Montag, 12. Oktober 2015

Anuga 3. Tag



Anuga taste 15 – die Top-Innovationen der Anuga

Das Thema „Trends“ wird auf der Anuga in unterschiedlichen Facetten beleuchtet. So z. B. in der Sonderschau "taste 15", in der Anuga Trend Zone mit Sonderschau und Vorträgen zu weltweiten Tendenzen, präsentiert vom Marktforschungsinstitut Innova Market Insights (darüber hatte ich gestern berichtet). Weitere Trend-Informationen bietet die hochkarätige iFood-Konferenz am 12. und 13. Oktober. Auch der Anuga Organic Market gehört zu den Trendschauen der Anuga. 


Die Sonderschau taste15 übernimmt in diesem Zusammenhang eine wichtige Funktion als Trendbarometer für die Einkäufer und als Impulsgeber für das globale Food Business. Ausgewählt von einer Jury aus Fachjournalisten, werden hier die Top-Neuheiten der Anuga 2015 auf einen Blick präsentiert. Insgesamt haben sich über 830 Unternehmen mit mehr als 2.000 Ideen um die Aufnahme in die Sonderschau beworben. Diese besten Produkte werden in einer attraktiven Ausstellung gezeigt. Der Katalog zur Ausstellung erscheint übrigens exklusiv im Internet.

Insgesamt wählte die Jury 61 Produkte und Konzepte aus, die in puncto Idee, Innovation und kreativer Umsetzung überzeugten - quer durch alle zehn Foodmessen der Anuga. Einer der deutlichsten aktuellen Trends ist das Thema Convenience. Immer mehr Single- bzw. kleine Haushalte greifen zu vorgefertigten Gerichten, bevorzugt auch in kleineren Verpackungen. Gerichte und Snacks für die Mikrowelle oder den Toaster sind daher in der Anuga taste15 in einer großen Auswahl zu finden. 

Das hält den Verbraucher allerdings nicht davon ab, auch hier auf Qualität, nachhaltige Produktion oder zielgruppenspezifische Angebote, also „Free from“-Produkte, zu achten. „Free from“ heißt aber auch für viele: Verzicht auf Konservierungsmittel, künstliche Aromen, Zusatzstoffe. Einige Produkte erfüllen mehrere Anforderungen gleichzeitig und werben mit „Tripple Free“-Slogans. Aber auch vegetarische und vegane Lebensweisen erfordern „Free From“-Produkte, wenn bewusst auf Fleisch oder generell tierische Stoffe verzichtet wird. Die Bandbreite wird hier deutlich größer, und auch beliebte und eingeführte Gerichte werden nun als fleischlose Alternative auf den Markt gebracht.

Der Verbraucher ist neugierig auf Neues. Daher gilt: generell alles ist möglich, solange es schmeckt. So wie Chicken Gelati Estragon, die Entdeckung als Apéro-Produkt, oder Gelato di Vedura, eine neue Gemüse Eiscreme. Gefragt sind auch ungewöhnliche Geschmackskompositionen wie Smoothies mit Spinat & Kokosnussmilch, Olivendrink mit Gurke und Wacholder, der Algendrink oder „Frisches Blut“. Wichtig bei allen Produkten ist, das sie qualitativ hochwertig, erlebnisreich im Geschmack, gesund und zugleich bequem in der Zubereitung sind. Dabei reicht die Palette vom Käsespätzle-Taler, Käse mit Nadeln von der Arve, Pesto alla Genovese im Portionsbecher, dem Curry King Echt Veggie, bis hin zur Salami-Schnitte für den kleinen Hunger zwischendurch.  

Ganz im Sinne des Convenience-Gedankens sind Snacks wie Tillmans Ping oder der geschlossene Toast, in den Geschmacksrichtungen Speck mit Ei oder mediterranem Hühnchen die für die Mikrowelle und anlehnend daran vielleicht etwas exotischer Sabz Miloni Hariyali, die vegetarische Gemüseauswahl nach klassisch indischer Art und danach ein Vegan-Kürbis-Quinoa-Dessertals. Schnell und unkompliziert zubereitet sind auch die Mikrowellen Cup Cakes. Nur Wasser hinzufügen, umrühren und nach 120 Sekunden in der Mikrowelle ist der Cup Cake verzehrbereit.Dazu vielleicht einen tiefgefrorenen Kräutertee, die Alternative zu den klassischen, aromatisierten und getrockneten Kräutertees. Kulinarisch bereitet sich die Branche schon mit der Europameister-Bratwurst auf die Fussball Europameisterschaft in Frankreich vor.

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