Mittwoch, 4. Januar 2023

NABU - Stunde der Wintervögel

 Warmes Wetter, wenig Wintervögel?

Die 13. „Stunde der Wintervögel“ startet am Freitag bei sehr milden Temperaturen
Zweistellige Plusgrade zum Jahreswechsel: Selten war es zur traditionellen Wintervogelzählung von NABU und seinem Bayerischen Partner LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) so mild wie jetzt. Die Mitmachaktion findet vom 6. bis 8. Januar zum 13. Mal statt. Alle Menschen in Deutschland sind am kommenden Wochenende dazu aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und dem NABU zu melden.

„Die milden Temperaturen bescheren unseren Wintervögeln eine entspanntere Nahrungssuche. Ohne Frost und Schnee finden sie ihr Futter leichter in der Natur – daher werden wir wahrscheinlich weniger Besucher und Arten an den Futterstellen zählen. Das haben wir bereits früher in milden Wintern beobachten können“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Dazu kommt noch, dass durch das Mastjahr Eichen, Buchen, Fichten und Co. viele Früchte gebildet haben. Für Arten wie Kleiber, Eichelhäher, Kernbeißer und Finken ist das wie ein Schlaraffenland. Möglicherweise bleiben sie eher im Wald und kommen nicht so oft in die Siedlungen. Das alles wird unsere Zählung zeigen.“

NABU, Haubenmeise
Die „Stunde der Wintervögel“ ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion und findet bereits zum 13. Mal statt. Bei der vergangenen Vogelzählung im Januar 2022 ergatterte der Haussperling den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Deutschlands Gärten, Kohlmeise und Blaumeise folgten auf Platz zwei und drei. Wer mitmachen will, beobachtet eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park und meldet die Ergebnisse dem NABU. Von einem ruhigen Beobachtungsplatz aus wird von jeder Art die höchste Anzahl Vögel notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu sehen ist. Die Beobachtungen können per App unter www.NABU.de/onlinemeldung bis zum 16. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 7. und 8. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet.

NABU, Eichelhäher
Die NAJU lädt mit der „Schulstunde der Wintervögel“ vom 9. bis 13. Januar 2023 alle Kinder ein, die heimischen Wintervögel spielerisch kennenzulernen, zu beobachten und eine Stunde lang auf dem Schulhof, im Park oder im Garten zu zählen. Welche Vögel verbringen den Winter in Deutschland und wie können sich schon Kinder für ihren Schutz einsetzen? Das Begleitheft zur Schulstunde liefert zahlreiche Anregungen, ein Poster stellt die häufigsten Wintervogelarten vor und eine kindgerechte Zählkarte erleichtert die Teilnahme an der Vogelzählung. Alle Infos unter www.naju.de/sdw.

Samstag, 24. Dezember 2022

Mittwoch, 21. Dezember 2022

Viva Magenta!

Viva Magenta - Pantone Farbe 2023

Pantone präsentiert die Farbe des Jahres 2023 Viva Magenta 18-1750! Die Farbe ist energiegeladen und voller Schwung. Sie stammt aus der Familie der Rottöne und bringt damit Stärke und Kraft. Ohne Furcht und voller Mut sorgt Viva Magenta für Fröhlichkeit und gute Stimmung. Das wird ja auch Zeit nach den herausfordernden Jahren der Pandemie.

Witt Weiden

“In unserer technologisierten Zeit wollen wir uns von der Natur und dem, was wirklich ist, inspirieren lassen. ‘Viva Magenta’ ist inspiriert vom Rot der Cochenille, einem der wertvollsten natürlichen Pigmente, das zu den stärksten und leuchtendsten, die die Welt kennt, gehört”, so die Executive-Direktorin des Farbinstituts Pantone, Leatrice Eiseman.

Barlooon

Viva Magenta - ein kraftvolles und ermutigendes Rot, welches in purer Freude schwelgt, den Geist belebt, Experimentierfreude und Self-Expression stärkt und ein ausdrucksstarkes Statement setzt. Ein rebellischer Geist, kühn und gewitzt – freuen wir uns also auf Viva Magenta im Jahr 2023! Ich habe mich schon mal umgeschaut, wo wir die Farbe überall antreffen - schaut hier.

Ja-unendlich Teekanne




PAD Glory Kissenhülle

Barlooon

Witt Weiden
Sieh an!


Sieh an!

Witt Weiden

creation L

 

Sonntag, 18. Dezember 2022

Sonntag, 4. Dezember 2022

Montag, 28. November 2022

Hagenbeck

Hagenbeck freut sich über Leopardennachwuchs
Jungtiere ab sofort über Monitor zu sehen

© Hagenbeck

Der Nordchinesische Leopard ist eine der am stärksten gefährdeten Leoparden-Unterarten weltweit. Als Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für diese Leopardenart verantwortet Hagenbecks Zootierarzt Dr. Michael Flügger die Zucht dieser Tiere in den europäischen Zoos und hilft so, die seltenen Raubkatzen zu erhalten. 2021 reiste Zuchtkater Bumi-i aus Korea in den hohen Norden, um hier mit seiner neuen Partnerin Naoli für Nachwuchs zu sorgen.

Genau diese Bemühungen um die Arterhaltung der Nordchinesischen Leoparden hat am 05. Oktober Früchte getragen. Gleich drei gesunde Leopardenjungtiere erblickten im Tierpark Hagenbeck das Licht der Welt. Seither kümmert sich Mutter Naoli sehr fürsorglich um ihren Nachwuchs. „Wir waren besorgt, dass der erste Wurf eventuell nicht überleben könnte, weil dies bei Großkatzen relativ häufig vorkommt. Junge Raubkatzenmütter sind meist noch unerfahren und zu nervös, um sich vollumfänglich um ihre Jungtiere zu kümmern. Doch wir sind außerordentlich glücklich, dass die vierjährige Naoli sich von der ersten Minute an vorbildlich um die Kleinen kümmert“, betont Dr. Michael Flügger, Zootierarzt bei Hagenbeck.

Die erste Zeit verbrachten die Jungtiere im ruhigen Innenbereich der Anlage, in der extra für die Geburt angefertigten Wurfbox. Hier hatten die Jung-Leoparden ausreichend Zeit, sich an ihre neue Umgebung zu gewöhnen und Gerüche und Geräusche kennenzulernen. Auch Vater Bumi-i haben die Leopardenkinder bereits durch ein Gitter beschnuppern können.

Seit ungefähr 60 Jahren gab es kein frisches Blut innerhalb des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes für Nordchinesische Leoparden. Der jüngste Hagenbeck-Nachwuchs sorgt somit dafür, dass die wertvollen Gene der Elterntiere weitergeben werden und erhalten bleiben. In rund drei Wochen dürfen die Leopardenjungtiere das erste Mal ihre große Außenanlage erkunden.