Samstag, 13. Juli 2019

Schleswig-Holstein Gourmet Festival


33. Schleswig-Holstein Gourmet Festival - Lust an spektakulären Sinnesfreuden?

Fridrikenhof © Susanne Plass
Zum 33. Mal folgen kreative Herdchampions dem Ruf des Schleswig-Holstein Gourmet Festivals (SHGF), um an den Gast-Herden ihr außergewöhnliches Gespür für Aromen- und Produkt-Kombinationen zu beweisen. Die ausrichtende Kooperation Gastliches Wikingland e.V. trägt mit ihrem zeitgemäß aufgestellten Festivalkonzept dazu bei, dass Schleswig-Holstein mittlerweile auf eine erstklassige Restaurant-Landschaft blicken kann. 

Der Auftakt findet am Sonntag, 22. September 2019, im "Ringhotel Waldschlösschen" mit einem interessanten Star-Ensemble statt: *Dak Wichangoen aus Dänemark führt eines der weltweit rar besternten Thairestaurants, **Tristan Brandt vom ‚Opus V‘ in Mannheim gehört zu den Überfliegern der deutschen Kochszene, *Kirill Kinfelt überzeugt mit mutigen Kombinationen aus Süße und Säure und *Mathias Apelt vom Mitgliedsbetrieb ‚Romantik Hotel Kieler Kaufmann‘ steht mit seiner finessenreichen Saisonalküche Lokalmatador Matthias Baltz zur Seite, der eine konsequente Regionalküche verfolgt.
Rainer Gassner © Claes Bech Poulsen
Vom 22. September 2019 bis zum 8. März 2020 finden 36 Veranstaltungen mit 19 Spitzenköchen, darunter vier Frauen, in 15 Mitgliedsbetrieben statt. Neu dabei und eine kulinarische Bereicherung ist das inhabergeführte ‚Bergers’s Hotel & Landgasthof‘ in der nordfriesischen Gemeinde Enge-Sande. Auf Gäste-Anregung wird ein moderierter Wein-Genuss-Workshop unter dem Motto ‚Alte Welt versus neue Welt‘ im ‚VITALIA Seehotel‘ durchgeführt. Und das SHGF sticht wieder in die Nordsee zum 2. "Feinschmecker Insel-Hopping", dieses Mal von Amrum nach Sylt und zurück. 

Der Mix aus internationalen und nationalen Kochstars macht das Festival so begehrenswert: Aus dem Ausland dabei sind René Mammen, Dak Wichangeon und Rainer Gassner (alle Dänemark), Titti Qvarnström (Schweden), David Görne (Frankreich) und Rolf Fliegauf (Schweiz). Ihr Festivaldebut feiern Tristan Brandt, Ralf Jakumeit und Daniel Gottschlich. Harald Wohlfahrt, über 25 Jahre Deutschlands bester Koch, bleibt dem Gourmetfestival auch in der 33. Saison treu. Immer wieder gern dabei sind Thomas Martin (Hamburg), Philipp Stein (Mainz), Michael Hoffmann - Vertreter einer weltumspannenden Gemüseküche, Michael Kempf und Sonja Frühsammer (beide Berlin), TV-Koch Benedikt Faust und Julia Komp.
 
Ralf Jakumeit © Bernhard Steltzl

Mit der 13. "Tour de Gourmet Jeunesse" am 11. Januar 2020 für junge Feinschmecker bis 35 Jahren und zum Saisonabschluss am 8. März 2020 die 5. "Tour de Gourmet Solitaire" für Alleinreisende ab 40 Jahren werden erfolgreich Zielgruppen bedient.
Sonja Frühsammer
Die Preise für die einzelnen Veranstaltungen bewegen sich zwischen 95 Euro und 185 Euro inkl. Menü und korrespondierender Getränke der SHGF Partner. Diese Preisspanne ist nur zu realisieren durch die teils langjährige Unterstützung der Partner wie: Schlumberger, Selters,  J.J. Darboven, Lanson Champagner, Chefs Culinar, Niehoffs Vaihinger mit Afri Cola, Feingeisterei, lille Brauerei, Valhrona Schokolade und Chroma Messer. Infos,Termine, Preise und Buchungen unter www.gourmetfestival.de.

Thomas Martin und Bauer Brandt © Hotel Louis C. Jacob
33. SHGF in a nutshell

  • 33. Schleswig-Holstein Gourmet Festival vom 22.9.2019 bis 08.03.2020
  • Ausrichter seit 1987 ist die Kooperation Gastliches Wikingland e. V.
  • 15 Mitglieder und 36 Veranstaltungen – Buchungen über die jeweiligen Häuser
  • 19 Gastköche aus Deutschland, Dänemark, Frankreich, Schweden und der Schweiz
  • jedes Mitglied entscheidet selbst den Preis für das 5-Gänge-Menü inkl. begleitender Getränke der Partner
  • Auftaktveranstaltung am Sonntag, 22. September 2019, im Waldschlösschen Schleswig. Preis 185 € für 5-Gänge-Menü inkl. Dessertparty und begleitender Getränke sowie Kulturprogramm
  • NEU "Wein-Genuss-Workshop" am 8. Dezember 2019 mit 5-Gänge-Menü, zehn Weinen, Selters Mineralwasser für 95 €. 
  • 13."Tour de Gourmet Jeunesse" am Samstag, 11. Januar 2020, für Gäste zwischen 18 und 35 Jahren. Preis 95 € für 4-Gänge-Menü, begleitender Getränke und Busshuttle
  • 5. "Tour de Gourmet Solitaire" am Sonntag, 8. März 2020, für Alleinreisende ab 40 Jahren. Preis 126 € inkl. 4-Gänge-Menü, korrespondierender Getränke und Busshuttle

Samstag, 29. Juni 2019

Museum für Kunst und Geschichte

Manufaktur des Klangs. 2000 Jahre Orgelbau und Orgelspiel

Foto: Kess van der Veen
Vom 5. Juli bis zum 3. November 2019 findet eine interessante Ausstellung im Hamburger MKG statt, die das Museum für Kunst und Gewerbe im Rahmen des Hamburger Orgeljahres zum 300. Todestag von Arp Schnitger zeigt, einem der weltweit berühmtesten Orgelbauer. Mit über 300 Orgeln besitzt Hamburg eine einzigartige und vielfältige Orgellandschaft. Außer in den Kirchen der Stadt befinden sich zahlreiche weitere Instrumente in Schulen, in der Elbphilharmonie, im Sendesaal des NDR, in der Staatsoper, in der Universität und sogar in den Justizvollzugsanstalten. Zum 300. Todestag Arp Schnitgers (1648–1719), einem der weltweit berühmtesten Orgelbauer, hat die Stadt Hamburg 2019 unter dem Motto Hamburg zieht alle Register ein Orgeljahr ausgerufen. Konzerte und Veranstaltungen in der gesamten Stadt sowie eine große Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) machen neugierig auf das imposante Instrument und seine Geschichte. Die Ausstellung Manufaktur des Klangs. 2000 Jahre Orgelbau und Orgelspiel lädt dazu ein, die gestalterischen, baulichen und technischen Finessen des Wunderwerks Orgel kennenzulernen. Im Mittelpunkt der Schau stehen Orgelbau und Orgelmusik, die von der UNESCO 2017 in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen wurden. Über 30 Exponate, darunter 14 historische Instrumente und Rekonstruktionen laden die Besucher*innen ein, spielerisch in den Kosmos Orgel einzutauchen. Wie funktioniert eine Orgel eigentlich? Was passiert, wenn man eine Taste drückt? Wo kommt der Orgelwind her? Was sind Register? Wie klingen verschiedene Orgelpfeifen? Diese und viele andere Fragen beantwortet die Ausstellung anhand von Modellen, interaktiven Displays, medialen Präsentationen und Filmen, die die geheimnisvolle Technik des Instruments sichtbar machen. An einem eigens für die Ausstellung gebauten Modell können die Gäste das Zusammenspiel von Balg, Windlade und Pfeife selbst versuchen und Klänge erzeugen. Ein Orgelsimulator bietet die Gelegenheit, selbst Tasten und Pedale zu bedienen und das sogenannte „Registrieren“ auszuprobieren. Inspiriert von Fotografien spektakulärer Orgelbauten können sogar Besucher*innen ihre ganz eigene Orgel mit Hilfe einer VR-Brille entwerfen.

Hauptkirche St. Jacobi, Hamburg © MKG

Gladiatorenkämpfe und Hofzeremoniell

Für den Friseursalon seines Vaters im antiken Alexandria erfand der Grieche Ktesibios vor über 2000 Jahren einen auf- und abfahrbaren Spiegel. Technischer Clou: die Druckpumpe. Diese geniale Erfindung ist die Voraussetzung für den Bau eines Instruments namens organon hydraulikon, das Töne hervorbringt. Wie dieses hydraulische Pumpwerk funktionierte, zeigt in der Ausstellung der Nachbau einer antiken Wasserorgel („Hydraulis“) aus dem 3. Jahrhundert. Die Orgeln jener Zeit waren mit einer Höhe von bis zu zwei Metern noch vergleichsweise klein und transportierbar. Historische Quellen und archäologische Funde zu Orgeln aus dem Altertum belegen die große Popularität des Instruments. Während im antiken Griechenland vor allem musikalische Orgelwettbewerbe stattfanden, diente die Orgel in der römischen Antike eher zur musikalischen Umrahmung von Sportveranstaltungen – wie den berühmten Gladiatorenkämpfen – und erklang in den Villen wohlhabender Römer*innen bei gesellschaftlichen Empfängen und Gastmahlen. Nach dem Untergang des römischen Reiches im 5. Jahrhundert blieb das Wissen über den Orgelbau im Byzantinischen Kaiserreich erhalten. Dort begleiteten Instrumente wie die Doppelorgel, deren Nachbau in der Ausstellung zu sehen ist, öffentliche Veranstaltungen wie Pferderennen und wurden beim Hofzeremoniell gespielt.

Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig, Markus Brosi

Einzug in die Kathedralen

Erst im Mittelalter hielten Orgeln durch geistliche Gelehrte Einzug in christliche Kathedralen, wo man sie zur musikalischen Ausgestaltung des liturgischen Programms einsetzte. Bei den immer noch relativ kleinen, beweglichen Orgeln dieser Zeit handelte es sich um transportfähige Standinstrumente, sogenannte ‚Positive‘ oder noch kleinere ‚Portative‘, die beim Spielen auf den Knien gehalten oder mit einem Band über die Schulter gehängt wurden. Wie so ein Portativ ausgesehen haben könnte, zeigt die Ausstellung anhand des Nachbaus eines „Portativ Organetto“ nach der Konstruktionsvorlage des Universalgelehrten Arnault von Zwolle (um 1400–1460). Der niederländische Orgelbauer Winold van der Putten orientierte sich bei der Rekonstruktion auch an Darstellungen auf Gemälden flämischer Meister wie Jan Van Eyck (1390–1441) oder Hans Memling (1433–1494). Die Pfeifen mittelalterlicher Orgeln hatten in der Regel denselben Durchmesser. Mit welchen Gegenständen diese damals mitunter vermessen wurden, macht eine weitere rekonstruierte Orgel mit sogenannter Taubenei-Mensur in der Ausstellung deutlich.

Foto: Georg Ott


Statussymbol Orgel

Großangelegte Orgelbauprojekte dienten im Barock der Demonstration von Reichtum und Macht, auch innerhalb der Kirche. Es entstanden immer imposantere und prächtigere Instrumente. In Europa bildeten sich jetzt regionale Baustile heraus. Neben den monumentalen Kirchenorgeln verbreiteten sich auch die kleineren Orgeltypen weiter. Sie wurden vom Adel und dem Bürgertum als repräsentative Hausinstrumente geschätzt. Davon zeugen eine ausgestellte Prozessionsorgel, die zu den wertvollsten erhaltenen Trage-Orgeln des italienischen Barock gehört, und eine Kabinettorgel aus der Werkstatt von Johannes Stephanus Strümphler (1736–1807) in Amsterdam. Ein echter Blickfang aus der Zeit des Rokoko ist das mit vergoldeten Schnitzereien versehene Orgelpositiv des böhmischen Instrumentenmachers Johann Rusch (1728–1791). Seltene originale historische Quellen dokumentieren die Entwicklung des Orgelbaus in dieser Zeit. Zu sehen sind eines von weltweit zwei erhaltenen Exemplaren des „Spiegel der Orgelmacher und Organisten“ von Arnolt Schlick (vor 1460–nach 1521) von 1511, die barocke Instrumentenkunde „Syntagma musicum“ von Michael Praetorius (1571–1621), das umfassende musiktheoretische Werk „Musurgia universalis“ des Universalgelehrten Athanasius Kircher (1602–1680) sowie das mit aufwendigen Stichen illustrierte orgelbauerische Standardwerk „L'Art du facteur d'orgues“ von Dom François Bedos de Celles (1709–1779) aus dem 18. Jahrhundert.

Foto: Georg Ott
Arp Schnitger und der norddeutsche Orgelbau

Hamburg entwickelte sich in dieser Zeit zu einer der bedeutendsten Orgelmetropolen Europas. Die vermögende Kaufmannschaft beauftragte die besten Orgelbauer und gönnte sich wahre Luxusorgeln. Der Orgelbauer Arp Schnitger markierte mit seinen ausgereiften, klangmächtigen Instrumenten den Höhepunkt der barocken norddeutschen Orgelbautradition. Seine Werkstatt baute insgesamt 170 Orgeln, von denen heute noch 47 erhalten sind. Seine 1687 fertig gestellte Orgel der Hamburger St. Nikolai-Kirche, die beim Stadtbrand 1842 zerstört wurde, war bei ihrer Fertigstellung mit 67 Registern und über 4000 Pfeifen die größte Orgel der Welt und machte Schnitger überregional bekannt. Heute ist die 1693 errichtete, mehrmals restaurierte Orgel in der Hamburger Hauptkirche St. Jacobi mit 43 Registern die größte klingende Barockorgel des norddeutschen Typs. Ein früherer Spieltisch, dessen Registerzüge die geschnitzten Porträts bekannter Orgelfreund*innen aus der Zeit zieren, erzählt einen Teil ihrer bewegten Geschichte.

Foto: RGZM, Rene Müller

Die „deutsche Orgelbewegung“ um Hans Jenny Jahnn

Nachdem sich bereits Albert Schweitzer (1875–1965), der ausgebildeter Organist war, vor dem Ersten Weltkrieg für eine Neuorientierung im Orgelbau eingesetzt hatte, wurde Hamburg in den 1920er Jahren zum Zentrum einer später als „deutsche Orgelbewegung“ bezeichneten Reformbestrebens. Kopf der Bewegung war der Hamburger Schriftsteller Hans Henny Jahnn (1894–1959), der selbst auch mehrere Orgeln entwarf und sich erfolgreich für den Erhalt der Schnitger-Orgel in der Hamburger St. Jacobi-Kirche einsetzte. Diese Barock-Orgel mit ihrem „ehrlichen“, hellen Klang war für Jahnn ein Gegenentwurf zum damals vorherrschenden „symphonischen“ Orgeltypus, dessen romantischen Klang er als zu überladen, dunkel und opulent empfand. Ein eigens für die Ausstellung produzierter Film lässt die von Jahnn entworfene Orgel aus der Winterhuder Heinrich-Hertz-Schule im MKG erklingen.

© Hauptkirche St. Jacobi, Hamburg/Foto: MKG

Faszination Orgeldesign

Bis heute hat die Orgel nichts von ihrer Faszination eingebüßt, weltweit entwerfen Orgelbauer*innen, Architekt*innen und Designer*innen immer wieder spektakuläre Instrumente. Eine Fotowand in der Ausstellung präsentiert ausgewählte Orgelbauten aus Geschichte und Gegenwart, die die enge Beziehung des Orgelbauhandwerks zu den Disziplinen Design und Architektur veranschaulichen. Prominentestes Beispiel dafür ist wohl die aufregende Gestaltung des Stararchitekten Frank Gehry (*1929) für die 2004 fertiggestellte Orgel der Walt Disney Concert Hall in Los Angeles/USA. Ob traditionell oder futuristisch – die unterschiedlichen Konstruktionsweisen dienen auch der Inspiration der Besucher*innen, die sich mithilfe einer VR-Brille selbst als Orgelbauer*innen versuchen können. Die Tatsache, dass Orgeln fast immer Unikate sind, die für eine ganz bestimmten Raum als Teil einer Architektur konzipiert sind, setzt den Orgelbauermeister*innen der Gegenwart (fast) keine Grenzen. Das beweisen eindrucksvoll spektakuläre Orgelbauten der jüngeren Vergangenheit, wie die mit rund 5000 Pfeifen ausgestatteten Orgel der 2016 eröffneten Elbphilharmonie, die die Gäste in einer medialen Präsentation rund um das faszinierende Instrument in Hamburgs berühmtesten Konzerthaus erkunden können.

Arp Schnitger (1648-1719), Entwurfszeichnung einer Orgel für die Reformierte Kirche in Altona, um 1686, aquarellierte Federzeichnung, Staatsarchiv Hamburg, Foto: Staatsarchiv Hamburg

Leihgeber*innen: Catalina Vicens, Basel | Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz, Berlin | Johannes Klais Orgelbau GmbH & Co. KG, Bonn | Marienbibliothek Halle, Halle an der Saale | Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg | Elb-philharmonie Hamburg | Hans Henny Jahnn Verein e. V., Hamburg | Hauptkirche St. Jacobi Hamburg | Orgelstadt Hamburg e. V. | Römerkastell Saalburg, Bad Homburg | Georg Ott, Kirchensittenbach | Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig | Römisch-Germanisches Zentralmuseum, Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie, Mainz | Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland | Aug. Laukhuff GmbH & Co. KG, Weikersheim | Winold van der Putten, Winschoten



Die Ausstellung ist eine Kooperation des MKG mit der Hochschule für Musik und Theater Hamburg in Zusammenarbeit mit Orgelstadt Hamburg e. V. und dem Musikfest Bremen. Unterstützt wird das Projekt außerdem durch die enge Zusammenarbeit mit Rudolf von Beckerath Orgelbau, Hamburg, Johannes Klais Orgelbau GmbH & Co. KG, Bonn, der MultiMediaKontor Hamburg GmbH sowie der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland.


LebensArt in Eutin


LebensArt trifft Natur und Kultur in Eutin


Ihr wisst, dass ich ein Liebhaber von Lifestyle-Ausstellungen im Norden bin. Im Juli können sich Besucher jetzt zum dritten Mal auf die bundesweit beliebte Ausstellungsserie LebensArt freuen! Vom 19. bis zum 21. Juli findet diese Messe in zauberhafter Atmosphäre auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände in Eutin statt, dem historischen Bauhofareal und dem Küchengarten.   
Bei der Messe für Garten, Wohnen und Lifestyle gilt es, die schönen Dinge des Lebens zu genießen und sich neue Anregungen und Ideen in entspannter Atmosphäre zu holen. Drei Tage lang präsentieren 100 namhafte Aussteller aus der Region, aus Deutschland und dem nahen Ausland Bewährtes, Klassisches, Extravagantes und die Vielfalt neuester Trends. Dabei bietet die zauberhafte Atmosphäre der Eutiner Altstadt, das imposante Schloss am See, das historische Bauhofareal mit der Opernscheune und den Torhäusern sowie das großzügige Freigelände im historischen Küchengarten die ideale Kulisse für die liebevoll ausgesuchten und in cremeweißen Pagoden dargebotenen Schätze der Aussteller.

Freunde des gehobenen Lebensstils werden auf der LebensArt in den Bereichen Wohnkultur, Kunsthandwerk sowie Mode und Schmuck schnell fündig. Ein breites Feld gilt natürlich passend zur Jahreszeit dem Thema Garten mit Dekorationen und Kaminen sowie raffinierter Gartenbeleuchtung und Pflanzen. Auch kulinarische Köstlichkeiten aus nah und fern warten darauf, entdeckt und probiert zu werden.
Neben den breit gefächerten Angeboten erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Musik, Fachvorträgen und Vorführungen. Auch in diesem Jahr wird wieder lecker in der Showküche direkt im historischen Küchengarten gekocht. Der Eutiner DEHOGA-Chef Harry Heinsen lässt sich gern in den Topf gucken und verrät vor Ort Tipps und Rezepte.
 

Neu in diesem Jahr: Auf rund 1000 m² präsentiert die Messe im Küchengarten die Sonderschau „TierArt – Alles für Hund und Katz“. 15 AusstellerInnen bieten hier alles, von handgefertigten Hundeaccessoires über edle Katzenkratzbäume bis hin zu gesunder Tiernahrung. Bei Tier-Fotografin Lea Heldt können sich Tierfreunde gemeinsam mit ihrem Liebling fotografieren lassen, Ulrike Lutterbeck hält Haustiere im Bild auf Leinwand fest. Außerdem finden auf der Aktionsfläche verschiedene Vorführungen aus dem Bereich Hundesport und Freizeit statt.
Ebenso ein Novum bei der diesjährigen LebensArt ist die Sonderschau "Nostalgie trifft auf Moderne“. Dabei bekommen die Besucher die Möglichkeit, aufwendig restaurierte Oldtimer von Clubs und Vereinen aus Lübeck und der Umgebung zu bestaunen. Die Show mit Classic-Cars aus vergangenen Automobilzeiten findet im Eingangsbereich des historischen Bauhofareals statt.

Die LebensArt ist am Freitag von 10 bis 19 Uhr, am Samstag und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 5 Euro (online 3 Euro), Kinder und Jugendliche bis einschließlich 16 Jahre haben freien Eintritt. Umfassende Informationen und Impressionen sind im Internet unter www.lebensart-messe.de/LebensArt-Eutin.html zu finden.