Samstag, 29. Juni 2019

Museum für Kunst und Geschichte

Manufaktur des Klangs. 2000 Jahre Orgelbau und Orgelspiel

Foto: Kess van der Veen
Vom 5. Juli bis zum 3. November 2019 findet eine interessante Ausstellung im Hamburger MKG statt, die das Museum für Kunst und Gewerbe im Rahmen des Hamburger Orgeljahres zum 300. Todestag von Arp Schnitger zeigt, einem der weltweit berühmtesten Orgelbauer. Mit über 300 Orgeln besitzt Hamburg eine einzigartige und vielfältige Orgellandschaft. Außer in den Kirchen der Stadt befinden sich zahlreiche weitere Instrumente in Schulen, in der Elbphilharmonie, im Sendesaal des NDR, in der Staatsoper, in der Universität und sogar in den Justizvollzugsanstalten. Zum 300. Todestag Arp Schnitgers (1648–1719), einem der weltweit berühmtesten Orgelbauer, hat die Stadt Hamburg 2019 unter dem Motto Hamburg zieht alle Register ein Orgeljahr ausgerufen. Konzerte und Veranstaltungen in der gesamten Stadt sowie eine große Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) machen neugierig auf das imposante Instrument und seine Geschichte. Die Ausstellung Manufaktur des Klangs. 2000 Jahre Orgelbau und Orgelspiel lädt dazu ein, die gestalterischen, baulichen und technischen Finessen des Wunderwerks Orgel kennenzulernen. Im Mittelpunkt der Schau stehen Orgelbau und Orgelmusik, die von der UNESCO 2017 in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen wurden. Über 30 Exponate, darunter 14 historische Instrumente und Rekonstruktionen laden die Besucher*innen ein, spielerisch in den Kosmos Orgel einzutauchen. Wie funktioniert eine Orgel eigentlich? Was passiert, wenn man eine Taste drückt? Wo kommt der Orgelwind her? Was sind Register? Wie klingen verschiedene Orgelpfeifen? Diese und viele andere Fragen beantwortet die Ausstellung anhand von Modellen, interaktiven Displays, medialen Präsentationen und Filmen, die die geheimnisvolle Technik des Instruments sichtbar machen. An einem eigens für die Ausstellung gebauten Modell können die Gäste das Zusammenspiel von Balg, Windlade und Pfeife selbst versuchen und Klänge erzeugen. Ein Orgelsimulator bietet die Gelegenheit, selbst Tasten und Pedale zu bedienen und das sogenannte „Registrieren“ auszuprobieren. Inspiriert von Fotografien spektakulärer Orgelbauten können sogar Besucher*innen ihre ganz eigene Orgel mit Hilfe einer VR-Brille entwerfen.

Hauptkirche St. Jacobi, Hamburg © MKG

Gladiatorenkämpfe und Hofzeremoniell

Für den Friseursalon seines Vaters im antiken Alexandria erfand der Grieche Ktesibios vor über 2000 Jahren einen auf- und abfahrbaren Spiegel. Technischer Clou: die Druckpumpe. Diese geniale Erfindung ist die Voraussetzung für den Bau eines Instruments namens organon hydraulikon, das Töne hervorbringt. Wie dieses hydraulische Pumpwerk funktionierte, zeigt in der Ausstellung der Nachbau einer antiken Wasserorgel („Hydraulis“) aus dem 3. Jahrhundert. Die Orgeln jener Zeit waren mit einer Höhe von bis zu zwei Metern noch vergleichsweise klein und transportierbar. Historische Quellen und archäologische Funde zu Orgeln aus dem Altertum belegen die große Popularität des Instruments. Während im antiken Griechenland vor allem musikalische Orgelwettbewerbe stattfanden, diente die Orgel in der römischen Antike eher zur musikalischen Umrahmung von Sportveranstaltungen – wie den berühmten Gladiatorenkämpfen – und erklang in den Villen wohlhabender Römer*innen bei gesellschaftlichen Empfängen und Gastmahlen. Nach dem Untergang des römischen Reiches im 5. Jahrhundert blieb das Wissen über den Orgelbau im Byzantinischen Kaiserreich erhalten. Dort begleiteten Instrumente wie die Doppelorgel, deren Nachbau in der Ausstellung zu sehen ist, öffentliche Veranstaltungen wie Pferderennen und wurden beim Hofzeremoniell gespielt.

Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig, Markus Brosi

Einzug in die Kathedralen

Erst im Mittelalter hielten Orgeln durch geistliche Gelehrte Einzug in christliche Kathedralen, wo man sie zur musikalischen Ausgestaltung des liturgischen Programms einsetzte. Bei den immer noch relativ kleinen, beweglichen Orgeln dieser Zeit handelte es sich um transportfähige Standinstrumente, sogenannte ‚Positive‘ oder noch kleinere ‚Portative‘, die beim Spielen auf den Knien gehalten oder mit einem Band über die Schulter gehängt wurden. Wie so ein Portativ ausgesehen haben könnte, zeigt die Ausstellung anhand des Nachbaus eines „Portativ Organetto“ nach der Konstruktionsvorlage des Universalgelehrten Arnault von Zwolle (um 1400–1460). Der niederländische Orgelbauer Winold van der Putten orientierte sich bei der Rekonstruktion auch an Darstellungen auf Gemälden flämischer Meister wie Jan Van Eyck (1390–1441) oder Hans Memling (1433–1494). Die Pfeifen mittelalterlicher Orgeln hatten in der Regel denselben Durchmesser. Mit welchen Gegenständen diese damals mitunter vermessen wurden, macht eine weitere rekonstruierte Orgel mit sogenannter Taubenei-Mensur in der Ausstellung deutlich.

Foto: Georg Ott


Statussymbol Orgel

Großangelegte Orgelbauprojekte dienten im Barock der Demonstration von Reichtum und Macht, auch innerhalb der Kirche. Es entstanden immer imposantere und prächtigere Instrumente. In Europa bildeten sich jetzt regionale Baustile heraus. Neben den monumentalen Kirchenorgeln verbreiteten sich auch die kleineren Orgeltypen weiter. Sie wurden vom Adel und dem Bürgertum als repräsentative Hausinstrumente geschätzt. Davon zeugen eine ausgestellte Prozessionsorgel, die zu den wertvollsten erhaltenen Trage-Orgeln des italienischen Barock gehört, und eine Kabinettorgel aus der Werkstatt von Johannes Stephanus Strümphler (1736–1807) in Amsterdam. Ein echter Blickfang aus der Zeit des Rokoko ist das mit vergoldeten Schnitzereien versehene Orgelpositiv des böhmischen Instrumentenmachers Johann Rusch (1728–1791). Seltene originale historische Quellen dokumentieren die Entwicklung des Orgelbaus in dieser Zeit. Zu sehen sind eines von weltweit zwei erhaltenen Exemplaren des „Spiegel der Orgelmacher und Organisten“ von Arnolt Schlick (vor 1460–nach 1521) von 1511, die barocke Instrumentenkunde „Syntagma musicum“ von Michael Praetorius (1571–1621), das umfassende musiktheoretische Werk „Musurgia universalis“ des Universalgelehrten Athanasius Kircher (1602–1680) sowie das mit aufwendigen Stichen illustrierte orgelbauerische Standardwerk „L'Art du facteur d'orgues“ von Dom François Bedos de Celles (1709–1779) aus dem 18. Jahrhundert.

Foto: Georg Ott
Arp Schnitger und der norddeutsche Orgelbau

Hamburg entwickelte sich in dieser Zeit zu einer der bedeutendsten Orgelmetropolen Europas. Die vermögende Kaufmannschaft beauftragte die besten Orgelbauer und gönnte sich wahre Luxusorgeln. Der Orgelbauer Arp Schnitger markierte mit seinen ausgereiften, klangmächtigen Instrumenten den Höhepunkt der barocken norddeutschen Orgelbautradition. Seine Werkstatt baute insgesamt 170 Orgeln, von denen heute noch 47 erhalten sind. Seine 1687 fertig gestellte Orgel der Hamburger St. Nikolai-Kirche, die beim Stadtbrand 1842 zerstört wurde, war bei ihrer Fertigstellung mit 67 Registern und über 4000 Pfeifen die größte Orgel der Welt und machte Schnitger überregional bekannt. Heute ist die 1693 errichtete, mehrmals restaurierte Orgel in der Hamburger Hauptkirche St. Jacobi mit 43 Registern die größte klingende Barockorgel des norddeutschen Typs. Ein früherer Spieltisch, dessen Registerzüge die geschnitzten Porträts bekannter Orgelfreund*innen aus der Zeit zieren, erzählt einen Teil ihrer bewegten Geschichte.

Foto: RGZM, Rene Müller

Die „deutsche Orgelbewegung“ um Hans Jenny Jahnn

Nachdem sich bereits Albert Schweitzer (1875–1965), der ausgebildeter Organist war, vor dem Ersten Weltkrieg für eine Neuorientierung im Orgelbau eingesetzt hatte, wurde Hamburg in den 1920er Jahren zum Zentrum einer später als „deutsche Orgelbewegung“ bezeichneten Reformbestrebens. Kopf der Bewegung war der Hamburger Schriftsteller Hans Henny Jahnn (1894–1959), der selbst auch mehrere Orgeln entwarf und sich erfolgreich für den Erhalt der Schnitger-Orgel in der Hamburger St. Jacobi-Kirche einsetzte. Diese Barock-Orgel mit ihrem „ehrlichen“, hellen Klang war für Jahnn ein Gegenentwurf zum damals vorherrschenden „symphonischen“ Orgeltypus, dessen romantischen Klang er als zu überladen, dunkel und opulent empfand. Ein eigens für die Ausstellung produzierter Film lässt die von Jahnn entworfene Orgel aus der Winterhuder Heinrich-Hertz-Schule im MKG erklingen.

© Hauptkirche St. Jacobi, Hamburg/Foto: MKG

Faszination Orgeldesign

Bis heute hat die Orgel nichts von ihrer Faszination eingebüßt, weltweit entwerfen Orgelbauer*innen, Architekt*innen und Designer*innen immer wieder spektakuläre Instrumente. Eine Fotowand in der Ausstellung präsentiert ausgewählte Orgelbauten aus Geschichte und Gegenwart, die die enge Beziehung des Orgelbauhandwerks zu den Disziplinen Design und Architektur veranschaulichen. Prominentestes Beispiel dafür ist wohl die aufregende Gestaltung des Stararchitekten Frank Gehry (*1929) für die 2004 fertiggestellte Orgel der Walt Disney Concert Hall in Los Angeles/USA. Ob traditionell oder futuristisch – die unterschiedlichen Konstruktionsweisen dienen auch der Inspiration der Besucher*innen, die sich mithilfe einer VR-Brille selbst als Orgelbauer*innen versuchen können. Die Tatsache, dass Orgeln fast immer Unikate sind, die für eine ganz bestimmten Raum als Teil einer Architektur konzipiert sind, setzt den Orgelbauermeister*innen der Gegenwart (fast) keine Grenzen. Das beweisen eindrucksvoll spektakuläre Orgelbauten der jüngeren Vergangenheit, wie die mit rund 5000 Pfeifen ausgestatteten Orgel der 2016 eröffneten Elbphilharmonie, die die Gäste in einer medialen Präsentation rund um das faszinierende Instrument in Hamburgs berühmtesten Konzerthaus erkunden können.

Arp Schnitger (1648-1719), Entwurfszeichnung einer Orgel für die Reformierte Kirche in Altona, um 1686, aquarellierte Federzeichnung, Staatsarchiv Hamburg, Foto: Staatsarchiv Hamburg

Leihgeber*innen: Catalina Vicens, Basel | Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz, Berlin | Johannes Klais Orgelbau GmbH & Co. KG, Bonn | Marienbibliothek Halle, Halle an der Saale | Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg | Elb-philharmonie Hamburg | Hans Henny Jahnn Verein e. V., Hamburg | Hauptkirche St. Jacobi Hamburg | Orgelstadt Hamburg e. V. | Römerkastell Saalburg, Bad Homburg | Georg Ott, Kirchensittenbach | Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig | Römisch-Germanisches Zentralmuseum, Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie, Mainz | Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland | Aug. Laukhuff GmbH & Co. KG, Weikersheim | Winold van der Putten, Winschoten



Die Ausstellung ist eine Kooperation des MKG mit der Hochschule für Musik und Theater Hamburg in Zusammenarbeit mit Orgelstadt Hamburg e. V. und dem Musikfest Bremen. Unterstützt wird das Projekt außerdem durch die enge Zusammenarbeit mit Rudolf von Beckerath Orgelbau, Hamburg, Johannes Klais Orgelbau GmbH & Co. KG, Bonn, der MultiMediaKontor Hamburg GmbH sowie der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland.


LebensArt in Eutin


LebensArt trifft Natur und Kultur in Eutin


Ihr wisst, dass ich ein Liebhaber von Lifestyle-Ausstellungen im Norden bin. Im Juli können sich Besucher jetzt zum dritten Mal auf die bundesweit beliebte Ausstellungsserie LebensArt freuen! Vom 19. bis zum 21. Juli findet diese Messe in zauberhafter Atmosphäre auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände in Eutin statt, dem historischen Bauhofareal und dem Küchengarten.   
Bei der Messe für Garten, Wohnen und Lifestyle gilt es, die schönen Dinge des Lebens zu genießen und sich neue Anregungen und Ideen in entspannter Atmosphäre zu holen. Drei Tage lang präsentieren 100 namhafte Aussteller aus der Region, aus Deutschland und dem nahen Ausland Bewährtes, Klassisches, Extravagantes und die Vielfalt neuester Trends. Dabei bietet die zauberhafte Atmosphäre der Eutiner Altstadt, das imposante Schloss am See, das historische Bauhofareal mit der Opernscheune und den Torhäusern sowie das großzügige Freigelände im historischen Küchengarten die ideale Kulisse für die liebevoll ausgesuchten und in cremeweißen Pagoden dargebotenen Schätze der Aussteller.

Freunde des gehobenen Lebensstils werden auf der LebensArt in den Bereichen Wohnkultur, Kunsthandwerk sowie Mode und Schmuck schnell fündig. Ein breites Feld gilt natürlich passend zur Jahreszeit dem Thema Garten mit Dekorationen und Kaminen sowie raffinierter Gartenbeleuchtung und Pflanzen. Auch kulinarische Köstlichkeiten aus nah und fern warten darauf, entdeckt und probiert zu werden.
Neben den breit gefächerten Angeboten erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Musik, Fachvorträgen und Vorführungen. Auch in diesem Jahr wird wieder lecker in der Showküche direkt im historischen Küchengarten gekocht. Der Eutiner DEHOGA-Chef Harry Heinsen lässt sich gern in den Topf gucken und verrät vor Ort Tipps und Rezepte.
 

Neu in diesem Jahr: Auf rund 1000 m² präsentiert die Messe im Küchengarten die Sonderschau „TierArt – Alles für Hund und Katz“. 15 AusstellerInnen bieten hier alles, von handgefertigten Hundeaccessoires über edle Katzenkratzbäume bis hin zu gesunder Tiernahrung. Bei Tier-Fotografin Lea Heldt können sich Tierfreunde gemeinsam mit ihrem Liebling fotografieren lassen, Ulrike Lutterbeck hält Haustiere im Bild auf Leinwand fest. Außerdem finden auf der Aktionsfläche verschiedene Vorführungen aus dem Bereich Hundesport und Freizeit statt.
Ebenso ein Novum bei der diesjährigen LebensArt ist die Sonderschau "Nostalgie trifft auf Moderne“. Dabei bekommen die Besucher die Möglichkeit, aufwendig restaurierte Oldtimer von Clubs und Vereinen aus Lübeck und der Umgebung zu bestaunen. Die Show mit Classic-Cars aus vergangenen Automobilzeiten findet im Eingangsbereich des historischen Bauhofareals statt.

Die LebensArt ist am Freitag von 10 bis 19 Uhr, am Samstag und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 5 Euro (online 3 Euro), Kinder und Jugendliche bis einschließlich 16 Jahre haben freien Eintritt. Umfassende Informationen und Impressionen sind im Internet unter www.lebensart-messe.de/LebensArt-Eutin.html zu finden.

Samstag, 22. Juni 2019

JazzBaltica

JazzBaltica am Timmendorfer Strand

© Kolja Schulze-Rohr SHMF

"Gibt es etwas Schöneres, als an einem Wochenende direkt am Meer und mit guten Freunden alle Farben des Jazz zu feiern?", so Nils Landgren, künstlerischer Leiter von JazzBaltica.


Ich freue mich auf eine Veranstaltung der besonderen Art: Die JazzBaltica findet noch bis zum 23. Juni 2019 zum zweiten Mal auf dem Gelände rund um den Strandpark am Timmendorfer Strand statt. 17.000 Jazzfreunde besuchten 2018 den Auftakt von JazzBaltica am neuen  Spielort in Timmendorfer Strand und erlebten die Symbiose von Jazz und Meer in neuer Intensität. Bei der 29. Ausgabe von JazzBaltica treffen in diesem Jahr Stars und Nachwuchstalente aus dem Ostseeraum auf internationale Jazzgrößen. Mit dabei sind unter anderem Thomas Quasthoff, Nils Wülker, Jakob Bro und Palle Mikkelborg, Katja Riemann, Fred Wesley, Matthias Eick, Marilyn Mazur, Bugge Wesseltoft, Dan Berglund und Magnus Öström sowie das Orchestra Baobab aus dem Senegal. 
 
© Funkhaus

Neben den Konzerten auf der MainStage im Festsaal des Maritim Seehotel erwarten die Besucher 31 kostenfreie Veranstaltungen im OpenAir-Bereich
rund um den Strandpark.

Mathias Eick © Joachym Ettel

Direkt am Strand treten Künstler in der Reihe @the beach auf. Ein paar Schritte weiter liegt die Rotunde der Trinkkurhalle, die zum Jazz-Café wird. Hier finden neben Konzerten außerdem Talks mit Festivalmusikern statt. Eine Open Air-Bühne schließt sich an das Gebäude an und bietet Musikern aus der Region sowie Nachwuchskünstlern ein Podium. Ringsherum und angrenzend an die Promenade liegt der Strandpark, der unter hohen Bäumen Platz für Picknicks und Spaziergänge bietet. 
© Hanse-Jazz-Quintett
Der JazzClub, in dem sich die Festivalkünstler am späten Abend zu lockeren Sessions zusammenfinden, ist in der 73Bar im Maritim Seehotel Timmendorfer Strand beheimatet. Im Hotel zu finden ist außerdem die MainStage – die Hauptbühne des Festivals.

Ich freue mich jedenfalls auf ausgewählte Programmpunkte an diesem Wochenende.

Das Programm der JazzBaltica findet Ihr hier:
https://jazzbaltica.de/jazzbaltica-2019--das-programm 

Sonntag, 9. Juni 2019

Park & Garden Gut Stockseehof

Park & Garden Country Fair auf Gut Stockseehof


Gestern habe ich die Lifestyle-Ausstellung "Park & Garden" auf Gut Stockseehof besucht - für mich die sehenswerteste Veranstaltung ihrer Art im Norden!

Weiße Pavillons, farbenfreudige Pflanzen und wunderschöne Blumenarrangements - alles eingebettet in den Park und die Gärten des Gutes Stockseehof: hier kann man flanieren und das ein oder andere Mitbringsel an den Ständen entdecken. Rund 200 Aussteller präsentieren, was Haus und Hof, Garten und Balkon schöner macht. Neben der großen Vielfalt an Gartenkunst und wunderschönem Interieur haben mich besonders die exquisite Auswahl von Rosen und Stauden begeistert!

In der separaten Ausstellung "Small Gardens" setzten Gärtner, Landschaftsbauer und -designer ihre unterschiedlichen Interpretationen verschiedener Themen "in natura" um und geben damit wertvolle Anregungen für die Gestaltung und Verschönerung des eigenen Gartens. Diese Ausstellung kann man noch bis Mitte September 2019 besuchen.
 
Auf der Lifestylemesse Park & Garden kann man gut und gern 2-3 Stunden verbringen. Für mich war es gestern ein wunderbarer Nachmittag mit vielen inspirierenden Ideen, wie man das eigene Heim, den Garten oder Balkon verschönern kann!
Die Park & Garden findet noch bis zum 10. Juni auf Gut Stockseehof statt.

Impressionen hier:



 

 
 
 


 
 








 

Samstag, 8. Juni 2019

Digital Kindergarten

200 Prozent Besucherplus: DIGITAL KINDERGARTEN 2019 mit noch mehr Entscheidern


  • Eindrucksvolles Line-up mit über 50 Top-Speakern und mehr als 60 Ausstellern 
  • Als Location-Partner verwandelte sich das Millerntor-Stadion für rund 3.000 Gäste in eine Mischung aus Testlabor und Kongress mit Festival-Atmosphäre
  • Der Digital Kindergarten 2020 soll noch größer und vielfältiger werden
 
Der inspirierende Mix aus Testlabor und Kongress mit Festival-Atmosphäre zog beim diesjährigen DIGITAL KINDERGARTEN rund 3.000 Entscheider aus allen Branchen, Tech-Interessierte, Influencer und Journalisten in das Hamburger Millerntor-Stadion. In einer der stimmungsvollsten Arenen des deutschen Fußballs erlebten die neugierigen Gäste Gadgets, Innovationen und neue Technologien an diversen Experimentierinseln und sie erfuhren von Top-Speakern, inwiefern innovative Technologien das Business in der heutigen Zeit weiterbringen können. 
Cathy Hummels

An den 60 Tech-Spielecken konnten die Teilnehmer unter anderem einen einzigartigen Gadget Garden mit VR-Kickertischen, smarte Kletterwände sowie dreizehn großartige Workshops zur Wissensvertiefung und inspirierende Technologien in entspannter Atmosphäre anfassen, ausprobieren und erleben. Die insgesamt rund 4.000 Quadratmeter große Fläche bot exklusiven Raum, offen Fragen zu Themen zu stellen, die für manch andere längst auf der Hand liegen. 


Zu den Highlights unter den Ausstellern gehörten BYTON, Samsung, Bosch, thyssenkrupp und viele mehr. Auch auf Twitter war der DIGITAL KINDERGARTEN am Donnerstag mehrere Stunden Top 1 Trending Topic: #DK2019. Auf den insgesamt drei Bühnen präsentierten 50 Top-Speaker wie Nico Rosberg, Marcell Jansen, Lars Klingbeil und Unternehmerin Tijen Onaran Denkanstöße, inwiefern innovative Technologien das Business in der heutigen Zeit weiterbringen können. „Ich finde der DIGITAL KINDERGARTEN ist der ideale Ort, an dem spannende und tolle Menschen und Gestalter der Branche zusammenkommen. Vor allem ist es ein hierarchiefreier Raum – die Position ist nicht entscheidend, sondern der Inhalt steht im Vordergrund!“, so Tijen Onaran, Unternehmerin und Gründerin des Netzwerks Global Digital Women. 
Nico Rosberg sprach beim DIGITAL KINDERGARTEN über seine Zukunftsinvestitionen. „Auf meiner neuen digitalen Reise möchte ich Gutes tun und Menschen für nachhaltige Innovationen begeistern“, so der Ex-Formel-1-Weltmeister. Panel-Diskussionen ergänzten das Programm der Impulsvorträge. Wer nicht dabei sein konnte, kann den Livestream im Nachhinein noch auf dem YouTube-Kanal sehen. „Der tosende Applaus auf den oft bis zum Anschlag gefüllten Tribünen des Stadions und begeisterte Stimmen in den Spielecken des Messebereichs belegen, dass es einen großen Bedarf daran gibt, neueste Technologien unmittelbar auszuprobieren und so besser zu verstehen. Auch im nächsten Jahr freuen wir uns darauf, diesen wachsenden Bedarf mit weiteren und vielfältigeren Innovationen und Technologien beim DIGITAL KINDERGARTEN 2020 zu decken“, so Geschäftsführerin Jessica Steffenhagen.

Ein weiteres Highlight war die große After-Show-Party – auf die Gäste warteten als Special Acts MC FITTI sowie Fünf Sterne deluxe und DJ Direction. Als Partner waren Deloitte Digital, OTTO, o2, INDEED Innovation, news aktuell, Scanblue, Salesforce, MOIA, das Sparkassen-Finanzportal und der FC St. Pauli als Location-Partner mit an Board. Medienpartner waren die Business Punk, HORIZONT, BASIC thinking, ddp, emotion, Hamburg Startups, Hamburg in 20 Sekunden powered by Hamburg 1 und die Netzpiloten. Das war der DIGITAL KINDERGARTEN 2019: - Bildergalerie des Tages - Making-of-Film des Events Für weitere Pressematerialien oder Anmeldungen für das nächste Jahr bitte bei folgendem Pressekontakt melden.

Über den DIGITAL KINDERGARTEN:
Ob KI, VR, AR, Internet of Things, Marketing und Kommunikation, Smarthome oder Robotics – beim DIGITAL KINDERGARTEN geht es um die Entdeckung neuer digitaler Trends und Technologien sowie um die Vermittlung zukunftsweisender Insights im Bereich Marketing und Kommunikation. Experimentieren, anfassen, entdecken – auf der Gadget-Spielwiese die neuesten Technologien ausprobieren! Top-Speaker! Networking at its best! Immer mit dabei: die wichtigsten Marketing-, Digital-, und Kommunikationsentscheider, Influencer und Journalisten.



Bereits im Sommer 2018 lockte der DIGITAL KINDERGARTEN mehr als 1.000 Besucher in die Eventlocation Hühnerposten: https://youtu.be/HrzgClpeLkU.

#DK2019 – Videos und Infos gibt es im Netz.
Facebook: https://www.facebook.com/digitalkindergarten/
Twitter: https://twitter.com/digitalkndrgrtn
Instagram: https://www.instagram.com/digitalkindergarten/
YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCjkE73T7LUJlwQP41HeuTvg

Freitag, 7. Juni 2019

45. Hamburger Ballett-Tage

All Our Yesterdays © Kiran West
Die 45. Hamburger Ballett-Tage werden am 16. Juni 2019 mit der Uraufführung des Ballettabends „Shakespeare – Sonette“ eingeläutet: John Neumeier vertraut damit drei aufstrebenden Choreografen aus den Reihen seiner Compagnie, Marc Jubete, Aleix Martínez und Edvin Revazov, die künstlerische Gestaltung der Sommerpremiere an. Die drei Choreografen entwickeln aus ihren jeweils eigenen Perspektiven auf Shakespeares Sonette einen durchgehenden Ballettabend zu Musik von David Lang, Claudio Monteverdi, Henry Purcell, Jordi Savall u. a. Das Publikum darf gespannt sein auf einen "jungen", unkonventionellen Zugang zu den mehr als 400 Jahre alten Dichtungen des englischen Dramatikers.
Anna Karenina © Kiran West
Die Festtage bieten zudem die Möglichkeit, Stücke aus dem Repertoire der zu Ende gehenden Saison erneut zu erleben. Die Winterpremiere von „Brahms/Balanchine" am 29. Juni 2019 ist zweifellos eines der Highlights des diesjährigen Festivals. Der kontrastreiche Ballettabend vereint die intimen, durch ein Klavierduo und ein Gesangsquartett begleiteten "Liebeslieder Walzer" und das mitreißende "Brahms-Schoenberg Quartet" − zwei Choreografien von George Balanchine zu Musik von Johannes Brahms, die das facettenreiche Schaffen des legendären New Yorker Ballettchefs eindrucksvoll zum Ausdruck bringen. Einen weiteren Höhepunkt bildet am 20. Juni 2019 das kürzlich wiederaufgenommene "All Our Yesterdays", John Neumeiers spannungsreiche Kombination von Gustav Mahlers "Soldatenlieder" / "Des Knaben Wunderhorn" und "Fünfte Sinfonie". Ebenfalls ein Muss ist die vorerst letzte Vorstellung von Rudolf Nurejews fulminantem "Don Quixote" am 27. Juni 2019, laut John Neumeier, "die überzeugendste Version des Balletts, die zugleich die Qualität des Hamburg Ballett effektvoll zur Geltung bringt."
Don Quixote © Kiran West
Don Quixote © Kiran West
Das zweitägige Gastspiel des Het Nationale Ballet ist ein weiterer Höhepunkt der diesjährigen Hamburger Ballett-Tage. Am 25. und 26. Juni 2019 zeigt das berühmte Tanzensemble aus Amsterdam vier Werke seines weltweit gefeierten Hauschoreografen Hans van Manen: Die 2005 uraufgeführten "Frank Bridge Variations" sind eine emotional kontrastreiche Ballettinterpretation der Orchestervariationen des jungen Benjamin Britten. "Symphonies of the Netherlands" zur Musik des holländischen Komponisten Louis Andriessen wurde 1987 für die Eröffnungsfeierlichkeiten von Amsterdam als Kulturhauptstadt Europas kreiert. Die kammerspielartigen "Sarcasmen" schuf Hans van Manen 1981 zu Sergej Prokofjews Klavierminiaturen als spannungsvollen Pas de deux für Clint Farha und Rachel Beaujean, die seit 2017 Stellvertretende Künstlerische Leiterin der Compagnie ist und das Stück für dieses Gastspiel einstudiert. "5 Tangos" entstanden 1977 zur Musik von Astor Piazzolla und gehören zu den erfolgreichsten Balletten des niederländischen Choreografen.
Shakespeare - Sonette © Kiran West
Die Nijinsky-Gala XLV unter dem Titel "Song and Dance" bildet am 30. Juni 2019 den krönenden Abschluss des Festivals und der Spielzeit in Hamburg. Die Nijinsky-Gala XLV ist ausverkauft.

Zum festlichen Saisonausklang veranstaltet das Hamburg Ballett seit 1975 die Hamburger Ballett-Tage. Das zweiwöchige Ballettfestival eröffnet traditionell mit einer Premiere, präsentiert das Gastspiel einer renommierten Tanzcompagnie und bietet einen Streifzug durch das Repertoire der Spielzeit. Den feierlichen Schlusspunkt der Festtage bildet die thematisch variierende Nijinsky-Gala, die John Neumeier mit Tänzern des Hamburg Ballett und internationalen Star-Gästen persönlich gestaltet und live moderiert.


45. Hamburger Ballett-Tage

16. Juni, 18.00 Uhr: Shakespeare − Sonette | Uraufführung
17. Juni, 19.30 Uhr: Bernstein Dances
18. Juni, 19.30 Uhr: Shakespeare − Sonette
19. Juni, 19.00 Uhr: Anna Karenina
20. Juni, 19.30 Uhr: All Our Yesterdays
21. Juni, 19.30 Uhr: Nijinsky
22. Juni, 19.30 Uhr: Beethoven-Projekt
23. Juni, 19.30 Uhr: Orphée et Eurydice
25. Juni, 19.30 Uhr: Gastspiel Het Nationale Ballet
26. Juni, 19.30 Uhr: Gastspiel Het Nationale Ballet
27. Juni, 19.30 Uhr: Don Quixote
28. Juni, 19.30 Uhr: Shakespeare − Sonette
29. Juni, 20.00 Uhr: Brahms/Balanchine
30. Juni, 18.00 Uhr: Nijinsky-Gala XLV

Karten gibt es hier: