Montag, 30. September 2024

LebensArt Herbstmarkt Gut Basthorst

LebensArt Herbstmarkt auf Gut Basthorst

Im Rahmen des LebensArt Herbstmarktes Gut Basthorst vom 3. bis 6. Oktober findet Steffis Marmeladenwettbewerb mit Einkochexpertin und YouTuberin Stefanie Burmeister vom Kanal "Steffi kocht ein" statt.

Selbstgemachte Marmeladen, die sich sogar in einer Challenge messen - das und vieles mehr bietet der LebensArt Herbstmarkt vom 3. bis zum 6. Oktober 2024 auf Gut Basthorst. Auf dem weitläufigen Gutsgelände präsentieren zahlreiche Aussteller hochwertige Produkte und Dienstleistungen rund um Wohnen und Garten. Exquisite Schmuckstücke und kuschelige Mode sind in den Pagodenzelten und Scheunen ausgestellt. Ebenso finden Besucher Angebote zu Wellness, Lifestyle, Selfcare und Good-Living. Auch das kulinarische Angebot stimmt auf den Herbst ein - ob Holzofenspezialitäten, herzhafter Käse, Speck und Salami, Wildspezialitäten, edle Weine und Sekt, Süßes und feine Delikatessen – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Höhepunkt: Am 6. Oktober 2024 treten unter der Regie von Einkochexpertin und YouTuberin Stefanie Burmeister die besten Marmeladeure zum 4. Marmeladenwettbewerb® an. Marmeladenbegeisterte und Einkochende haben die Möglichkeit, am Wettbewerb teilzunehmen. Auf der Website www.beste-mamelade.de finden sich alle Informationen und eine Registriermöglichkeit. Die Marmeladen können an jedem Veranstaltungstag direkt vor Ort abgegeben werden, bei dieser Gelegenheit erhalten Teilnehmende im Tausch zwei Karten für den Herbstmarkt sowie für den Weihnachtsmarkt Gut Basthorst. Die Bewertung der Marmeladen findet am letzten Herbstmarkttag, Sonntag, den 6. Oktober, ab 12 Uhr, durch eine Jury ausgewählter Experten statt. Mitmachen lohnt sich - es warten tolle Preise.

Der LebensArt Herbstmarkt hat Donnerstag bis Sonntag von jeweils 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Zahlreiche kostenfreie Parkplätze stehen unmittelbar am Veranstaltungsgelände zur Verfügung. Weitere Infos zu der Veranstaltung findet Ihr hier:www.lebensart-basthorst.de

Montag, 23. September 2024

Influencer Marketing

EY Future Consumer Index:
Deutsche Verbraucher zweifeln an Influencer-Empfehlungen

  • 33 Prozent der Konsumentinnen und Konsumenten in Deutschland vertrauen nicht auf Empfehlungen von Social Media-Persönlichkeiten
  • Nur 27 Prozent folgen Influencerinnen und Influencern - weltweit sind es 45 Prozent
  • Frauen deutlich stärker an Social-Media-Empfehlungen interessiert als Männer
  • Knapp ein Fünftel (19 Prozent) wird bei Kaufentscheidungen häufig von Influencerinnen und Influencern beeinflusst
  • Steigende Bedeutung des Social-Media-Marketings für Konsumgüterhersteller

Kaufgrund Content Creator? Jede und jeder Dritte (33 Prozent) in Deutschland sagt, dass sie oder er Empfehlungen für Produkte von Social-Media-Macherinnen und -Machern für unglaubwürdig hält. Nur 25 Prozent halten derartige Empfehlungen für durchweg glaubwürdig. Der Rest hat gewisse Zweifel. Dementsprechend ist der Anteil der deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher, die ihr Einkaufsverhalten von Berühmtheiten in den sozialen Netzwerken beeinflussen lassen, im internationalen Vergleich eher gering: Fast die Hälfte der Befragten in Deutschland (46 Prozent) lässt sich so gut wie nie von Influencer-Empfehlungen leiten, nur 19 Prozent greifen häufiger bei Produkten zu, wenn diese auf dem Kanal eines Content Creators beworben wurden.

Im internationalen Vergleich zeigen deutsche Konsumenten damit eine relativ große Distanz zu den Tipps von Social Media-Berühmtheiten: In Indien liegt der Anteil derer, die sich bei ihrem Einkaufsverhalten von Influencern beeinfluss lassen, bei 52 Prozent, in China bei 38 Prozent und in den USA bei 35 Prozent. Der weltweite Durchschnitt liegt bei 26 Prozent. Weltweit wird auch die Glaubwürdigkeit von Influencern zumeist höher eingeschätzt als in Deutschland: In den USA vertrauen 48 Prozent der Konsumenten den Empfehlungen von Social-Media-Größen und damit fast doppelt so viele wie in Deutschland – in Indien sind es sogar 60 Prozent.

Das sind Ergebnisse des aktuellen EY Future Consumer Index. Es ist die 14. Ausgabe der Umfrage unter mehr als 23.000 Verbraucherinnen und Verbrauchern weltweit – in Deutschland nahmen 1.000 Personen an der Online-Befragung teil.

Michael Renz, Leiter des Bereichs Konsumgüter und Handel bei EY in Deutschland: „Influencerinnen und Influencer sind in den vergangenen Jahren ein wichtiges Puzzlestück der Marketingstrategie zahlreicher Unternehmen geworden, und ihre Bedeutung wird weiter steigen – auch in Deutschland, wo die Entwicklung etwas langsamer verläuft als in wichtigen anderen Märkten.“ Content Creators erreichen gerade junge Kundinnen und Kunden heutzutage einfacher und effektiver als klassische Marketingmaßnahmen, so Renz: „Für die Gen Z und Millennials ist diese Art der Werbung völlig normal. Aber auch in älteren Zielgruppen gibt es immer mehr Menschen, die ihre Kaufentscheidungen unter anderem davon abhängig machen, was sie auf den verschiedenen Social-Media-Plattformen dazu gesehen haben.“ Es komme allerdings auf Authentizität an, so Renz weiter, denn: „Sichtbarkeit allein schafft keine Glaubwürdigkeit.“


Nur jeder vierte in Deutschland ist Follower von Influencern

Insgesamt folgt in Deutschland etwas mehr als ein Viertel der Menschen (27 Prozent) Persönlichkeiten bei Social Media. Damit liegen Nutzerinnen und Nutzer hierzulande deutlich unter dem weltweiten Schnitt (45 Prozent). Zum Vergleich: In Indien (81 Prozent) geben mehr als acht von zehn Befragten an, dass sie einer Influencerin oder einem Influencer folgen. Ein Blick zu unseren Nachbarn zeigt: Nicht nur in Deutschland, auch in Europa insgesamt, sind die Menschen zurückhaltender, wenn es darum geht, einem Content Creator zu folgen: In Frankreich (26 Prozent), den Niederlanden (30 Prozent) und Italien (33 Prozent) ist der Anteil ebenfalls geringer als der internationale Durchschnitt.  


Frauen geben sowohl in Deutschland (33 Prozent) als auch weltweit (51 Prozent) häufiger an, sich regelmäßig von mindestens einem Star bei Social Media updaten zu lassen, als Männer dies hierzulande (20 Prozent) und weltweit (39 Prozent) tun. Von den 18-bis-25-Jährigen, also der sogenannten Gen Z – folgen weltweit 79 Prozent Social-Media-Influencern, bei den Millennials (26 bis 41 Jahre alt) liegt der Anteil bei 62 Prozent, bei der Gen X (42 bis 57 Jahre alt) bei 36 Prozent.

Erfolgsfaktor Glaubwürdigkeit – Chancen und Risiken für Konzerne

Ausschlaggebend für ein Social-Media-Abo ist aus Sicht der Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland der Unterhaltungswert der Beiträge (45 Prozent) oder deren Nutzwert (44 Prozent). Dass eine Person berühmt ist, reicht nur knapp einem von fünf Befragten (19 Prozent). Renz: „Auf den ersten Blick scheint Influencer-Marketing eine klassische Win-Win-Situation für beide Seiten zu sein, wenn Content Creators Produkte, die sie von Unternehmen zur Verfügung gestellt bekommen haben, bewerben. Entscheidend ist aber nicht allein die Sichtbarkeit des Produkts, sondern vielmehr, wie glaubhaft und wie nützlich der entstandene Beitrag ist.“ Die Follower merken sehr schnell, so Renz, wenn ihr Idol nicht frei spreche: „Unternehmen sind es bei Marketingaktivitäten gewohnt, die volle Kontrolle über die Maßnahmen zu haben und zu behalten. Dies ist bei der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Influencerinnen und Influencern nur begrenzt möglich, es kann sonst sehr schnell unglaubwürdig oder sogar unfreiwillig komisch wirken. Diesen Spielraum zu geben, ist von Unternehmensseite mit Risiken verbunden, dessen müssen sich die Managerinnen und Manager bewusst sein. Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist dieser Freiraum allerdings alternativlos.“ Dies sei aber auch ein zweischneidiges Schwert, so Renz: „Zuletzt war öfter zu beobachten, dass es – trotz wirtschaftlich erfolgreicher Kooperation – zu Verwerfungen zwischen Unternehmen sowie Influencerinnen und Influencerinnen gekommen ist. Wenn die Werte der Partner sich unterschiedlich entwickeln, beispielsweise durch geopolitische oder gesellschaftliche Ereignisse, kann dies zu Reibungen führen. Dieser Herausforderung müssen sich alle Beteiligten bewusst sein.“ 


 EY im Überblick

EY* ist eine der großen deutschen Prüfungs- und Beratungsorganisationen. In der Steuerberatung ist EY deutscher Marktführer. EY beschäftigt mehr als 11.000 Mitarbeitende an 20 Standorten. Gemeinsam mit den rund 365.000 Mitarbeitenden der internationalen EY-Organisation betreut EY Mandanten überall auf der Welt.

EY bietet sowohl großen als auch mittelständischen Unternehmen ein umfangreiches Portfolio von Dienstleistungen an: Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung, Strategy and Transactions, Consulting und Immobilienberatung.

*Der Name EY bezieht sich in diesem Profil auf alle deutschen Mitgliedsunternehmen von Ernst & Young Global Limited (EYG), einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach englischem Recht. Jedes EYG Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig und haftet nicht für das Handeln und Unterlassen der jeweils anderen Mitgliedsunternehmen.

Donnerstag, 19. September 2024

ARD ZDF Medienstudie 2024

ARD und ZDF modernisieren Mediennutzungsforschung:
Neue ARD/ZDF-Medienstudie: Lineare Mediennutzung geht weiter zurück, non-lineare Mediennutzung stagniert


Die beiden Langzeitstudien von ARD und ZDF, ARD/ZDF-Massenkommunikation Trends und ARD/ZDF-Onlinestudie, erfassen seit 1964 beziehungsweise 1997 zuverlässig die Entwicklungen in der Mediennutzung in Deutschland. Nun hat die ARD/ZDF-Forschungskommission entschieden, die beiden Studien zusammenzuführen und zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Sie werden künftig als ARD/ZDF-Medienstudie in gewohnter Qualität veröffentlicht und einen neuen gesamtheitlichen Blick auf die Medienlandschaft werfen. Im Sinne des „Open Source“-Gedankens wird ein ausführlicher Datensatz zur Studie veröffentlicht. Zusätzlich konnten Aufwand und Kosten der Forschung reduziert werden.

Einige zentrale Ergebnisse: Lineare Angebote werden etwas weniger genutzt als im vergangenen Jahr, die Nutzung non-linearer Angebote bleibt in etwa konstant. Mediatheken erreichen Altersgruppen gleichmäßiger als Streamingdienste. Mehr als die Hälfte der Menschen kennt WhatsApp-Kanäle, die Nutzung fällt deutlich geringer aus.

Die ARD/ZDF-Medienstudie erscheint jährlich und führt die wichtigsten Kennwerte der beiden Vorgänger-Studien (wie zum Beispiel die Mediennutzung im Tagesablauf) fort. Somit stellt sie sicher, dass die Betrachtung der Mediennutzung in Deutschland auch in den teils langen Zeitreihen weiterhin möglich ist. Die Veröffentlichung der repräsentativen Medienstudie wird weiterhin jeweils in der zweiten Jahreshälfte erfolgen. Im Zuge der Veröffentlichung bei „Media Perspektiven“ (https://www.ard-media.de/media- perspektiven/studien/ard/zdf-medienstudie) sowie auf der studieneigenen Website (https://www.ard-zdf-medienstudie.de) werden in gewohnter Manier umfangreiche Ergebnisse und Analysen der Öffentlichkeit bereitgestellt. Neu ist, dass zudem ein Datensatz für eigene Analysen veröffentlicht wird. Das wird noch in diesem Jahr erfolgen. 

Die Kern-Ergebnisse der ARD/ZDF-Medienstudie

Pro Kopf nutzt die Bevölkerung ab 14 Jahren in Deutschland Medien 384 Minuten pro Tag, das sind knapp sechseinhalb Stunden. Gegenüber dem Vorjahr sind das 28 Minuten weniger, was an einem Rückgang der linearen Mediennutzung liegt. Dabei geht die Radio-Hördauer etwas stärker zurück als die Sehdauer beim Fernsehen. Da die Nutzungsdauer non-linearer Angebote kaum wächst, sinkt der Medienkonsum insgesamt.

Betrachtet man die Anteile von linearer und non-linearer Nutzung, zeigen sich starke Unterschiede nach dem Alter. Insgesamt überwiegt die lineare Nutzung sowohl bei Video (58 Prozent) als auch bei Audio (71 Prozent) nach wie vor die non-lineare. Bei den 14- bis 29-Jährigen überwiegt die zeitsouveräne Nutzung mit 88 Prozent bei Video und 68 Prozent bei Audio aber inzwischen deutlich. Auch bei den 30- bis 49-Jährigen entfallen 65 Prozent der Sehdauer auf non-lineare Angebote, während das Verhältnis bei der Hördauer noch umgekehrt ist (65 Prozent linear vs.  35 Prozent non-linear).

Dass Rückgänge im Linearen mit einer Sättigung bei non-linearen Angeboten einher gehen können, zeigt sich auch bei der Reichweite: 73 Prozent der Bevölkerung sehen mindestens einmal wöchentlich lineares Fernsehen, das sind 6 Prozentpunkte weniger als 2023. Die Reichweiten von Fernsehsendungen in Mediatheken oder auf YouTube, aber auch anderer YouTube-Inhalte bleiben hingegen konstant, ebenso wie die von Videos bei Streamingdiensten. Netflix erzielt mit 35 Prozent die höchste wöchentliche Reichweite, gefolgt von Amazon Prime Video sowie der ARD Mediathek und der ZDFmediathek.

Weiteres Ergebnis: Die Mediatheken von Fernsehsendern erreichen die Altersgruppen gleichmäßiger als Video-Streamingdienste, bei denen es ein ausgeprägtes Altersgefälle gibt. Demnach nutzen 71 Prozent der 14- bis 29-Jährigen Videostreamingangebote täglich oder wöchentlich (62 Prozent bei den 30- bis 49-Jährigen, 30 Prozent der 50- bis 69-Jährigen), aber nur 9 Prozent der über 70-Jährigen. Bei den Mediatheken ist die Verteilung gleichmäßiger: Täglich oder wöchentlich werden sie von 44 Prozent der 14- bis 29-Jährigen genutzt (45 Prozent der 30- bis 49-Jährigen, 38 Prozent der 50- bis 69-Jährigen) – aber auch ein Viertel der über 70-Jährigen nutzt die Angebote täglich oder wöchentlich.

Auch im Audio-Bereich führt der Rückgang im Linearen nicht automatisch zu Wachstum bei anderen Angeboten: das lineare Radio verliert 4 Prozentpunkte auf 78 Prozent mindestens wöchentliche Nutzung, aber Radiosendungen und Podcasts sowie Musikstreamingdienste stagnieren auf den Werten des Vorjahres. Im Bereich Text sinkt die Reichweite gedruckter Zeitschriften und Zeitungen weiter, die  Onlineangebote können davon nicht profitieren.

Wachstum zeigt sich teilweise bei Social-Media-Anbietern. Hier kann Instagram seine Reichweite um drei Prozentpunkte steigern und wird nun von 37 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal wöchentlich genutzt. Es liegt damit nun vor Facebook (konstant bei 33 Prozent). Auf dem dritten Rang folgt TikTok mit 18 Prozent Reichweite (plus 3 Prozentpunkte).

Schließlich widmet sich die Studie künftig aktuellen Sonderfragen. Aus Anlass der Einführung von WhatsApp-Kanälen im Herbst 2023 wurden unter anderem Bekanntheit und Nutzung erstmals erfasst. Mit 56 Prozent kennt mehr als die Hälfte der Bevölkerung WhatsApp-Kanäle, wobei sie 14 Prozent bereits genutzt haben. Dabei erfolgt die Nutzung durchaus interaktiv: zwei von fünf Nutzenden haben in Kanälen bereits selbst mit den zur Verfügung stehenden Emojis kommentiert.

Der Intendant des Hessischen Rundfunks und Vorsitzender der ARD/ZDF-Forschungskommission Florian Hager: „Die ARD/ZDF-Medienstudie zeigt, wie tief die Medienlandschaft im Wandel steckt. Die Gewichte verschieben sich weiter in Richtung non-lineare Nutzung, gleichzeitig können die Menschen dort aus immer mehr Angeboten wählen. Wir wollen, dass jede und jeder etwas für sich im öffentlich-rechtlichen Angebot findet. Die Reichweiten unserer Mediatheken haben Spitzenwerte. In der Gesamtnutzung übertreffen wir bereits seit Jahren die privaten Streaming-Anbieter. Die ARD Mediathek ist in diesem Jahr auch die erfolgreichste Plattform in ihrem Segment. Dass vor allem Jüngere immer stärker Videos in Sozialen Netzwerken oder auf YouTube sehen, macht aber auch deutlich: Wir müssen mit zeitkritischen und kurzen Inhalten – vor allem Nachrichten – da sein, wo die Menschen sind. Und gleichzeitig müssen wir darin investieren, dass mehr Menschen unsere einmaligen Inhalte – großartige Fiktion und Dokumentationen – auf unseren eigenen Plattformen finden.“

Dr. Florian Kumb, Leiter der ZDF-Hauptabteilung Programmplanung: „Die ARD/ZDF-Medienstudie vereint zukunftsweisende und hervorragend aufgeschlüsselte  Ergebnisse zweier renommierter Studien. Sie bietet uns damit noch bessere  Erkenntnisse über die Wünsche unseres Publikums, um unseren Strategieprozess ‚Ein ZDF für alle‘ bestmöglich voranzubringen. Darüber hinaus veröffentlichen wir künftig die Daten der Studie. Das ‚Open Source‘-Prinzip leistet damit einen Beitrag für die Forschung, den Medienmarkt und die Gesellschaft als Ganzes, in der Medien eine entscheidende Rolle spielen.“

Insgesamt wurden 2.500 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren in Deutschland befragt: 70 Prozent davon per Telefon auf Basis einer repräsentativen Dual-Frame- Stichprobe, weitere 30 Prozent über ein repräsentatives Onlinepanel. Die Studie  wurde vom Institut G.I.M. in der Zeit vom 12. Februar bis zum 5. Mai 2024 durchgeführt. https://www.ard-zdf-medienstudie.de/

Montag, 16. September 2024

DMEXCO

DMEXCO-Umfrage: KI-Chatbots übernehmen Marktanteile klassischer Suchmaschinen

Immer mehr Deutsche nutzen KI-basierte Chatbots für die Recherche im Internet. Damit ergänzen oder ersetzen sie klassische Suchmaschinen. Besonders ausgeprägt ist die Nutzung der KI-basierten Such-Tools unter Fachkräften in Marketing und Kommunikation. Gleichzeitig intensivieren Marketeers ihre Maßnahmen, um ihre Marken auf ChatGPT & Co. besser auffindbar zu machen.
  • Arbeitnehmer:innen nutzen für ihre Internet-Recherche zunehmend KI-Bots wie ChatGPT
  • Als wichtigster Vorteil gegenüber Suchmaschinen gilt die Aufbereitung der Antworten
  • Parallel wird GAIO – KI-Chatbot-Optimierung – immer wichtiger

Klassische Suchmaschinen haben zwar nach wie vor eine dominante Stellung am Markt – immerhin nutzen 69 Prozent sie in erster Linie für die Web-Recherche (siehe Chart 1). 

Aber: Für jede fünfte Fachkraft (21,4%) in Marketing und Kommunikation sind KI-Chatbots bereits genauso vertraute Recherche-Tools wie Suchmaschinen. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Umfrage, die vom Marktforschungsunternehmen Civey im Auftrag der DMEXCO durchgeführt wurde. „Die Umfrageergebnisse machen deutlich, dass die Vormachtstellung der Suchmaschinen nicht in Stein gemeißelt ist. Zwar stehen wir noch am Anfang der Entwicklungen, aber gerade die Marketeers zeigen hier die zukunftsweisende Tendenz klar auf”, sagt Verena Gründel, Brand & Communications Director bei der DMEXCO.

Im Gegensatz dazu stehen unter Erwerbstätigen quer über alle Branchen klassische Suchmaschinen noch deutlich höher im Kurs. Unter ihnen suchen nur knapp 9 Prozent gleichermaßen mit klassischen Suchmaschinen und KI-basierten Chatbots (siehe Chart 2). Der Anteil derer, die Suchmaschinen bevorzugen, ist dort wiederum mit 72 Prozent etwas höher.


Befragt nach den Vorteilen, die KI-basierte Chatbots gegenüber Suchmaschinen wie Google haben, nennen die Marketingexpert:innen vor allem die Art der Antworten. 36 Prozent sehen in der Aufbereitung und der Zusammenfassung große Vorteile, 34 Prozent verweisen auf die Zeitersparnis und 17 Prozent die Möglichkeit zum Dialog. In detaillierten Erklärungen und personalisierten Antworten sehen 14 bzw. 11 Prozent ein Plus gegenüber den klassischen Suchmaschinen (siehe Chart 3).

Zu dem Bild passt, dass sich die Marketingbranche intensiv darum bemüht, ihre Dienstleistungen und Produkte in den Antworten von ChatGPT & Co. zu positionieren. Obwohl diese Disziplin noch recht neu ist und die Mechanismen und Algorithmen, denen sie unterliegt, nicht transparent sind, geben bereits knapp 24 Prozent an, hier aktiv zu sein (siehe Chart 4). Sie optimieren dafür Stichworte (21%), verbessern die Präsenz in sozialen Medien (17%) und arbeiten an einer besseren Struktur der Inhalte und der Darstellung aktueller Themen (beide 15%). „Man kann davon ausgehen, dass GAIO – Generative AI Optimization – bald so selbstverständlich sein wird wie SEO“, sagt Verena Gründel. „Jede Marketingabteilung sollte sich mittelfristig mit dem Thema auseinandersetzen. Vermutlich werden wir schon in Kürze auf GAIO spezialisierte Agenturen am Markt sehen.”

„In der bisherigen Logik der Suchmaschinen haben sich mit SEO und SEA zwei Disziplinen etabliert, bei denen die Spielregeln zumindest halbwegs transparent sind. Bei den KI-Systemen ist für Werbungtreibende und Marken nicht nachzuvollziehen, warum sie oder warum sie nicht bei den wenigen Empfehlungen zum Zug kommen. Deshalb ist Eile und Transparenz geboten, insbesondere da die Systeme bereits Antworten ausgeben“, unterstreicht Julian Simons, Vizepräsident des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.

Zur Umfrage

Das Marktforschungsunternehmen Civey hat im Auftrag der DMEXCO zwischen dem 18. Juli und dem 15. August 2024 insgesamt 2.500 Erwerbstätige und 500 Fachkräfte in Marketing und Werbung online befragt.

Freitag, 13. September 2024

National Peanut Day

13. September: Tag der Erdnüsse

© National Peanut Board

Heute feiert Amerika den National Peanut Day - ein jährlicher Food Holiday, der den gesundheitlichen Nutzen und die kulinarische Vielfalt von Erdnüssen würdigt. Der Tag zielt darauf ab, das Bewusstsein für die gesundheitlichen Vorteile von Erdnüssen zu schärfen und Foodies anzuregen, Erdnüsse häufiger mit in ihren Ernährungsplan einzubinden. Ob als Snack, als Smoothie, ob als Teil einer Haupt- oder Zwischenmahlzeit - Erdnüsse sind immer eine "knackige" Wahl. Denn Peanuts sind eine prima Quelle für pflanzliches Protein und sie enthalten wichtige Vitamine und Mineralien wie Magnesium, Kalium und Vitamin E. Außerdem sind sie reich an Ballaststoffen und gesunden Fetten, die zu einem gesunden Ernährungsstil beitragen können.

Feiert Ihr den National Peanut Day? Dann gibt es hier zwei Rezepte für Euch, die einfach und schnell zuzubereiten sind!

Rosemary, Parmesan and Black Pepper Roasted Peanuts
© American Peanut Council
Peanut Butter Mousse
© American Peanut Council


Donnerstag, 12. September 2024

Hamburg Ballett

Demis Volpis erste Spielzeiteröffnung mit dem Hamburg Ballett: Premiere „The Times Are Racing“ (28.9.)

© Kiran West

Am 28. September eröffnet der neue Intendant des Hamburg Ballett, Demis Volpi, seine erste Spielzeit in der Hamburgischen Staatsoper. Mit dem vierteiligen Ballettabend „The Times Are Racing“, der Werke von Pina Bausch, Hans van Manen, Demis Volpi und Justin Peck vereint, lädt er das Publikum zu einem Streifzug durch 50 Jahre Ballettgeschichte ein.

Den Abend eröffnet Pina Bauschs „Adagio“, das Pina Bausch 1974 während ihrer zweiten Spielzeit am Tanztheater Wuppertal kreierte. Nach 50 Jahren wird das Stück nun erstmals seit der Uraufführung in Kooperation mit der Pina Bausch Foundation und der ehemaligen Bausch-Tänzerin Jo Ann Endicott rekonstruiert und auf die Bühne gebracht. Zu den Klängen des ersten Satzes aus Gustav Mahlers 10. Sinfonie entfaltet sich eine subtile, tief emotionale Choreografie, die in Bauschs unverkennbarer Ästhetik scheinbar alltägliche Begegnungen zu intensiven, dramatischen Momenten verdichtet.

Auf „Adagio“ folgt Hans van Manens preisgekrönte Choreografie „Variations for Two Couples“. Das 2012 entstandene Werk, ausgezeichnet mit dem renommierten Benois de la Danse, besticht durch eine raffinierte Kombination aus Minimalismus und technischer Virtuosität, gepaart mit Präzision und van Manens unvergleichlichem Gespür für Timing und Humor.

Mit seinem eigenen Stück „The thing with feathers“ aus dem Jahr 2023 präsentiert sich Demis Volpi dem Hamburger Publikum als Choreograf. Diese zu Richard Strauss' „Metamorphosen“ choreografierte Arbeit möchte ein für die heutigen Zeiten notwendiges Zeichen der Hoffnung zum Ausdruck bringen. Inspiriert von Emily Dickinsons Gedicht „‚Hope is the thing with feathers“, thematisiert das Werk das Spannungsfeld zwischen Melancholie und Optimismus und feiert die Stärke des Einzelnen in einer von Fürsorge und Zusammenhalt geprägten Gemeinschaft.

Den Abschluss des Abends bildet die europäische Erstaufführung von Justin Pecks „The Times Are Racing“. Das dynamische Stück, 2017 vom Hauschoreografen des New York City Ballet kreiert, führt vor, wie heutig Ballett sein kann – und das nicht nur, weil die Choreografie in Sneakers getanzt wird. Gespickt mit rasanten Stepptanzeinlagen, wird die Dynamik, Kraft und Vielseitigkeit des zeitgenössischen Tanzes spürbar.

Mit dieser vielfältigen Premiere verspricht Demis Volpi einen spannenden Auftakt seiner Intendanz und eröffnet zugleich einen Dialog zwischen Tradition und Moderne, zwischen Vergangenheit und Zukunft des Tanzes.

Mit Ausnahme von „The Times Are Racing”, bei welcher Dan Deacons energiegeladene Musik vom Band erklingt, werden alle Stücke des Abends vom Philharmonischen Staatsorchester Hamburg begleitet. Am Pult steht erstmals Vitali Alekseenok. Den Chefdirigenten der Deutschen Oper am Rhein verbindet eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit mit Demis Volpi.

Hamburg Ballett heißt neue Tänzer*innen herzlich willkommen

Mit der Premiere stehen erstmals auch die neuen Ensemblemitglieder des Hamburg Ballett auf der Bühne. Insgesamt zehn neue Tänzer*innen und sieben Aspirant*innen tanzen mit Beginn der Spielzeit 2024/2025 in den Reihen des Hamburg Ballett. Als Solist*innen kommen vom Ballett am Rhein Futaba Ishizaki, Charlotte Kragh und Daniele Bonelli in die Compagnie. Futaba Ishizaki ist dem hiesigen Publikum aus ihrer Zeit beim Hamburg Ballett von 2011 bis 2017 bekannt. Wie Futaba Ishizaki ist auch Charlotte Kragh eine ehemalige Schülerin der Ballettschule des Hamburg Ballett und tritt nun der Compagnie bei. Vor seinem bisherigen Engagement beim Ballett am Rhein absolvierte Daniele Bonelli die Ballettschule der Mailänder Scala. Das Corps de Ballet ergänzen die bisherigen Aspirant*innen Eleanor Broughton und Caspar Sasse sowie die ehemaligen Tänzer*innen des Bundesjugendballett Almudena Izquierdo und Moisés Romero. Vom Ballett am Rhein kommend, verstärken fortan Joaquin Angelucci, Jack Bruce und Evan l’Hirondelle das Corps de Ballet. Als neue Aspirant*innen heißt die Compagnie Bernadette Sinues, Hana Watanabe und Kohana Williams sowie Bruno Garibaldi, Javier Martínez, Filipe Rettore und Jakub Zouplna aus der Ballettschule des Hamburg Ballett und der Schule der Mailänder Scala willkommen. Die Biografien der neuen Tänzer*innen finden sich auf der Webseite des Hamburg Ballett.

A-Premiere
28. September 2024, 19.00 Uhr

B-Premiere
29. September 2024, 18.00 Uhr

Aufführungen
17., 18., 23., 24. Oktober 2024, jeweils 19.30 Uhr
sowie am 27. Oktober 2024, 15.00 und 19.00 Uhr

Gut Stockseehof

Save the date: Weihnachtsmarkt
Gut Stockseehof

Eine meine Lieblings-Lifestyle-Veranstaltungen ist der Weihnachtsmarkt auf Gut Stockseehof. Schon heute steht der Termin fest - also merkt Euch diese Daten schon mal vor. Ein Besuch lohnt sich! Sehen wir uns?