schrieb der Komponist an den Librettisten Salvadore Cammarano über „Kabale und Liebe“. Um den Erwartungen der Zensur und des Publikums zu entsprechen, musste Verdi das Stück zunächst auf ein operntaugliches Libretto reduzieren, wodurch sich der Fokus von dem politischen Stoff Schillers auf das Familiendrama verschob. Verdi gelangen in seiner 1849 in Neapel uraufgeführten Oper herausragende Charakterstudien aller Protagonisten. In diesem Werk legte er den Grundstein für viele „Verdi-Typen“ späterer Jahre, wie Jago, Giorgio Germont, Aida oder Desdemona. An der Staatsoper Hamburg war „Luisa Miller“ 1981 als Hamburger Erstaufführung in einer Neuproduktion zu erleben, die musikalische Leitung hatte Giuseppe Sinopoli, Regie und Ausstattung übernahm damals Luciano Damiani.

Vorstellungen am 27. (17.00 Uhr) und 31. (19.30 Uhr) März 2022, Großes Haus

Karten gibt es hier: https://www.staatsoper-hamburg.de/