Montag, 25. Februar 2013

Social Media: Rechtliche Aspekte


Social Media Week 18. – 22. Februar 2013 in Hamburg

Recht:
Do’s and Don’ts beim Social Media-Marketing

Während der Social Media Week habe ich in der vergangenen Woche einen interessanten Vortrag besucht: Dr. Petra Hansmersmann, Rechtsanwältin in der Hamburger Kanzlei Unverzagt von Have, referierte über rechtliche Aspekte im Social Media-Marketing. Hier eine Zusammenfassung ihrer Präsentation, die alle interessieren könnte, die sich mit Social Media beschäftigen beziehungsweise in diesem Bereich tätig sind:

Impressumspflicht (nach § TMG / § 55 RStV)

  • Ein Impressum ist erforderlich bei (auch) geschäftlich genutzten Facebook-Seiten
  • Ein direkter Link auf das Impressum der eigenen Website ist ausreichend
  • Aber: Ein Link im Menüfeld „Info“ sei nach aktueller Rechtsprechung nicht „leicht erkennbar“
  • Impressumspflicht gilt auch für persönliche Facebook-Profile, die z.B. von Selbstständigen/Freiberuflern zur Eigendarstellung genutzt werden.
  • Bestimmte Pflichtangaben müssen leicht erkennbar (wie „Impressum“, „Kontakt“, „Über mich“), unmittelbar erreichbar („2-Klick-Regelung“), und ständig verfügbar sein
  • Die Angaben umfassen unter anderem: (Firmen-)Namen, Postanschrift (Postfach nicht ausreichend!), Telefon, E-Mail-Adresse, Vertretungsberechtigter, Registernummer etc.
  • Bei journalistisch-redaktionell gestalteten Angeboten muss ein Verantwortlicher mit Namen und Anschrift genannt werden.
  • Eine Impressumspflicht gilt ebenfalls für ähnliche Plattformen und Dienste, wie z.B. Google+, YouTube etc.
  • Achtung: Mitbewerber könnenein fehlendes beziehungsweise unvollständiges Impressum kostenpflichtig abmahnen. Einem aktuellen Urteil zufolge ist auch eine Massenabmahnung (mehr als 180 Abmahnungen) nicht rechtsmissbräuchlich sondern zulässig.
Wettbewerbsrecht: „Gekaufte Bewertungen“

Aus den Bewertungs-Regelungen auf Bewertungsplattformen geht hervor, dass
„gekaufte“  Bewertungen nicht zulässig sind:

§ 4 Nr. 3 UWG: Verbot der Verschleierung des Werbecharakters von geschäftlichen Handlungen.

§ 8 Abs. 2 UWG: Auch wenn der Verstoß in einem Unternehmen durch einen Mitarbeiter begangen wurde, haftet das Unternehmen auf Unterlassung und Beseitigung (selbst dann, wenn der Mitarbeiter ohne Wissen des Unternehmens gehandelt hat).

Gewinnspiele

Bei Gewinnspielen sind klare und eindeutige Teilnahmebestimmungen erforderlich
(§ 4 Nr. 5 UWG), unter anderem:

  • Wer darf teilnehmen?
  • Welche Gewinne werden ausgelobt?
  • Wie erfolgt die Teilnahme?
  • Gegebenenfalls Kosten der Teilnahme aufführen

Außerdem müssen die User rechtzeitig über die Teilnahmebedingungen informiert werden!

Facebook Promotion Guidelines

Facebook hat eigene Promotion Guidelines, die unter anderem folgendes Punkte regeln:

  • Gewinnspiele müssen auf eigenem Server ablaufen und über eine App eingebunden werden (Gewinnspiele dürfen nicht auf der Pinnwand veranstaltet werden!)

  • Ein Gewinnspiel darf keine Facebook-Funktionen nutzen:

    - unzulässig ist zum Beispiel, wenn User einen Beitrag liken, kommentieren
      etc. beziehungsweise einen eigenen Beitrag bei Freunden posten müssen
    - es darf keine Gewinnbenachrichtigung über Facebook erfolgen
    - die Teilnahme darf auf Fans beschränkt sein, aber Fan werden darf nicht
      automatisch zur Teilnahme führen. Die Verknüpfung einer Gewinnspiel-
      teilnahme mit Klicken des „Like“-Buttons ist zulässig.

  • Der Facebook-Disclaimer muss übernommen werden.

Haftung für fremde Inhalte

Grundsätzlich haftet jeder für seine eigenen Inhalte.

Ausnahmen:

Ø  Haftung beim „zu eigen machen“ von Inhalten, zum Beispiel bei wirtschaftlicher Verwertung, redaktioneller Zusammenstellung, beim Versehen der Inhalte mit dem eigenen Logo.

Ø  Haftung als „Störer“ für Inhalte Dritter, wenn an der Rechtsverletzung mitgewirkt wird und zumutbare Prüfungspflichten verletzt wurden.

Ø  Haftung jedenfalls ab Kenntnis von Inhalt und Rechtswidrigkeit. Hier ist ein sofortiges Entfernen erforderlich, aber es besteht keine Verpflichtung zur aktiven Suche. Ohne vorherige Kenntnis besteht auch keine Verpflichtung, die Anwaltskosten zu zahlen.

Haftung für fremde Links

Grundsätzlich besteht keine Haftung für fremde Links.

Ausnahmen: Es besteht doch Haftung…

Ø  bei Kenntnis von Rechtswidrigkeit

Ø  wenn der Linksetzer sich die verlinkten Inhalte zu eigen macht, zum Beispiel wenn der Kontext der Linksetzung die Rechtsverletzung verstärkt (gegebenenfalls ist sogar eine Distanzierung erforderlich bei besonders erheblichen Rechtsverletzungen wie z.B. üble Nachrede, Gewaltverherrlichung etc.)

Nach einem Beschluss des LG Frankfurt vom 20.4.2010 haftet ein Twitter-Nutzer für einen Link zu einer fremden Webseite, wenn sich dort falsche Behauptungen über ein Unternehmen finden.

Urheberrecht

  • Urheberrechtlich geschützte Inhalte dürfen nur mit Einwilligung des Urhebers vervielfältigt oder öffentlich zugänglich gemacht werden

  • Haftung beim Teilen von Inhalten (zum Beispiel beim Kopieren von Inhalten. Unklar hingegen ist die Haftung bei „Embedded Content“, zum Beispiel bei der Einbindung von YouTube-Videos. Hier gibt es voneinander abweichende Gerichts-Urteile!)

  • Problem: Stockarchiv-Fotos:
    - Archive erlauben keine Unterlizenzen
    - Aber: Facebook lässt sich Nutzungsrechte einräumen!

Allgemeines Persönlichkeitsrecht, Art. 2 I, 1 I GG

ü  Schutz vor
- unwahren Tatsachenbehauptungen
- herabwürdigenden Äußerungen

ü  Grenze: Meinungsfreiheit schützt wahre Tatsachenbehauptungen und rechtmäßige Werturteile:
- Unterscheidung zwischen Tatsachenbehauptung und Meinungsäußerung
- Grenze: zulässige Meinungsäußerung / unzulässige Schmähkritik

ü  Vorgehen gegen rechtswidrige Äußerungen:

- gegen Äußerer: Unterlassungs- und Beseitigungsanspruch, gegebenenfalls
  Schadensersatzanspruch

- gegen Seitenbetreiber: Information über die Rechtsverletzung;
   Aufforderung zur Löschung

ü  Recht am eigenen Bild:

-  grundsätzlich dürfen Bildnisse nur mit Einwilligung des Abgebildeten
   verbreitet werden
- Ausnahmen: Zeitgeschichte, bloßes „Beiwerk“, Versammlungen etc.


Social Plugins / Facebook Fanpages

v  Durch den Facebook „Like“-Button werden durch das Plugin personenbezogene Daten über die Webseiten-Besucher erhoben, an Facebook übermittelt und gegebenenfalls mit dem Facebook-Account des Besuchers verknüpft

v  Selbst dann, wenn man den Button nicht anklickt, sondern nur auf die Seite surft, die das Plugin benutzt

v  Facebook Insight = Reichweitenanalyse und Bereitstellung von detaillierten Statistikinformationen für

- Betreiber von Fanpages
- Webseitenbetreiber, die Social Plugins eingebunden haben.

v  Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz (ULD) Schleswig-Holstein:

- Aufforderung an alle Unternehmen in Schleswig-Holstein, ihre Seiten bei
  Facebook sowie die auf ihren Webseiten eingebundenen Plugins zu ent-
  fernen

- Angebote würden gegen Datenschutzrecht verstoßen, da eine  umfassende
  Weitergabe von Daten in die USA erfolge, die ein Tracking der Nutzer er-
  mögliche

- Zudem keine ausreichende Information der Nutzer

- Androhung von Untersagungsverfügungen sowie Bußgeldern

ULD hat Untersagungsverfügungen gegen mehrere Unternehmen ausgesprochen. Gegen diese Bescheide sind derzeit mehrere Anfechtungsklagen vor dem Verwaltungsgericht Schleswig anhängig.

v  Düsseldorfer Kreis, Beschluss vom 8.12.2011: Einbindung von Social Plugins derzeit unzulässig.

v  Der Verstoß gegen die Hinweispflicht begründet eine Ordnungswidrigkeit und kann mit Bußgeld geahndet werden.

Die Ausführungen basieren auf dem Vortrag von Frau Dr. Petra Hansmersmann, LL.M. (New York), Rechtsanwältin der Kanzlei Unverzagt von Have. Für alle, die fundierten Rat in Sachen Social Media Recht benötigen, hier ihre Kontaktdaten:

Dr. Petra Hansmersmann
Unverzagt von Have
Rothenbaumchaussee 43
20148 Hamburg
twitter.com/phansmersmann


Mittwoch, 20. Februar 2013

Content is King!



Social Media Week 18. – 22. Februar 2013 in Hamburg


Content is King!
Aber woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Am 19. Februar referierte Wilko Steinhagen, Crowdmedia, anlässlich der Social Media Week über das Thema „Content“. Hier ein kurzer Abriss seines Vortrages:

Content is King! Dennoch haben viele nach wie vor Schwierigkeiten, guten Content  zu generieren. Wichtig ist, regelmäßig qualitativ hochwertigen, eigenen Content zu produzieren. Eine gute Planung ist dabei das A und O: Redaktionspläne – Jahres-, Monats- und Wochenpläne - sorgen für eine systematische Belegung und Umsetzung der zu besetzenden Themen und Inhalte. Diese müssen zuvor klar definiert werden.

Vom Push- zum Pull-Marketing

Durch guten Content hat heutzutage jedes Unternehmen die Chance, selbst zu einem „Leitmedium“ zu werden!  Schon heute setzen zahlreiche Firmen auf journalistische Inhalte statt auf reine „Produkt-Anpreiserei“. Ein Trend, der sich weiter fortsetzen und die Zukunft bestimmen wird: vom digitalen Push-Marketing hin zum Pull-Marketing lautet die Devise. Dabei ist der Mehrwehrt für die User immens wichtig – ganz nach dem Motto “Du hast ein Problem – wir haben die Lösung!“. Nicht umsonst haben beispielsweise Seiten mit integrierten Tutorials viele Likes!

Woher kommen die Inhalte?    

Oberstes Gebot: Zuhören! Die Beobachtung von branchenbezogenen Foren, Fachbeiträgen, Verbandsseiten, Mitbewerbern und sozialen Online-Netzwerken, auf denen sich Experten austauschen, ist die Basis dafür, eigenen guten Content zu erzeugen. Dazu gehört auch das Monitoring von Twitterlisten, Facebooklisten, Newslettern, Alerts etc..Jedes Unternehmen sollte dabei anstreben, die Themenführerschaft innerhalb seiner Branche zu erreichen. Das kann durch das Setzen und Besetzen von Themen erreicht werden. Eine Firma kann sich beispielsweise in Foren als kompetenter Ansprechpartner anbieten. Gerade hier kann man leicht erfahren, welche Probleme die Zielgruppe hat  - und schon kann das Unternehmen Lösungen anbieten. Auch die Verlinkung auf externe Artikel zeigt Seriosität.  Immer gilt jedoch: eine offene, ehrliche Kommunikation „auf Augenhöhe“  pflegen - damit kann jedes Unternehmen punkten!

Zu welchen Themen kann man posten?

Einige Beispiele:

  • Standort                                                                  
  • Zahlen und Fakten                                                               
  • Historie
  • Berufsbilder
  • Mitarbeiter-Events
  • „Gesichter“ des Unternehmens
  • Testimonials                                               
  • USPs & Vorteile
  • Studien
  • Besondere Anlässe (Tag des …)

    Zur Auflockerung empfehlen sich ebenfalls Postings zum Wetter, zu bestimmten Ereignissen (z. B. WM) oder einfach ein "Guten Morgen!" zum Tagesbeginn.
Ein kurzer Content-Faktencheck: Die 4 Cs

Content:         Was ist drin?

Context:         Wo kommt er her?

Code:             Metadaten, URLs, Hinweise auf Bildmanipulation

Contact:         Einfach mal nachfragen!


Quelle: www.crowdmedia.de

Dienstag, 19. Februar 2013

Social Media Week in Hamburg


Deutschland, das "Schland" der Ingenieure, muss ein Social Business werden - 10 Thesen für 2013 von Stefan Pfeiffer, http:// digitalnaiv.com

Heute habe ich mehrere Vorträge besucht, darunter die Veranstaltung "Von Social Media zum Social Business - wie man Web 2.0 im Unternehmen verankert" (@MHMK). Referent: Stefan Pfeiffer von IBM und Blogger digitalnaiv.com. Hier seine 10 Thesen und der gesamte Beitrag auf seinem Blog als Link:



  • Deutschland muss ein Social Business werden, um im globalen Wettbewerb erfolgreich zu sein. Dies gilt gerade auch für den deutschen Mittelstand.
  • Die Mitarbeiter gehören in das Zentrum eines Social Business. Sie sind entscheidender Produktivitäts- und Innovationsfaktor.
  • Die Unternehmensführung muss eine offene Vertrauenskultur fördern und wollen. Sie muss Social Business vorleben. Ein Social Business funktioniert nicht mit den Hierarchie- und Kontrollmustern von gestern.
  • Das gilt auch für die Gewerkschaften und Betriebsräte. Es ist gilt konstruktiv die Arbeitswelt zu gestalten und Chancen für die Mitarbeiter zu erkennen. Darauf sollte der Fokus der Gewerkschaften liegen. Crowd Sourcing, Home Office oder mobiles Arbeiten müssen sozial gestaltet werden. Zu verbieten sind sie nicht.
  • Es ist kein Meister vom Himmel gefallen. Die Mitarbeiter müssen ihren Social Business-Führerschein machen dürfen, mit Fahrstunden und Fahrlehrer in Theorie und Praxis.
  • Social Business braucht Zeit und Geduld. Man muss die Mitarbeiter sanft aus ihren E-Mail-Silos mit darin gebunkertem Sicherheits- oder Herrschaftswissen herausholen und sie geduldig von den Vorteilen des transparenten Teilens von Wissens und eines offenen Austauschs überzeugen.
  • Unternehmen sollen die Mitarbeiter fördern, die eine Affinität zu Social Media haben und sie zu Social Business Coaches machen, die ihre Kolleginnen und Kollegen fördern.
  • Es gilt, eine leistungsfähige, moderne Social Business-Plattform auszuwählen, die sich mit ihren Funktionen in die tägliche Arbeit integriert, die das Arbeiten im Büro und vor allem auch auf den vielfältigen mobilen Endgeräten unterstützt.
  • Mindestens so wichtig wie die Social Business-Plattform ist, dass der Lieferant auch tiefe Expertise in der Einführung von Social Software besitzt und die Einführung begleiten kann. Der Lieferant sollte am besten selbst ein Social Business sein, der vorlebt, was er verkauft.
  • Das intern gelebte Social Business ist die erste Stufe. In der nächsten Stufe kann und sollte Social Business in der Beziehung zu Kunden und Lieferanten praktiziert werden.
  • http://digitalnaiv.com/2013/01/31/de-deutschland-das-schland-der-ingenieure-muss-ein-social-business-werden-ein-pamphlet-mit-10-thesen-fur-2013/
  • Social Media Week Februar 2013



    Social Media Week 18. – 22. Februar 2013 in Hamburg

    Bereits bei ihrer Hamburg-Premiere im vergangenen Jahr war die Social Media Week ein Erfolg: 90 Veranstaltungen mit über 5.000 angemeldeten Teilnehmern standen auf dem Programm. Auch in diesem Jahr findet die Social Media Week wieder in Hamburg statt: Vom 18. bis zum 22. Februar 2013 treffen sich alle in der Hansestadt, die sich für die sozialen Medien von Twitter über Facebook bis hin zu Blogs, Google+ & Co. Interessieren.

    Während der Social Media Week werde ich ausgewählte Veranstaltungen für Euch besuchen und darüber in meinem Blog berichten.

    Social Media für Unternehmer/innen

    Hier folgt eine kurzer Leitfaden für alle, die sich als Einsteiger mit dem Thema Social Media für ihr Unternehmen beschäftigen. Diese Richtlinien basieren auf dem Vortrag von Ute Blindert, www.kumulus-perspektiven.de, der am 18. Februar 2013 in der MHMK – Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation stattfand.

    Wer Social Media Maßnahmen für sich beziehungsweise sein Unternehmen das erste Mal ins Auge fasst, sollte folgende Schritte beachten:

    1. Eigenmarketing mit Social Media - häufig werden dabei die folgenden
      ersten Reaktionen und Bedenken hervorgerufen:

      - Datenschutz – wie sicher ist er?
      - Privatsphäre – inwieweit ist sie geschützt
      - Social Media Maßnahmen kosten Zeit!
      - „Da gibt es so viel belangloses „Geschwätz“, das keinen interessiert“
      - „Ich verschenke doch nicht mein Wissen“

    2. Warum können Social Media Maßnahmen für mein Unternehmen
      sinnvoll sein?

      - Kunden, Aufträge generieren
      - Austausch mit Kunden fördern
      - Neue Bekanntschaften generieren, pflegen und Kontakt halten
      - Aktuelle Informationen erhalten und untereinander austauschen
      - Tipps für mein Unternehmen erhalten und anwenden

    3. Vorgehensweise:

      - Ziele und Zielgruppen definieren
      - Mehrwert für die Zielgruppen festlegen
      - Ansprache der Zielgruppe formulieren (emotional? fachlich? sachlich?)
      - Ressourcen im eigenen Unternehmen bestimmen
      - Die Basis – eine Website – muss vorhanden sein!
      - Soziale Online Netzwerke definieren, auf denen man präsent sein möchte
        und diese untereinander und mit der Homepage vernetzen

    4. Ziele definieren
      (diese sind abhängig von der Unternehmensform)

      -
      Expertenstatus aufbauen
      - Verkauf fördern
      - Dialog mit den Kunden aufbauen und pflegen
      - Vernetzung anstreben und forcieren

    5. Der Start

      - Die Website ist Basis für alle Maßnahmen
      - Entscheidung, welche Social Media Kanäle belegt werden sollen
      - Einrichtung dieser Kanäle
      - Kommunikationsstile festlegen und einhalten
      - Impressumspflicht auf allen Kanälen beachten
      - Bildrechte klären und alle anderen rechtlichen Aspekte beachten.
        Das Internet ist kein rechtsfreier Raum!

    6. Die Strategie

      - Jahres-Redaktionsplan erstellen (zum Beispiel für einen Blog)
      - Wochenplan mit festen Social Media Zeiten festlegen
      - Multiplikatoren suchen und einbinden
      - Erfolge messen und auswerten
      - Zukünftige Maßnahmen darauf abstimmen

    7. Die Praxis

      - Redaktionsplan  und Wochenplan einhalten und umsetzen
      - Recherche nach geeigneten Themen, verwandten Seiten,
        Personen mit Expertise auf  diesem Gebiet und Vernetzung anstreben
      - Blogparaden starten bzw. sich daran beteiligen
      - Online mit Offline verknüpfen
      - Klare Mehrwerte für die Zielgruppen schaffen
      - Kunden spezielle Angebote unterbreiten

      www.kumulus-perspektiven.de

    Sonntag, 17. Februar 2013

    Motivation

    "Es geschieht zu jeder Zeit etwas Unerwartetes; unter anderem ist auch deshalb das Leben so interessant!"

    Marie von Ebner-Eschenbach



    Freitag, 8. Februar 2013

    Lust auf Frühjahr/Sommer 2013?

    Schnee adé - Lust auf  Sommer!!!

    Auch wenn ich als Trendscout erst vor wenigen Tagen über die neuen Herbst/Winter-Fashion-Trends 2013/14 berichtet habe, so sehne ich doch den Frühling und Sommer 2013 herbei!! Geht es Euch genauso? Hier ein kleiner Ausblick auf das, was uns in der kommenden warmen Saison inspirieren wird (schaut dazu bitte auch gern noch einmal in meinen Blog-Eintrag vom August 2012 - da habe ich ausführlich über die Trends Frühjahr/Sommer 2013 berichtet!):


    Candy Shop oder Gelateriea? Sorbet oder Softeis? 

    Die neue Schuh- und Taschenmode ist ganz schön "süß". Erlaubt ist alles, was Spaß macht! Der Charme der 50- und 60er Jahre wird dabei mit einem Augenzwinkern interpretiert. Wem das zu bunt ist, der darf sich auf ein Comeback von Schwarz/Weiß-Kontrasten freuen! Nach so viel Leckereien ist Sport ein Muss! Kein Wunder also, dass die Designer Jogging- und Runningschuhe zum modischen Must-have der Saison erklären. "Druckreif" heißt das Motto, wenn Schuhe und Taschen zu wandelnden Obst- und Blumengärten avancieren. Ob allover oder als Fashion-Statement auf Innensohle, Absatz oder Keil  - die fantasievollen Drucke versprühen Individualität! Metallics verleihen Ballerinas, Loafern und Sandaletten Strahlkraft und verführerischen Glanz! Alles läuft: von Gold über Silber bis hin zur Trendfarbe Kupfer.

    Das Deutsche Schuhinstitut präsentierte die neuen Frühjahr/Sommer-Trends 2013 am 7. Februar 2013 im Frankfurter Palmengarten. 

    Hier ein Ausblick auf das, was uns erwartet!












    Alle Fotos vom Deutschen Schuhinstitut (DSI)

    Klambt verlegt "Liebes Land"



    Ab dem 1.März wird die Mediengruppe Klambt die monatliche Zeitschrift "Liebes Land" verlegen.

    Hier der Link:
    http://www.new-business.de/medien/detail.php?nr=632762&rubric=MEDIEN&

    Montag, 4. Februar 2013

    Trendscout-Report Herbst/Winter 2013/14


    Trendscout- Report für Herbst/Winter 2013/14
    Noch liegt der Winter 2013 in den letzten Zügen – und schon machen die ersten Vorboten Lust auf neue Outfits für die kommende Herbst/Winter-Saison 2013/14! Und wo wurden die neuen Trends gesetzt? Berlin zieht an – und beflügelt: Über 200.000 Gäste lockten die Fashion Week, Bread & Butter und die Panorama an!

    Doch was beeinflusst den neuen Modestil für die kalte Jahreszeit? Hektik adé – Ruhe ist angesagt - und jetzt auch in der Mode angekommen. Zurzeit  leben wir in einer Welt, in der sich alles immer schneller dreht. Jeder ist ständig erreichbar – ganz nach dem Motto: „ noch 995 Mails checken und noch schnell die Welt retten“…. Privat-sphäre wird zum Luxusgut, Zeit ebenfalls. Zeit –  auch für eine gesunde Selbstreflektion. Die Suche nach Sicherheit, Verlässlichkeit und Vertrauen beeinflusst auch die Mode - die Kunst der Verlangsamung ist hier angekommen: Schlichtes muss her,  interessante Akzente und Innovationen dürfen aber – wohl dosiert - eingesetzt werden.

    Was bestimmt den Trend im Herbst und Winter 2013 / 14?

    Schwarz in vielen Facetten ist das Thema der Saison. Futuristisch geht es in fremde Galaxien – Sterne spielen dabei natürlich eine große Rolle! ModEurop, der Fashion Pool im Deutschen Schuh Institut, hat zusammengestellt, was im Herbst und Winter 2013 von Bedeutung sein wird.
    Farben: Von Ochsenblut bis Edelsteinfarben reicht die Palette

    Drei Farbkategorien bestimmen das herbst- und winterliche Modebild 2013/14:
    Drama:

    Düster und melancholisch lautet das Motto. Die Farben der Nacht machen Furore: „Black Magic“ bestimmt das Bild. Schwarz in allen Varianten betritt mit neuem Stolz die Modebühne!. Daneben verleihen starke Akzentfarben luxuriöse Impulse – Farben, die an Juwelen und Edelsteine erinnern. Von Topas und Amethyst über Rubin und Saphir bis hin zu Smaragd reicht die Palette. Metallics wie Gold, Bronze oder Platin ergänzen das Bild. Opulenz at its best! Interessante Kombinationen wie Schwarz zu tiefem Nachtblau oder Dunkelrot (Ochsenblut) in Kombination mit anderen Rottönen erobern sich die ersten Plätze in den Modecharts.
    Shadow:

    Als interessanter Kontrast zu den Farben der Nacht präsentieren sich die Farben des Lichts und die Nuancen des Schattenspiels. Oft neblig oder verraucht, manchmal auch leicht transparent: Die Farbpalette umfasst neben Grau und Braun die staubigen Zwischentöne, die sich auch als typische Winterpastelle einen Namen gemacht haben. Mineralientöne, Steine, aber auch metallische Nuancen – die Natur lässt grüßen!

    History:

    Historische Referenzen aus der Kunst und der Literatur bestimmen das Bild: Eine satte, tiefe Farbigkeit  mit Tönen von Gelb- und Rotnuancen, Rost, Cognac und Hunter bis hin zu Ochsenblut  macht Lust auf den kommenden Winter! In Anlehnung an die Verfärbungen des herbstlichen Waldes sind der umfangreichen Farbpalette keine Grenzen gesetzt.

    Fashionstyles: Nieten rocken, Gold verleiht Opulenz

    Casual Styles

    Es rockt!! Nieten, Sterne, Kettenelemente, Gun Metal…..Lust auf Stilbruch? Beim Mix aus Grunge, Punk und Military heißt es immer:  lässig und sportiv! Parkas spielen beim Streetstyle weiterhin eine große Rolle, Bikerjacken dürfen ebenfalls nicht fehlen. Camouflage und Animal Prints sorgen für den „Aha“-Effekt. Bei Camouflage aber bitte beachten, dass die „Tarnung“ nicht die Oberhand gewinnt. Leo und Tiger laufen weiter – gern auch als Futter oder in verfremdeten Varianten. Nieten-Dekor macht den Look perfekt – aber bitte subtil eingesetzt! Die Kombination von Natur und High Tech, von Wolle & Daunenstepp  sorgt für abwechslungsreiche Optiken. Kernige Boots dürfen nicht fehlen: Von Western- bis hin zu Biker- & Sneaker-Boots ist alles erlaubt! Stiefeletten sind super Partner zu Skinny Pants: Die Röhrenhosen gibt es in vielen Spielarten – best choice: bedruckt! Sneaker mit Leo-Prints sind  übrigens nur dann gefährlich, wenn die Optik im Übermaß eingesetzt wird, genau wie bei Camouflage. Neu: Brikettsohlen – gehören als „must have“ zum Herbst und Winter 2013/14 unbedingt dazu.

                                 (Beide Schuhmodelle von More&More)

    Urban Styles

    Das Motto: Urbaner Chic. Klassiker wie Wollmäntel, kurze Sakkos und Blazer werden neu interpretiert. Neue Prints mischen auf: Krawattendesign, Rautenmuster, digitale Motive -  darf’s noch etwas mehr sein? Krawattenmuster machen die neuen schmalen Hosen hitverdächtig. Bei psychedelischen Mustern muss das Schuhwerk beruhigen… Loafer und Collegeschuhe – gern im Brush-Leder – sind im Kommen. Zu diesem Trend passen wunderbar Edelsteinfarben: Dunkles Grün und Blau erobern die Farbpalette ebenso wie Safran, Bordeaux und Cognac. Tipp für die Avantgarde: Verkürzte, enge Hosen zum knöchelhohen Schuh. Und was blitzt dazwischen hervor? Ein farbiger Strumpf! Must-have im Herbst-/Winter 2013/14! Von vielen totgeredet, aber niemals kleinzukriegen: Reiterstiefel. 
    Luisa Cerano
    René Lezard

    Glam Styles

    Mystik, Dramatik, Nostalgie, Opulenz: hier kommen die Edelsteinfarben perfekt zum Einsatz. Nicht ohne Grund ist Smaragd die Farbe des Jahres bei Pantone. Samt und Seide, Fell und Brokat heißen die Materialien, aus dem die Träume sind. Und: Es darf blinken und blitzen, gern am Kragen, aber nicht zu viel. Geschmückte, dekorierte Hosen in Brokat-Optik spiegeln einen Hauch von Luxus wider. Jedoch: lieber Ton-in-Ton kombinieren, aber nicht zu bunt. Wichtiger Begleiter und aussagestark: Die Statement-Kette – sie darf nicht fehlen! Gold-Akzente sind ebenfalls Willkommen. Körperumschmeichelnde Kleider sind im Herbst und Winter 2013/14 Dauerbegleiter. Die Avantgarde kombiniert sie gern mit farbigen Strumpfhosen. Ein graues schlichtes Kleid mit royalblauen Strumpfhosen -  das sind starke Partner. Schwarzes Nappa macht ebenfalls Furore – bei den „Black Beauties“ kommt Glanz super zum Tragen! Geheimtipp und tolle Kombi: Schwarz und Nachtblau. Loafer lösen Ballerinas ab – und sie präsentieren sich gern in funkelnden Materialien. Pumps werden wieder spitzer. Animal Prints mischen ebenfalls mit – ob auf Schuhen, Taschen, oder in der DOB (hier gern auch gern verfremdet dargestellt). Immer jedoch gilt die Devise: je mehr Schmuck, desto schlichter müssen die Schuhe sein.

    Immer aber gilt: Alles, was man mit Liebe betrachtet, ist schön!“
    (Christian Morgenstern).
    Comma

    Stylecheck:

    Checkliste für die Herbst/Winter-Garderobe 2013/14: 
    -  Black is beautiful! (matt oder glänzend, gern in Kombination mit
    Dekorationen)


    - Gold setzt üppige Akzente

    -  Must-have: Statement-Kette

    -  Farben von Oxblood bis Purple, Weinrot, Dark Red…(auch für Herren)

    -  Harmonische Farbspiele, Ton-in-Ton-Kombinationen

    -  Metallics (gern dezent eingesetzt)

    -  Plakative Fotoprints

    -  Hosen im Print-Design, Brokat-Optik, Krawattenmuster

    -  Camouflage / Tarnfarben (auch für die Herren)

    -  Animal Prints (Dauerbrenner)

    -  Parkas mit Fellkapuze (auch für die Herren)

    -  Outdoor: Frische Farben! (Beispiel: Zitrusgelb/Grün zu Grau)

    -  Stepp, Stepp, Stepp…. oder Daune

    -  Explorer Feeling (gern mit rustikalen Rucksäcken)

    -  Nietenmania: Nieten auf Taschen, Schuhen, Hüten  - aber bitte wohldosiert!


    Die neuen Schuhe für Herbst/Winter 2013/14 - Impressionen:

    Tamaris
    Tamaris
    Tamaris


    Tamaris



    Citygate

    Högl

    Högl
    Högl

    Samstag, 2. Februar 2013

    Marketing Club Hamburg@SPIEGEL

    Am 28. Januar 2013 war der Marketing Club Hamburg zu Gast beim SPIEGEL im neuen Verlagsgebäude an der Ericusspitze. Norbert Facklam, Leiter Vermarktung SPIEGEL QC, referierte zum Thema: Marke statt Gattung - der Weg zum integrierten Vermarkter. Nachfolgend eine Zusammenfassung der Veranstaltung:


    Auf dem Weg zum integrierten Vermarkter:
    SPIEGEL goes future

    Der Spiegel rief – und alle kamen: Am 28. Januar hieß es für die Marketing-Club-Mitglieder: Auf zum Verlagsgebäude an der Ericusspitze! Die Maketiers versammelten sich zahlreich um den großen Tisch im verglasten Konferenzsaal – kein Platz blieb leer! Das war früher mal anders: Hier, wo traditionell montags die Heftkritik stattfindet, blieb bis 2002 immer ein Platz frei – für den Fall, dass Rudolf Augstein  spontan erschien.

    Lohnt sich Print noch? Ist online die Zukunft? Die Clubmitglieder wollten wissen,  wie der Spagat zwischen Print und Online, Mobile oder Tablet gelingt. Und erfahren: Wie schafft es ein kleiner und unabhängiger Vermarkter wie SPIEGEL QC (Quality Channel), sich in einer zunehmend konzentrierten Medien- und Agenturlandschaft zu behaupten und seine Marktanteile auszubauen?

    Norbert Facklam, Leiter Vermarktung SPIEGEL QC, gab in seinem kurzweiligen Vortrag einen Überblick darüber, wie man weitaus größeren Playern Paroli bietet und welche Herausforderungen dabei zu bewältigen sind. So gilt es, innovative Lösungen für die Kunden zu finden -  Lösungen, bei denen Print und Online Hand in Hand gehen und zusammenwachsen.

    „Wir können die Windrichtung nicht bestimmen, aber die Segel richtig setzen“ (Aristoteles)

    Print verliert, Online gewinnt: Spiegel online schreibt bereits seit sieben Jahren schwarze Zahlen. Dennoch will Spiegel online kein Vorreiter für Paid Content sein. Facklam betont, dass die Herausforderung darin besteht, die Nutzer immer genau im Auge zu behalten – im Falle Spiegel sind es immerhin 10,36 Millionen wöchentlich für die Bereiche Print, Online und Digital insgesamt. Dabei gilt: „Content is king“: Qualitativ hochwertige publizistische Inhalte sorgen dafür, dass die Marke Spiegel hoch angesehen und sehr beliebt ist.

    Überrascht war Norbert Facklam, als er die Mitglieder des Marketing Club Hamburg nach ihrem Nutzungsverhalten fragte: Keiner der Anwesenden nutzt den gedruckten Spiegel online auf dem I-Pad, wo via App für den Content bezahlt wird. Dabei ist „Mobile“ der Kanal mit den höchsten Wachstumsraten.

    „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein“ (Oliver Cromwell)

    Ein Verlagshaus, das über alle Kanäle selbst verfügt, kann Kunden interessante integrierte Konzepte bieten:  innovative, neue und zukunftsweisende Angebote, die den Strukturveränderungen im Verhältnis Print und Online Rechnung tragen. Eine integrierte Vermarktung beider Kanäle sowie aufmerksamkeitsstarke Werbeformen stärken die Gesamtmarke Spiegel – und sorgen dafür, dass der Anteil der Kunden im Bereich Multi-Channel wächst. Von der klassischen Printanzeige über Online Display Werbung bis hin zu Marktforschung, Direktmarketing und Events – Spiegel QC ist auf vielen Feldern aktiv. Für alle, die über ihre Mediaplanung nachdenken, hier ein kleiner Tipp: der Montag nach der Bundestagswahl ist bereits weitgehend ausgebucht.

    Die Zusammenführung von Print und Online spiegelt sich auch in der Führungsebene wider: Die Chefredakteure Mathias Müller von Blumencron (Digital) und Georg
    Mascolo (Print) ziehen an einem Strang: Bereits Ende 2012 verkündeten sie, dass Print und Online zukünftig eng miteinander verknüpft sein werden – der Auftakt für neue, aufmerksamkeitsstarke Werbeformen mit Mehrwert für den Kunden!