https://www.handelsblatt.com/unternehmen/dienstleister/ranking-2022-die-erfolgreichsten-influencer-der-welt/29055148.html
Mittwoch, 31. Mai 2023
Sonntag, 28. Mai 2023
Donnerstag, 25. Mai 2023
Buchtipp
Künstliche Intelligenz verstehen
Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter dieser Technologie? Ich habe mich auf die Suche gemacht und bin auf ein "Einsteiger"-Buch gestoßen - genau das richtige für mich. Der Titel "Künstliche Intelligenz verstehen" aus dem Verlag Rheinwerk Computing erklärt KI, ohne spezifische Kenntnisse vorauszusetzen. Eine Fülle von im Web bereitgestellten Beispielprogrammen zeigt, wie Künstliche Intelligenz funktioniert.Hier kann ich ausprobieren, wie KI Texte ergänzt, Daten sortiert oder Spiele gewonnen werden. Dieser Titel stellt auch einschlägige KI-Verfahren vor. Schritt für Schritt wird die Logik ebenso erklärt
wie die Umsetzung in JavaScript. Zur besseren Veranschaulichung werden viele Kapitel mit Infografiken und Cartoons von
Sophia Sanner illustriert. Wer möchte, kann die Projekte nachprogrammieren,
herunterladen oder sogar online verändern. Hier ist also Experimentieren erwünscht! Ich lasse mich mal überraschen und arbeite mich von Kapitel zu Kapitel durch dieses Buch, das mein Interesse auf jeden Fall geweckt hat. Denn am Thema KI kommt heute niemand aus der Kommunikationsbranche mehr vorbei.
Auszüge aus dem Inhalt:
- Texte bauen mit Markow
- Schreibfehler automatisch korrigieren
- Wörter gruppieren
- Spiele für eine Person lösen
- Spiele für zwei Personen gewinnen
- Q-Learning
- Neuronale Netze u.v.m.
Hier gibt es den Titel: https://www.rheinwerk-verlag.de/kuenstliche-intelligenz-verstehen-eine-spielerische-einfuehrung-in-die-ki/
Samstag, 20. Mai 2023
Weltbienentag
Jedem (Wild-)Bienchen ein Blümchen
| Foto: NABU, © Helge May |
NABU fordert zum Weltbienentag mehr Aufmerksamkeit für den Schutz von Wildbienen / Konkurrenz zur Honigbiene bedroht Nahrungsspezialisten

Buckel-Seidenbiene © Stefan Köttgen
Der Weltbienentag am 20. Mai lenkt die Aufmerksamkeit auf die kleinen fleißigen Helferlein. Während mittlerweile vor allem Honigbienen stärker öffentlich wahrgenommen werden, geht es mit den Beständen der Wildbienen rasant bergab. Dabei erfüllen Wildbienen ebenfalls wichtige Bestäubungsleistungen, sind aber leider durch viele Faktoren bedroht – vor allem durch Lebensraumverluste aufgrund von Flächeninanspruchnahmen und die Intensivierung der Landwirtschaft. Dazu kann sich auch die stark zunehmende Konkurrenz durch die Honigbiene in einem Gebiet negativ auf Wildbienen auswirken, wie zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen. Der NABU Hamburg fordert, dass dem Schutz von Wildbienen mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Frühlings-Pelzbiene © Stefan Köttgen
„Laut einer aktuellen Senatsanfrage ist dem Senat das Problem der Konkurrenz
zwischen Honigbienen und Wildbienen sehr wohl bewusst. Daher fordert der
NABU, dass neben dem Verbot der Honigbienenhaltung in Naturschutzgebieten
unbedingt weitere konkrete Schutzmaßnahmen ergriffen werden, um Wildbienen
und andere Insekten zu fördern. Das kann durchaus strengere
Abstandsregelungen oder eine Einschränkung der Haltung von Honigbienen auf
öffentlichen Flächen bedeuten. Mehr Wildblumenwiesen anzulegen oder Parks und
Grünanlagen naturnah zu gestalten, sind Beispiele für eine konkrete Förderung
von urbaner Artenvielfalt, die am Ende beiden Bienenarten zugutekommt“, sagt
Malte Siegert, Vorsitzender des NABU Hamburg.

Zweifarbige Sandbiene © Stefan Köttgen
Viele Wildbienenarten sind auf einzelne Nahrungsquellen spezialisiert und
besuchen nur wenige bestimmte Pflanzenarten. Im Gegensatz dazu sind
Honigbienen sogenannte Generalisten. Sie bevorzugen keine bestimmten
Pflanzenarten, sondern finden überall Nahrung. Honigbienen können dadurch
eine ernsthafte Konkurrenz für Wildbienen darstellen – besonders im urbanen
Raum, wo das Nahrungsangebot ohnehin eingeschränkt ist. Denn in Hamburg gibt
es immer mehr Honigbienen, da die Stadtimkerei zunimmt. Mit der Hamburger
Bienenstrategie wird die Haltung von Honigbienen in Hamburg gestärkt.
Laut der Antwort auf eine Schriftliche Kleine Anfrage des Abgeordneten
Stephan Jersch (Drs. 22/11689) leben in Hamburg 7.664 angemeldete
Honigbienenvölker, also im Mittel gut zehn Honigbienenvölker pro
Quadratkilometer. Innerhalb von nur zehn Jahren hat sich die Zahl damit fast
verdreifacht (2013: 2.616 Völker). Dabei gibt es laut der SKA keine
Obergrenzen, der Senat sieht keine Möglichkeit der Regulierung der Zahl der
Bienenvölker.
„Ein zunehmender Honigbienenbestand kann einen stärkeren Druck auf die
Wildbienenarten ausüben und negative Auswirkungen haben. Schon rein
zahlenmäßig zeigt sich ein starkes Übergewicht der Honigbienen: ein
Bienenstock hat bis zu 60.000 Individuen, Wildbienen am gleichen Standort
höchstens 1.000. Durch ihre Nahrungsspezialisierung können viele Wildbienenarten
nicht ohne weiteres auf andere Pflanzenarten ausweichen. Außerdem können sie
geringere Flugstrecken zurücklegen als Honigbienen, daher ist auch ein
räumliches Ausweichen schwierig“, erläutert Stefan Köttgen,
Wildbienen-Experte beim NABU Hamburg.
Wildbienen leben im Gegensatz zu Honigbienen (als Nutztiere) nicht in
Abhängigkeit des Menschen. Im Gegenzug sind auch viele Pflanzenarten auf die
Bestäubung durch „ihre“ Wildbienen angewiesen, die beispielsweise anatomisch
an die Blüten angepasst sind. Ein Rückgang von Wildbienenarten und deren
Aussterben kann große Auswirkungen auf die Bestäubung und Fruchtbildung
haben. Der konsequente Schutz von Wildbienen trägt also zum Erhalt der
gesamten Biodiversität bei.
Mittwoch, 17. Mai 2023
Dat Linkfüer
BVDW: Neues Ranking der Digitalagenturen 2023 jetzt online:
https://www.bvdw.org/der-bvdw/gremien/internetagentur-ranking/ranking-2023/#jump
World Baking Day
17. Mai: Welttag des Backens
![]() |
| Spiced Peanut Butter Bundt |
Ich persönlich backe gern mit Erdnüssen oder auch mal mit Peanut Butter. Daher habe ich mich für zwei Rezepte entschieden, die ich Euch heute als Anregung zu dem aktuellen "Food Holiday" auf meinem Blog präsentiere. Im Kalender der kuriosen Feiertage findet man für Erdnüsse per se sogar einen eigenen Eintrag: https://www.kuriose-feiertage.de/tag-der-erdnuesse/ Die kleinen Kerne geben jedem Rezept eine raffinierte Note - probiert es einfach mal aus!
![]() |
| Easy Peanut Butter Cheesecake |
Die Rezepte findet Ihr unter dem Link.
Alle Fotos und Rezepte: American Peanut Council
Dienstag, 16. Mai 2023
GreenKayak
Saisonstart für GreenKayak: Gratis paddeln für die Umwelt – das fünfte Jahr Müllsammeln mit Kajaks
Bereits seit dem 1. Mai können wir wieder mit den grünen Booten der dänischen NGO
GreenKayak kostenlos paddeln und den Müll aus Hamburgs Gewässern fischen. Paddeln für die Umwelt, das gefällt mir. An fünf Verleihstationen
rund um Alster, Kanäle, Gose-Elbe und Bille stehen insgesamt acht
GreenKayaks für Gratis-Touren auf dem Wasser bereit. Gemeinsamer Paddelspaß im
Einklang mit der Natur und Hamburgs Gewässer vom Müll befreien - das ist doch eine
gelungene Kombination, findet Ihr nicht auch? Die Umweltbehörde fördert
die grünen Kajaks der dänischen NGO nun im fünften Jahr. Bis jetzt
wurden insgesamt rund 21 Tonnen Müll aus Hamburgs Gewässern gesammelt.
Jens Kerstan, Senator für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Mit GreenKayak lassen sich Freizeit, Natur und Bürgerengagement perfekt verbinden. Ich freue mich, dass wir nun in die fünfte Saison starten und bin sicher, dass auch in diesem Jahr wieder viele Paddlerinnen und Paddler in den grünen Booten unterwegs sein werden. Müll gehört nicht ins Wasser und es ist wichtig, dass wir die Natur schützen. Das bedeutet auch, dass wir beim Paddeln Rücksicht auf Tiere und Pflanzen nehmen, denn für sie sind die Alster und Kanäle wichtige Lebensräume. Ab nächster Woche heißt es also: ab ins Kajak, lospaddeln, die Natur schützen und Müll sammeln!“.
Oke Carstensen, Mitgründer der NGO GreenKayak: „Ab diesem Jahr können die Kajaks über die neue GreenKayak App gebucht werden. Dies wird den Paddler:innen ein noch besseres Buchungserlebnis bringen. Der gesammelte Müll kann bequem über die App registriert und Bilder von der Tour geteilt werden. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit der Umweltbehörde Hamburg sauber zu halten!“.
Seit April 2019 gibt es GreenKayak in Hamburg, seitdem wurden 20.858,5 Kilogramm Müll von 7.602 Personen aus den Hamburger Gewässern gefischt. In der letzten Saison kamen rund acht Tonnen Müll zusammen. Gegründet wurde GreenKayak 2017 mit großem Erfolg in Dänemark. Hamburg war der erste Standort der NGO außerhalb Dänemarks. Inzwischen liegen die grünen Kajaks auch in zahlreichen anderen europäischen Städten wie Dublin, Bergen, Oslo, Stockholm und Berlin.
Um die Gewässer vom Müll zu befreien und dabei die Natur zu schützen, ist mit den Kajaks möglichst ein Abstand von fünf Metern zu Biotopen, Flachwasserzonen, Nistplätzen und naturnahen Uferanlagen einzuhalten. Im Frühjahr brüten viele besonders geschützte Wasservögel auf der Alster, wie Teichhuhn, Blessralle, Haubentaucher, Stockente oder Höckerschwan. Außerdem trifft man auf ebenfalls geschützte Libellen wie die Braune Mosaikjungfer. Auch auf geschützte Pflanzen wie z. B. Seerosen und Schwertlilien, die sich in Flachwasserzonen wohlfühlen, sollte Rücksicht genommen werden.
In Hamburg stehen die Kajaks an fünf Verleihstationen rund um Alster, Kanäle, Gose-Elbe und Bille zur Verfügung: Zur Gondel, Kaemmererufer 25; SUP CLUB Hamburg, Isekai 1; Bootshaus Bergedorf, Schillerufer 41; Paddel-Meier, Heinrich-Osterath-Straße 256; Seehaus Hamburg, An der Alster 10A. Sie können für zwei Stunden kostenlos ausgeliehen und ohne Vorerfahrung genutzt werden. Die Buchung geht ganz einfach online oder per App. Im Gegenzug sammeln die Paddlerinnen und Paddler Abfall aus dem Wasser und teilen ihre Erlebnisse unter den Hashtags #greenkayak. An Bord sind neben zwei Schwimmwesten, einem Eimer und zwei Müllgreifern auch eine Gewässerkarte und ein Infoflyer mit Tipps, welche Bereiche nicht befahren werden sollten, um Vögel oder sensible Pflanzen zu schützen. Nach der Tour wird die gesammelte Müllmenge gewogen und registriert.
Buchungen sind möglich unter https://bookings.greenkayak.org oder über die App „GreenKayak“ (erhältlich in den üblichen App-Stores).
Fotos: GreenKayak






