Sonntag, 22. Dezember 2019

Moin Antarktis Teil 13 - Neko Harbour


Neko Harbour – Natur pur!

Neko Harbour liegt auf der Antarktischen Halbinsel. Ihren Namen hat die Insel vom norwegischen Walverarbeitungsschiff Neko erhalten, das hier damals Schutz vor den Stürmen in der Region suchte.

 


Pinguin-Ei - der Skua hats geklaut (und den Inhalt gefressen)

Wow – was für eine Kulisse! Schneebedeckte Felsen, abbrechende Gletscher – und Pinguine! Diese Eindrücke sind unvergesslich – das kann auch kein Foto wiedergeben.

Wir legen jetzt bereits zum zweiten Mal an der Antarktischen Halbinsel mit unseren Zodiacs an. Aber Achtung, wir müssen aufpassen: Die Gletscher kalben hier gern. Wenn das passiert, donnern die Schneemassen laut grollend die Hänge herunter ins Meer – dann kann man nicht anlanden, denn die Wellen sind mindestens einen Meter hoch! Zwei Mal haben wir dieses Grollen gehört, die Abbrüche gingen jedoch nicht in unsere Bucht hinein.

Pinguin-Highway: Hier haben Pinguine Vorfahrt!
Wir haben Glück und steigen aus – ab geht es einen Hügel hinauf zur Gentoo-Pinguinkolonie. Auf dem Weg passieren wir die sogenannten „Pinguin-Highways“ – Straßen, auf denen die Pinguine vom Berg (hier liegen die Brutplätze) zum Strand laufen und zurück.
Gentoo-Pinguin mit Eiern

Oben auf dem Berg treffen wir brütende Pinguine an – einer hatte sogar drei Eier (ein bis zwei sind normal, drei eher selten). Nach einem weiteren kleinen Marsch auf das nächste Plateau - die Crew hat vorher das Terrain mit roten Fähnchen abgesteckt, denn hier gibt es viele versteckte Felsspalten - bietet sich uns ein atemberaubender Blick auf die Bucht. Einfach fantastisch, das ist nicht in Worte zu fassen! Und das bei diesem Wetter: Strahlender Sonnenschein, hellblauer Himmel, davor die Gletscher, das Eis, die Pinguine und das in gleißende Sonne getauchte Meer, auf dem eine Menge Eis schwimmt!

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